Kapitel 84

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Ich spürte, wie sich meine Augen mit Tränen füllten.

Mattheo hatte noch immer nichts gesagt.

Wenige Sekunden später spürte ich, wie er sich neben mich auf meine Bettkante gesetzte hatte.

Er legte einen Arm um mich und zog mich in eine Umarmung.

Fest schlang ich meine Arme um ihn und weinte.

Immer wieder strich er sanft über meinen Kopf.

Ich drückte ihn so fest an mich, wie ich es noch nie getan hatte.

————

Es waren einige Stunden vergangen. Stunden, in denen ich gegen Mattheo's Schulter weinte und er nichts tun konnte.

Er konnte absolut nichts tun.

Als ich mich schließlich beruhigt hatte, stand Mattheo von meinem Bett auf. „Ich denke, ich sollte gehen." er drehte mir den Rücken zu und ging auf meine Tür zu.

Blitzschnell erhob ich mich und griff nach seiner Hand. „Nein." schoss es beinahe aus mir heraus.

Mattheo drehte sich wieder zu mir um. Zuerst sah er auf meine Hand, die seine festhielt und anschließend in mein Gesicht.

Meine Augen waren ziemlich rot und angeschwollen.

Mit Langsamen Schritten ging er auf mich zu.

Sein Blick huschte zwischen meinen Augen und meinen Lippen hin und her.

Ebenso meiner.

Ich überlege nicht lange, legte meine Hände an seine Wangen und presste meine Lippen auf seine.

Sofort hatten sich Mattheo's Hände an meine Taille gelegt.

Wir verharrten einige Sekunden in dieser Position, bis wir uns beinahe gleichzeitig voneinander lösten.

Mit einem Blick auf die Uhr nahm ich war, dass es bereits 21 Uhr war.

War wirklich so viel Zeit vergangen?

Ohne weiter darüber nachzudenken, ging ich zu meinem Schrank rüber und zog mir etwas zum Schlafen an.

Meine Wahl fiel auf eine Jogginghose und ein schwarzes, großes T-shirt.

„Soll ich hier bleiben?"

„Ja. A-also wenn du möchtest." stotterte ich zum Ende hin.

Ohne ein weiteres Wort zog Mattheo sich sein Hemd und Jeans aus, um sich in mein Bett zu legen.

Wenig später legte ich mich ebenfalls ins Bett.

Ohne das einer von uns etwas sagte platzierte ich meinen Kopf auf seiner Brust und kuschelte mich an ihn.

Mattheo schlang allein einen Arm um mich.

Keiner von uns sagte etwas.

Ich war so erschöpft, dass ich wenig später bereits in einen Traumlosen Schlaf fiel.

————

„Er hat bei dir geschlafen?" fragte Lilly mit weit aufgerissenen Augen.

„Ja." nickte ich, als ich mir einen Löffel, der mit Müsli gefühlt war in den Mund schob.

„Seid ihr jetzt wieder zusammen?"

„Was? Nein."

„Was dann?"

„Nichts, Lilly. Er hat einfach nur bei mir geschlafen."

„Vergiss nicht, dass du ihn geküsst hast." Das Wort „du" betonte Lilly besonders.

„Lilly, ich habe Stunden neben ihm geweint. Ich war durcheinander. Ich wusste nicht was ich tue."

„Du lügst!" schrie meine beste Freundin beinahe.

„Nein." log ich.

Natürlich hatte ich gelogen.

„Du liebst ihn noch immer sehr." sprach Lilly meinen Gedanken aus.

Ein kleines Lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus.

„Worauf wartet ihr?"

„Das geht jetzt nicht, Lilly."

„Warum?"

„Er hat gestern erst herausgefunden, dass er der Vater meines-..." mein Satz brach ab. „Das er der Vater des Kindes war."

„Ja, das stimmt. Aber ihr werdet wieder zusammen finden."

„Woher willst du das wissen?"

„Erstens, ihr seid D/N und Mattheo. Ihr gehört zusammen. Zweitens, seid Anfang des Schuljahres ist es ein hin und her bei euch. Ihr kommt nicht voneinander los. Was nochmal Unterstreicht, dass ihr zusammen gehört."

Ich sah Lilly einfach nur an.

„Willst du ihn nicht mehr?" weit riss Lilly ihre Augen auf.

„Du spinnst, Lilly." schüttelte ich mit dem Kopf. „Natürlich will ich ihn."

„Und er will dich."

Für einen kurzen Moment herrschte stille.

„Ich hab einen Plan für euch."

„Das hattest du auch für Anthony."

„Anthony war doch nur da, damit du Mattheo vergisst." winkte Lilly ab.

„Na dann, erzähl mal deinen plan."

„Mattheo und du lasst euch Zeit und geht es langsam an. Dann kommt ihr wieder zusammen und habt ganz viel Sex."

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt