D/N D/N/N POV:
Langsam öffnete ich meine Augen und sah mich um.
Meine Sicht war noch unklar. Doch trotzdem erkannte ich, dass ich mich in meinem Zimmer befand.
„Kannst du mich hören?" erklang eine Stimme neben mir.
Doch die Stimme klang dumpf. So, als ob mir jemand die Ohren zu halten würde.
Ich drehte meinen Kopf zur Seite und sah Mattheo auf der Bettkante meines Bettes sitzen.
Ich blinzelte einige Male, bis meine Sicht und mein gehör wieder klar wurden.
„Kannst du mich hören?" wiederholte er seine Frage.
„Ja." meine Stimme klang schwach.
Ich setzte mich grade auf und lehnte mich mit meinem Rücken gegen die Kopflehne des Bettes.
„Wie-wie lange war ich-"
„Zwei Tage." unterbrach Mattheo mich.
„Zwei Tage?" wiederholte ich seine Antwort.
Mattheo nickte.
Ohne etwas zu sagen sah ich hinunter auf meinen Arm, auf welchem sich nun das dunkle Mal befand.
Wenig später hatte Mattheo diese Stelle auch schon mit seiner Hand verdeckt.
Mein Blick huschte erneut zu ihm.
„Willst du darüber-"
„Reden? Nein." unterbrach ich ihn direkt.
„D/N...ich finde du solltest mit jemanden darüber reden, was-...nun ja...was passiert ist."
„Nein."
————
Eine Woche später
Das erste mal nach einer Woche verließ ich mein Zimmer.
Ich hatte Hunger, weshalb ich in den Weg in die Küche einschlug.
„Wie geht es dir?" erklang die Stimme meines Vaters, als ich in der Küche angekommen war.
Meine Augen waren ziemlich gerötet, da ich die vergangene Woche viel geweint hatte. Ich sah meinen Vater also mit geröteten Augen und einem ernsten Gesichtsausdruck an.
Abwartend sah mich mein Vater an.
„War es abgesprochen, dass ich an dem Tag, wo du dein Gespräch hattest ein Todesser werde?" meine Stimmlage war ernst.
„Ich will dich nicht anlügen. Es war abgebrochen, ja."
„Hattest du überhaupt ein Gespräch?" ich verschränkte die arme vor der Brust.
„Nein."
Mein Blick verfinsterte sich noch weiter und meine Augen füllten sich erneut mit Tränen. „Tut mir einen Gefallen-"
„Alles was du willst." unterbrach mein Vater mich sofort.
„Du und Mom...ich will nie wieder auch nur ein Wort von euch hören. Nie wieder."
Erschrocken sah mich mein Vater an.
„Du brauchst auch gar nicht so gucken. Ihr habt zugelassen, dass ich gefoltert werde. Ihr habt zugelassen, dass eure eigenen Tochter gefoltert wird!" schrie ich meinen Vater an.
„D/N-"
„Nein! Ich will nie wieder auch nur ein Wort von euch hören!"
„Du solltest vielleicht mit deiner Mutter reden. Ihr geht es nicht besonders gut. Sie ist krank." die Stimme meines Vaters war ziemlich ruhig.
„Dann soll sie zu einem Heiler gehen!" zischte ich, als ich die Küche verließ und wieder zurück in mein Zimmer ging.
Als ich wieder in meinem Zimmer angekommen war schlug ich die Tür hinter mir zu und verschloss sie magisch.
Ich schluckte meine Tränen hinunter. Ich wollte nicht weinen. Nicht schon wieder.
Wutentbrannt schloss ich meine Augen.
—————
In den vergangene Wochen hatte ich, wie ich es gesagt hatte, kein einziges Wort mit meinen Eltern gewechselt.
Meine Tante Olivia Harrison und mein Cousin Luke Harrison waren vor ein paar Tagen bei uns eingezogen, da es meiner Mutter nicht gut ging.
Jeden Tag kamen viele Heiler in mein Haus und behandelten meine Mutter.
Trotz allem sprach ich noch immer kein Wort mit ihr.
Ich sprach allein mit meiner Tante oder meinem Cousin.
„Bist du sicher, dass du nicht mit deiner Mutter reden willst?" fragte mich Luke, als wir in meinem Zimmer saßen.
Wie auch in den vergangen Wochen, war mein Blick ernst. „Wenn Olivia zugelassen hätte, dass du gefoltert wirst, würdest du dann noch mit ihr reden?"
„Vermutlich nicht, nein." schüttelte Luke mit dem Kopf.
Ein Klopfen an meiner Tür unterbrach unser Gespräch.
Mein Vater betrat mein Zimmer.
Blitzschnell griff ich nach meinem Zauberstab und verschloss meine Tür magisch. Was dazu führte, dass mein Vater aus meinem Zimmer gezogen wurde.
