Schützend stellte Potter sich vor Ron Weasley. „Weich nicht vom Thema ab. Welchen Trank sollen wir nun jetzt brauen?"
Ich verschränkte grinsend die arme vor der Brust. „Schrumpftrank."
„Schrumpftrank? Warum?" fragte Potter etwas verwirrt.
„Damit ich euch drei schrumpfen kann und euch anschließend zertrete."
Schockiert sahen mich die drei Gryffindors an.
„Spaß." lachte ich. „Müsst ihr Gryffindors immer gleich alles so ernst nehmen?"
„Hol du das Zaubertränke Buch." sagte Potter in einem strengen Ton.
„Jaja." mit diesen Worten drehte ich mich um und lief zu dem Schrank, indem sich die Bücher befanden.
Schnell griff ich nach einem und ging zurück zu meiner Gruppe.
Wieder zurück an meinem Tisch angekommen klatsche ich das Buch förmlich auf den Tisch.
Sofort schob Potter das Buch zu sich und blätterte die Seite auf.
„Wir benötigen fünfzig Gramm Gänseblümchenwurzel, drei Schrumpfelfeigen, einen Liter klares Wasser, eineinhalb Rattenmilz, vier Raupen und einen Schuss Blutegelsaft." las Potter die Materials Liste vor.
„Na dann mal los, Jungs." grinste ich. „Ich passe solang auf das Buch und unseren Tisch auf."
Die drei Gryffindors gingen zum Zutaten Schrank rüber und kamen wenig später mit vollen Händen wieder.
Ich sah den Gryffindors zu, wie sie alles fertig machten. Ich hatte absolut keine Lust mir die Hände an Rattenmilz oder Blutegelsaft dreckig zu machen.
Das einzige was ich tat war umrühren.
Klein und groß Weasley standen gegenüber von Potter und mir.
Potter, der neben mir stand häutete und zerkleinerte grade die Raupen.
„Und D/N/N, wie läuft dein Leben so?" fing Potter an ein Gespräch aufzubauen.
Mit zusammengezogen Augenbraunen sah ich den Gryffindor neben mir an. „Ganz gut."
„Meins auch-"
„Wir müssen nicht reden, Potter." unterbrach ich ihn.
„Ich weiß."
„Gut." Nickte ich.
„Ich würde mich trotzdem gerne mit dir unterhalten."
„Warum?" fragte ich, während ich in den Kessel sah, in welchem ich die ganze Zeit rührte.
„Ich weiß nicht...ich meine, du bist klug, hübsch und so weiter."
Plötzlich hörte man ein lauten Zusammenstoß zwischen dem Tisch und einem Messer, in der Gruppe vor mir.
Ich sah hinüber zu der Gruppe von Lilly. Mattheo hatte mit voller Wucht das Messer in den Tisch gerammt.
„Du bist nicht du mein Typ, Potter."
„Das ist mir schon klar. Ich weiß was dein Typ ist."
Interessiert drehte ich meinen Kopf zu Potter und sah ihm in die Augen. „Was ist denn mein Typ?"
„Slytherin, Todesser, Sohn von Voldemort."
„Nein. Nicht mehr."
„Nicht mehr?" verwundert sah Potter mich an.
Mit finsteren Blick sah ich zu Mattheo, der an den Tisch vor mir, mit dem Rücken zu mir stand. „Nein. Nicht mehr. Es hat nicht mehr gepasst."
„Mattheo!" schrie Lilly plötzlich. „Jetzt haben wir keinen Schokopudding mehr, sondern Schokolade mit Pudding!"
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Als endlich jede Gruppe mit ihrem Trank fertig war ging Slughorn rum und probierte jeden Trank aus.
„Oh, Mrs. Roberts."
„Stimmt was nicht?" fragte Lilly sofort nach.
„Nun ja...das ist doch kein Pudding mehr. Das ist einfach geschmolzene Schokolade."
„Hätte Mr. Riddle besser aufgepasst hätten wir alles richtig gemacht." wehrte sie sich sofort.
„Nun gut." nun kam Slughorn zu meiner Gruppe. „Was für einen Trank haben wir hier?" fragte er meine Gruppe.
„Schrumpftrank." beantwortete Potter ihm die Frage sofort.
Slughorn griff in die Tasche seines Jackets und holte eine Feder aus dieser. Er tröpfelte einige Tropfen des Trankes über die Feder. In wenigen Sekunden war die Feder um das dreifache geschrumpft.
„Sehr gut!"
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Nachdem Slughorn bei jeder Gruppe war konnten wir endlich gehen.
„D/N! Warte auf mich!" hörte ich Lilly's Stimme hinter mir.
Mit schnellen Schritten kam Lilly auf mich zu.
„Draco hat mir grade was erzählt." grinste sie breit.
„Was denn?"
„Lucius hat einen Bekannten in Frankreich. Und dieser Bekannte ist hierher gezogen."
„Und jetzt?" verwirrt sah ich meine beste Freundin an.
„Die Bekannten von Lucius haben einen sechzehn Jährigen Sohn namens Anthony Lopez."
„Okay?" ich verstand noch immer nicht.
„Bei Merlin, D/N! Frischfleisch! Du und Mattheo habt euch getrennt. Du bist intelligent, sexy, Single und Anthony auch." mit einem breiten grinsen sah Lilly mich an.
Ich zog meine Augenbrauen in die Höhe. „Lilly Roberts."
„Ja? D/N D/N/N."
„Ich bin grade mal seit einem tag Single."
„Ja und? Ich seh da kein Hindernis."
„Na gut. Wann kommt dieser Anthony Lopez hier her?" gab ich nun nach.
„Morgen."
