Kapitel 81

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Ich hatte mir grade eine schwarze Jeans und eine grauen Pullover angezogen, als es an meiner Tür klopfte.

„Ist offen." rief ich.

Die Tür öffnete sich und Lilly kam herein. „Kommst du mit zum Mittagessen?"

„Ja." nickte ich.

—————

„Hat Draco Mattheo irgendwas erzählt?" fragte ich Lilly, als wir zu Mittag aßen.

„Keine Ahnung. Warum?" fragte sie mit vollem Mund.

„Mattheo schaut ziemlich oft hierüber." auch mein Blick schweifte zu Mattheo rüber.

Unsere Blicke trafen sich. Wir hielten Augenkontakt, bis Lilly's stimme meine Aufmerksamkeit zurück zu sich riss.

„Draco würde ihm nichts sagen." schüttelte sie mit dem Kopf.

Ich sagte nichts dazu und aß einfach weiter.

„Was sind die Pläne für heute?"

„Uhm..." nachdenklich sah ich in mein Essen. „Ich denke, wir sollten heute einige Hausaufgaben erledigen."

„Du willst Hausaufgaben machen?" Lilly zog eine Augenbraue in die Höhe.

Ich nickte. „Ja."

„D/N und Hausaufgaben sind zwei Wörter, die absolut nicht zusammen gehören."

Für einen kurzen Moment herrschte stille.

„Wie kann es sein, dass du Hausaufgaben machen willst?" brach Lilly die stille.

„Beruhig dich, Roberts." lachte ich.

————

Eine Stunde später saßen Lilly und ich bereits fleißig an unseren Hausaufgaben.

Wir hatten uns dazu entschieden, uns an den großen Tisch, welcher im Gemeinschaftsraum stand zu setzten.

„Na, ihr hübschen."

Fast gleichzeitig hoben Lilly und ich unsere Köpfe.

Anthony Lopez stand vor uns.

Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Lilly mich angrinste.

„Hey." kam es von Lilly.

„Was macht ihr?"

„Hausaufgaben." sagte ich müde.

Anthony nahm auf dem Stuhl neben mir Platz und sah sich meine Unterlagen an.

Ich hörte, wie sich das Gemälde des Gemeinschaftsraumes öffnete und zwei Personen herein kamen.

Natürlich waren es Mattheo und Draco.

Die beiden hatten uns noch nicht bemerkt, weshalb sie es sich auf den Leder Sofas gemütlich machten.

„Ich weiß ehrlich nicht woher D/N die Motivation dafür hat." sagte Lilly, in einem lauterem Ton zu Anthony.

Nun drehten Mattheo und Draco ihre Köpfe zu uns.

Mattheo's und mein Blick trafen sich erneut.

Als er jedoch Anthony neben mir erblickte zog er seine Augenbrauen leicht zusammen.

Das Frühstück über hatte ich immer wieder bemerkt, wie er zu mir sah.

Ich konnte einfach nur hoffen, dass Draco Mattheo nichts von der Schwangerschaft erzählt hatte.

Plötzlich öffnete das Gemälde erneut.

Pansy trat herein.

Sie stellte sich vor die beiden Sofas hin und verschränkte ihre Arme.

Jeder Anwesende sah zu ihr.

„Wo ist Daphne?" fragte sie lauthals.

„Wissen wir nicht, Parkinson. Wie oft noch?" zischte Lilly.

„Einer von euch muss wissen wo sie ist!" Pansy zeigte mit ihrem Zeigefinger auf jeden von uns. Bis auf Anthony.

„Wissen wir aber nicht." kam es nun von Draco.

„Ich weiß ganz genau, dass es einer von euch weiß!" schrie Pansy.

Sofort sah Mattheo zu mir und ich zu ihm. Ich atmete tief ein.

„Du." nun zeigte Pansy auf mich.

„Ich?" lachte ich.

„Ja. Daphne und du hattet ziemlich viel Streit."

„Und was hat das damit zu tun?" ich zog eine Augenbraue hoch.

„Wo ist sie?"

„Ich bin nicht ihr Babysitter, Pansy." lachte ich erneut. „Ich weiß nicht wo sie ist."

Lüge.

Ich wusste es ganz genau.

Sie lag Tod, wahrscheinlich schon zerfressen im See von Hogwarts.

Mein Herz pochte ziemlich schnell.

Meine Hand legte sich auf meinem Bauch.

Merlin, bitte lass es sie nicht herausfinden.

Wenn herauskommen sollte, dass Mattheo sie getötet hat wird er lebenslang nach Askaban kommen.

Dann kann mein Sohn seinen Vater dort besuchen.

Merlin.

„Wir wissen nicht wo sie ist." sagte nun Mattheo.

„Vielleicht ist sie auch einfach abgehauen?" kam es von mir.

„Ihre gesamten Sachen sind hier, D/N/N."

„Wenn ich abhauen wollen würde, würde ich auch meine ganzen Sachen hier lassen."

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt