Als ich in meinem Zimmer ankam, verschwand ich sofort im anliegenden Badezimmer und sprang unter die Dusche.
Das Wasser stellte ich auf heiß.
Mir ging dieser Blick von Mattheo, der diese Tausende Entschuldigungen in sich trug nicht aus dem Kopf.
Ich liebe ihn zwar aber ich darf mich nicht ausnutzen lassen. Ich darf nicht immer wieder zu ihm zurück gehen.
Er hatte mich verletzt.
Ich genoss es, wie das heiße Wasser über meinen Körper lief.
Es fühlte sich so gut, so geborgen an.
Nachdem ich mit dem duschen fertig war, trocknete ich mich ab und zog mir meinen Bademantel über.
Meine Haare hingen mir Nass über die Schultern.
Ich stand vor meinem großen Badezimmer Spiegel und cremte mir ein Gesicht ein, als es plötzlich an meiner Zimmer Tür Klopfte.
„Ist offen!" rief ich laut.
Aus meinem Badezimmer heraus hörte ich, wie sich meine Zimmer Tür öffnete und wieder schloss.
Sofort machte ich einen Schritt aus dem Badezimmer und sah niemand anderen, als Mattheo Riddle mitten in meinem Zimmer stehen.
Ich verschränkte die arme. „Was willst du hier?"
„Reden." war das einzige was er sagte.
„Reden?" Ich zog eine Augenbraue nach oben.
„Ja."
Sofort schüttelte ich mit meinen Kopf. „Nein. Geh jetzt."
„D/N, bitte." Mattheo machte einige Schritte auf mich zu und zwang mich gleichzeitig einige Schritte zurück zu machen.
„Geh jetzt."
„Hör mir nur zu. Bitte." flehte er weiter.
Ich sagte nichts mehr. Das einzige was ich tat war, dass ich ihn wartend anstarrte.
„Das was ich gesagt habe-"
„Meinst du, dass ich nur zum Ficken gut war und du mich jetzt nicht mehr brauchst?" unterbrach ich ihn.
„Das was ich gesagt habe, war nicht so gemeint." fing Mattheo seinen Satz noch mal an.
„Ach nein? Wie denn dann?" giftete ich ihn an.
„Ich dachte, wenn ich das sage würde es nicht so bei dir und Diggory eskalieren. Aber ich lag falsch."
Erneut machet Mattheo weitere Schritte auf mich zu. Aus Reflex machte ich wieder einige Schritte nach hinten.
Doch dann spürte ich die Wand in meinem Rücken.
Er kam noch näher, bis ich seinen Atem in meinem Gesicht spürte.
Ich senkte meinen Kopf und spürte, wie sich seine Hände an meine Taille legten.
Wenig später legte Mattheo eine Hand an meine Wange und drückte meine Kopf mit sanfter Gewalt nach oben.
Seine Hand wanderte allerdings schnell wieder zurück an meine Taille.
Tief sahen wir uns in die Augen.
Langsam bewegte er seine Lippen immer näher an meine.
Mein Blick schwankte zwischen seinen Augen und Lippen hin und her.
Und dann passiert es. Mattheo Riddle presste nach langer Zeit seine Lippen auf meine.
Sofort schlang ich meine Arme um seinen Nacken und fuhr mit meinem Finger durch seine braunen, lockigen Haare.
Seine Lippen fühlten sich so gut auf meinen an.
Ich hatte es so sehr vermisst.
Doch dann dachte ich wieder daran, wie sehr er mich verletzt hatte. Blitzschnell schubste ich ihn von mir.
„Nein. Es reicht jetzt. Geh jetzt." sagte ich mit ernster stimme und lief an ihm vorbei zur Tür.
Doch Mattheo griff nach meinem Handgelenk und zog mich zu sich.
Unsere Körper stießen gegeneinander und Mattheo schlang seinen Arm um meinen Rücken, damit ich nicht zur Tür lief.
„Hör auf, D/N. Ich weiß ganz genau, dass du es genau so seht willst wie ich." Mattheo's stimme war ruhig.
Er wusste das er recht hatte. Und ich wusste es auch.
Erneut presste Mattheo seine Lippen fest auf meine.
