D/N D/N/N POV:
Kurz bevor ich den Astronomieturm hinunter stürzte, hatten sich plötzlich zwei arme um meinen Bauch geschlungen und mich wieder hinunter auf den Boden gezogen.
Sofort setzte ich mich auf und sah Lilly in die Augen.
„Was machst du denn für eine scheiße?" fragte sie mich komplett aus der Puste.
„I-ich-" mein Satz brach ab, da sie mich in ihre Arme zog. „Woher wusstest du, dass ich hier bin?" fragte ich mit belegter Stimme, da mir noch immer Tränen die Wange hinunter liefen.
„Ich habe deinen Brief gelesen."
Sofort löste ich mich von ihr und sah ihr in die Augen. „Was? Wer hat sie noch alle gelesen?"
„Mattheo. Ich habe ihn in dein Zimmer zu den Briefen geschickt."
Sofort stand ich auf, kippte allerdings direkt zurück auf den Boden, da meine Beine ziemlich zitterten.
„D/N...es tut mir so leid. Ich weiß nicht...es tut mir einfach so leid. Du bist doch meine beste Freundin."
Neue Tränen liefen über meine Wange. „Bin ich das, Lilly?"
„Ja, verdammt. Du bist meine beste Freundin. Das warst du immer und wirst du immer sein."
Schwach lächelte ich sie an und nahm sie ebenfalls in den Arm.
Allerdings löste ich mich schnell wieder von meiner besten Freundin. „Wir müssen schnell in mein Zimmer. Mattheo darf den Brief, der für Blaise ist auf gar keinen Fall lesen."
So schnell wir konnten gingen wir zurück in den Gemeinschaftsraum. Lilly musste mich etwas stützten, da meine Beine noch immer zitterten.
Als wir schließlich im Gemeinschaftsraum ankamen, sahen wir Mattheo auf einen der Ledersofas sitzen.
Nachdem er uns gesehen hatte, sprang er förmlich von dem Sofa auf und lief auf mich zu.
Ich wurde von ihm aus Lilly's griffen gerissen, da er mich an den Schultern packte und gegen die Wand drückte.
Mattheo sah mir, mit einem Wütenden Blick tief in die Augen.
In einer Hand hielt er den Brief.
Mein Blick huschte zwischen dem Brief und seinen Augen hin und her.
„Was hast du gemacht, D/N/N?" zischte er.
„I-ich-"
„Hast du versucht dich Umzubringen?!" unterbrach er mich.
Ich sagte nichts. Langsam senkte ich meinen Kopf und sah zu Boden.
„Hast du?" wiederholte er seine Frage.
„Mattheo, lass sie." mischte sich nun Lilly ein.
Mattheo ignorierte Lilly. Ich spürte seine Blicke auf mir.
Plötzlich wurde Mattheo leicht von mir weggezogen.
Ich erhob meinen Blick und sah wie Draco ihn von mir weggezogen hatte. „Lass sie." sagte Draco ruhig.
Lilly griff nach meiner Hand und lief zusammen mit mir in mein Zimmer.
Merlin sein Dank.
Mattheo hat Blaise's Brief nicht angerührt.
Mit zittrigen Beinen ließ ich mich auf meiner Bettkante nieder.
„Soll ich heute Nacht hier bleiben?" Lilly ließ sich neben mir nieder.
Leicht nickte ich ihr zu.
