Kapitel 11

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„Seid ihr Krank, sowas mitten im Gemeinschaftsraum zu besprechen?!" schrie ich die beiden nun an.

„Reg dich ab." meldete sich nun Pansy zu Wort.

„D/N, Marcel wartet draußen auf dich." erklang Lilly's Stimme plötzlich.

„Ich komme." sagte ich, als ich Pansy und Daphne finster ansah.

Als ich mich umdrehte, sah ich Mattheo's finsteren Blick auf mir. Ich achtete nicht weiter darauf und lief aus dem Gemeinschaftsraum.

„Was ist los?" fragte Marcel mich direkt, als er mein finsteres Gesicht sah.

„Frag bloß nicht. Lenk mich einfach ab, bitte."

Zusammen liefen Marcel und ich einfach sinnlos durch das Schloss und redeten über dies und das.

„Oh. Es ist schon seit fast einer Stunde Sperrstunde." bemerkte Marcel, als er auf seine Armband Uhr sah.

„Dann lass uns schnell zurück in unsere Häuser gehen bevor Filch kommt."

Mit schnellen Schritten liefen Marcel und ich in unsere Häuser.

Als ich in meinem Zimmer ankam saß Mattheo auf meinem Bett und starrte mich mit finsterer Miene an.

„Riddle? Was willst du hier? Das ist mein Zimmer."

„Wo warst du?" Mattheo erhob sich von meinem Bett.

„Ich bin mit Marcel durch das Schloss gelaufen." antwortete ich.

„Es ist bereits seit fast einer Stunde Sperrstunde. Also, wo warst du?" Seine Stimme nahm einen ernsten Ton an.

„Hab ich doch gesagt. Was geht es dich überhaupt an, wo und mit wem ich war?" ich verschränkte die arme vor der Brust.

Mattheo kam näher und zwang mich dazu rückwärts zu gehen. Plötzlich spürte ich die Tür in meinem Rücken.

Er kam noch näher. Sein Körper berührte meinen fast. Er legte seinen Mittel und zeige Finger unter mein Kinn, sodass ich ihm in die Augen sehen musste.

Mit seiner anderen Hand fuhr er meinen Körper hinunter, bis in meinen Slip.

Grinsend zog er eine Augenbraue nach oben. „Dein Körper sehnt sich nach mir."

Mein Körper betrog mich immer wieder wenn er in der Nähe war.

Ich starrte ihn stur an. Ich verzog keine Miene.

Als er zwei Finger in mich schob, ließ ich meinen Kopf gegen die Tür fallen und schloss meine Augen.

Sofort zog er seine Finger aus mir raus. Mit einer schnellen Bewegung beförderte er uns auf mein Bett.

Erneut schob er zwei Finger in mich. Mit meinen Händen griff ich fest ins Bettlaken, als er seine Finger immer mehr bewegte.

Ich schloss meine Augen und versuchte ein Stöhnen zu unterdrücken. Was mir allerdings nicht gelang.

Er machte immer weiter und weiter.

„Mattheo." stöhnte ich Lustvoll.

Als ich kam, zog er wenig später seine Finger aus mir und zog mir meinen Slip wieder an.

Er legte sich neben mich in mein Bett.

Keiner von uns sagte etwas.

Wenig später setzte ich mich breitbeinig auf seinen Schoß und presste meine Lippen auf seine.

Meine Finger fuhren durch seine lockigen Haare, während seine meinen Körper ganz genau erkundeten.

——————

Als ich am nächsten Morgen wach wurde, lag ich auf Mattheo's Brust.

Er war angezogen. Ich ebenfalls. Okay, wir hatten keinen Sex.

Aber warum war er dann noch hier?

Leise stand ich auf, verschwand im Badezimmer um mich etwas frisch zu machen.

Als ich wieder aus dem Bad kam zog ich mir rasch meine Slytherin Uniform an. Allerdings Entschied ich mich heute für einen etwas kürzeren, grün karierten Rock.

Ich war grade dabei meine Haare zu kämmen, als Mattheo aufwachte. Müde setzte er sich an die Bettkante des Bettes.

„Du bist wach." sagte ich, ohne ihn anzusehen.

„Sieht wohl so aus, D/N/N." sagt er müde in einer rauen Morgenstimme.

„Warum bist du hier geblieben?" fragte ich schließlich.

„Ich bin anscheinend eingeschlafen."

Als ich schließlich von meinem Schminktisch Stuhl aufstand, um noch einmal in mein Badezimmer zu gehen, um etwas Parfum aufzutragen, musterte Mattheo mich ganz genau.

„So gehst du nicht zum Unterricht." er erhob sich von meinem Bett.

„Doch, werde ich."

„Das werden wir noch sehen."

„Oh ja. Das werden wir." schnell griff nach zwei Büchern und verließ mein Zimmer.

„Pass auf was du tust, D/N/N." drohte Mattheo.

Ohne ihn weiter zu beachten verließ ich den Gemeinschaftsraum. Auf den Weg zur großen Halle traf ich Lilly.

„Warum bist du so früh draußen?" fragend sah ich sie an.

„Draco und ich haben eine Nachtwanderung gemacht."

„Eine Nachtwanderung?" ich fing leicht an zu lachen. „Du brauchst mich nicht anlügen. Ich weiß ganz genau was ihr gemacht habt."

„Lass uns essen gehen. Ich hab Hunger." an meinem Handgelenk zog Lilly mich hinter sich her.

Mit schnellen Schritten waren wir auch schon an unseren Haustisch angekommen. Von meinem Platz aus hatte ich mal wieder eine perfekte Sicht auf Marcel.

Erneut zwinkerten wir uns fast das ganze Essen lang zu.

Als ich wieder zu Marcel sah, war er auf einmal verschwunden.

Wo ist der Typ so schnell hingekommen?

Plötzlich nahm er schräg gegenüber, neben Lilly am Slytherin Tisch Platz.

„Achtung! Ein Hufflepuff am Slytherin Tisch!" rief Blaise quer über den Tisch.

„Halt die Klappe, Zabini!" schrie ich ihm zu.

„Zwing mich dazu, D/N/N." zwinkerte Blaise.

Wütend sah ich zu Blaise rüber und fing dabei den finsteren Blick von Mattheo ein.

Ich griff nach meiner Gabel und ging auf Blaise zu.

„D/N, was hast du vor?" blitzschnell eilte Lilly um den Tisch und zog mich an meinem Arm zurück.

„Schicker Rock." erneut zwinkerte Blaise mir zu.

Man sah Mattheo förmlich an, dass er kurz davor war auf Blaise los zu gehen.

Ich zeigte Blaise meinen Mittelfinger.

„Wir gehen jetzt, D/N." Lilly hielt noch immer meinen Arm fest und zog mich an diesem auch aus der großen Halle.

Marcel eilte uns hinterher.

„Was hast du denn? Warum regst du dich immer so auf, wenn jemand was gegen Marcel sagt?" fragend sah Lilly zwischen Marcel und mir hin und her. „Läuft das was bei euch?"

„Nein." schrieen Marcel und ich förmlich.

„Ihr lügt." ernst sah Lilly uns an.

„Da läuft nichts. Wirklich, Lilly." versuchte ich sie zu überzeugen.

„Seid ihr euch sicher?" fragte sie nochmal nach.

„Herr Gott, ich bin schwul!" schrie Marcel so laut, dass es nun der ganze Korridor wusste.

„Diggory ist schwul?" Mattheo stand plötzlich hinter mir.

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt