Kapitel 37

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Eine Woche später

Ich saß zusammen mit Blaise und Pansy am Frühstückstisch und Frühstückte.

Ein Stück von uns weg saßen Mattheo, Draco, Lilly und natürlich Daphne.

Ich starrte Daphne mit einem Hasserfüllten Blick an. Ich hasste sie.

„Was ist jetzt eigentlich mit Daphne und dir? Seid ihr noch befreundet?" Fragte ich Pansy.

„Um ehrlich zu sein...ich weiß es nicht. Wir haben uns in der letzten Zeit oft wegen der Sache zwischen Mattheo, Lilly und dir gestritten." antwortete sie.

„Warum das denn?" Verwundert sah ich sie an.

„Daphne hatte es immer wieder Nötig dich zu beleidigen und sich da groß einzumischen. Ich meine, wir beide sind auch nicht die besten Freunde aber dieser Streit geht nur dich, Lilly, Mattheo und Diggory was an."

„Da stimm ich Parkinson zu." mischte nun Blaise sich ein. „Ich mein, keiner von ihnen hat dir überhaupt die Chance gegeben dich zu erklären. Trotzdem fangen sie alle sofort an zu lästern, wenn du den Raum betretest."

Mein Blick wanderte erneut rüber zu Mattheo, Lilly, Draco und Daphne.

Mattheo sah ebenfalls rüber.

Für einen kurzen Moment hielten wir Augenkontakt. Ich brach ihn jedoch ab, als ich merkte das mir Tränen in die Augen stiegen.

„Seid ihr fertig?" fragte Blaise uns und stand bereits auf.

Pansy und ich nickten, erhoben uns ebenfalls und verließen die große Halle.

—————

Unser Unterricht für heute war vorbei. Pansy und ich schleppten uns kaputt in die großen Halle, um zu Abend zu essen.

Als wir dort ankamen, bemerkten wir, dass unser Haustisch ungewöhnlich leer war.

Es saßen lediglich dritt bis fünft Klässler dort.

Wir achteten nicht weiter darauf, setzten uns hin und aßen zu Abend.

Nach ungefähr vierzig Minuten waren wir fertig und machten uns auf den Weg zurück in unseren Gemeinschaftsraum.

Als sich das Portrait öffnete und wir den Gemeinschaftsraum betraten kam uns lautes Gelächter entgegen.

Im Gemeinschaftsraum saßen Lilly, Draco, Daphne, Mattheo und Marcel.

Auf dem Tisch, den sie zwischen die beiden schwarzen ledersofas gestellt hatten standen zwei Flaschen Feuerwiskey.

Ich verdrehte genervt die Augen und lief schnurstracks in die Richtung der Treppen, die zu den Mädchen Schlafsälen führte.

„Warum so genervt, Schlampe?" hörte ich die Stimme von Lilly mir hinterher rufen.

Ich reagierte nicht drauf.

„Ich reden mit dir, D/N/N!" Lilly's Stimme wurde aggressiver.

Nun blieb ich stehen. Drehte mich allerdings nicht zu ihnen um.

„Also nochmal. Warum so genervt, Schlampe?" wiederholte sie sich.

Mit schnellen Schritten lief ich auf die beiden Sofa's zu und blieb direkt vor ihnen stehen.

„Wer hat dir eigentlich die Erlaubnis erteilt mich Schlampe nennen zu dürfen?" fuhr ich Lilly schließlich an.

Es war das erste mal, dass ich etwas gegen ihre Sprüche sagte. Und es fühlte sich verdammt gut an.

Nun erhob Lilly sich und machte einige Schritte auf mich zu. „Ich mir selbst." sagte sie in einem leisen, jedoch provokanten Ton.

„Du dir selbst?" lachte ich. „Weißt du was Lilly, mit dir kann man grade nicht reden. Du bist betrunken."

„Sie ist nicht betrunken." mischte sich nun Draco ein.

Mein Blick huschte zu Draco rüber und anschließend zu Mattheo, der neben Draco saß.

Mattheo sah mich noch immer wie damals an. Noch immer dieses Verlangen und diese Leidenschaft in seinen Augen.

„Nicht Betrunken?" zog ich mich selbst zurück in die Gegenwart. „Wenn das so ist, dann können wir gerne weiter Diskutieren." lächelte ich provokant höflich.

„Das können wir gerne." lächelte Lilly ebenfalls gespielt freundlich. „Du Schlampe." nach diesen Worten füllten sich Lilly's Augen wieder mit Hass.

Je öfter sie mich Schlampe nannte, desto weiter provozierte sie mich. Und das wusste sie.

„Ich und Schlampe?" grinste ich.

„Oh stimmt. Tut mir leid. Wie Dumm von mir. Du bist eine Schlampe, eine Hure, eine Bitch-"

Lilly's satzt wurde durch das klatschen von meiner Hand, an ihrer Wange unterbrochen.

Ihr Kopf schwang zur Seite und ein roter Fleck bildete sich auf ihrer Wange.

Allerdings drehte sie ihren Kopf sofort zurück zu mir und gab mir ebenfalls eine ordentlicher Backpfeife.

Ohne drüber nach zu denken, schlug ich ihr mit meiner Faust gegen ihr Kinn.

Sie tat es mir gleich. Nur das sie, statt gegen mein Kinn, gegen meine Nase schlug. Aus der, wenig später das erste Blut floss.

Und erneut gab ich ihr eine Backpfeife. „Du bist eine Schlampe, Lilly!" schrie ich voller Wut.

Die Wut packte nun auch Lilly. Sie griff an meine Schultern und drückte mich mit voller Wucht gegen das Regal, das hinter mir an der Wand stand.

Mir entfuhr ein schmerzerfüllter laut, als mein Rücken mit dem Regal Bekanntschaft machte.

So Wut entbrannt wie Lilly war, fing sie an gegen meinen Bauch zu boxen.

„Lilly! Übertreib es nicht!" Daphne zog Lilly ein gutes Stück von mir weg.

Allerdings kämpfte Lilly sich aus Daphne's griff und ging erneut auf mich zu.

Auch ich war mit schnellen Schritten und einer geballten Faust auf den Weg zu Lilly.

Mit Wucht schlug ich ihr meine Faust ins Gesicht. Sie taumelte einige Schritte zurück und stieß gegen Daphne.

Erneut gingen Lilly und ich mit geballten Fäusten auf einander zu.

„D/N! Hör auf!" hörte ich die Stimme von Pansy im Hintergrund. Ich achtete allerdings nichts wirklich darauf.

Wenig später hatte Lilly mich zu Boden gerissen und mit voller Wucht auf meinen linken Handrücken getreten.

Ich hörte ein knacken.

„Lilly! Hör auf!" schrie ich schmerzerfüllt.

Schnell zog Pansy mich wieder hoch. Allerdings ballte ich meine rechte Faust und lief auf Lilly zu.

Doch plötzlich legte sich zwei Hände um meinen Bauch und zogen mich zurück.

Auch Lilly wurde von Draco zurück gezogen.

„Lilly, es reicht jetzt! Sieht's du nicht, dass du ihre Hand gebrochen hast?!" fuhr Draco Lilly an.

Ich bekam das alles allerdings nur noch zu halb mit, denn Blaise und Pansy zogen mich bereits, die Treppen hinauf in mein Zimmer.

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt