Kapitel 9

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Behutsam deckte Mattheo uns mit meiner Decke zu.

Ich betrachtete seine Brust ganz genau. Sie war überseht mit kleinen Narben. „Woher kommen die Narben?" fragte ich mit ruhiger Stimme.

Kurz lachte er auf. „Voldemort ist mein Vater. Denkst du, ich hatte eine einfache Kindheit?"

Ich erhob meinen Kopf von seiner Brust, um ihm in die Augen sehen zu können. „Hast du deine Narbe, an deinem Auge auch von ihm?"

„Ja." sagte er Stumpf, während er mir in die Augen sah. Sanft drückte er meinen Kopf wieder zurück auf seine Brust.

Mit seiner Hand fuhr er immer wieder durch meine Haare.

Keiner sagte mehr etwas.

Plötzlich drehte Mattheo uns um, sodass er über mir gebeugt war. „Damit das klar ist, D/N/N. Wenn ich jemals sehen sollte, dass du jemanden so berührst, wie du mich berührst, bring die Person um."

Kein Ton verließ meine Lippen. Ich starrte ihm einfach nur in seine Augen.

„Und du weißt, dass ich das ernst meine. Ich bringe diese Person, wortwörtlich um." seine Stimme nahm einen drohenden an.

Wieder sagte ich nichts.

„Hast du mich verstanden?" seine Miene verhärtete sich.

Ich nickte.

„Ich will es hören."

„Ja, ich habe es verstanden." noch immer sah ich ihm in die Augen.

„Gut." mit diesen Worten stand er auf und zog sich wieder an. Als er grade dabei war mein Zimmer zu verlassen, drehte er sich nochmal zu mir um. „Ich seh dich im Unterricht."

„Ja. Bis später."

Wenig später war er verschwunden.

Fuck.

Ich hab schon wieder mit ihm geschlafen. Und ihm jetzt auch noch gesagt, dass ich keinen anderen jungen so anfassen würde, wie ich ihn anfasse.

Wo führt das nur hin?

Ich hielt mir meine Hände vors Gesicht. Plötzlich wurde meine Zimmertür aufgerissen.

Schwungvoll setzte ich mich auf und hielt mir die Decke vor die Brust. „Lilly?"

„Eigentlich wollte ich nur fragen, ob du mit zum Mittagessen kommst...aber...mit wem?" Schnell sprang sie auf mein Bett um sich neben mich zu setzten.

„Lilly...."

„Mit wem?" wiederholte sie sich.

„Mattheo." sagte ich, während ich mir erneut die Hände vor's Gesicht hielt.

„Mattheo? Schon wieder?"

„Ja. Aber das schlimmste ist, dass er gesagt hat, dass ich niemand anderen jemals so Anfassen darf, wie ich ihn anfasse." hilflos sah ich meiner besten Freundin in die Augen.

Ihr Gesichtsausdruck war geschockt. „D/N D/N/N...du hast es geschafft, dass fucking Mattheo Riddle auf dich steht."

„Mattheo steht nicht auf mich."

„Nicht? Und warum verbietet er dir dann andere Jungs anzufassen?" mit hochgezogenen Augenbraue sah Lilly mich an.

„I-ich weiß nicht. Aber was ich weiß ist." mit der Decke um meinen Körper geschlungen stand ich auf, um mich wieder anzuziehen. „Das Mattheo Riddle nicht auf mich steht."

———————

Als wir schließlich in der großen Halle saßen und zu Mittag aßen, konnte ich nur hoffen, dass Mattheo mich nicht ansah.

„Von wegen Mattheo steht nicht auf dich." flüsterte Lilly mir zu.

„Was?" mein Blick schnellte hoch und wanderte direkt zu Mattheo.

Er sah mich an.

Merlin, bitte Marcel hat das nicht gesehen.

„Wir haben Unterricht. Kommst du?" wechselte ich das Thema.

Zu meinem Glück hatte ich jetzt nicht mit Mattheo Unterricht.

Mattheo Riddle POV:

Das Portrait meines Gemeinschaftsraumes Schwang auf, als ich das Passwort murmelte.

Ich war dabei, durch den Gemeinschaftsraum zu gehen, doch dann hörte ich ein Gespräch von Parkinson und Greengrass.

Ich hielt in der Bewegung inne.

„Ich kann das noch immer nicht verstehen, dass D/N sich auf der Party so abgeschossen hat." hörte ich die Stimme von Parkinson.

„Das verstehe ich auch nicht. Auch, dass Lilly sie nicht davon abgehalten hat. Lilly wusste ganz genau was damals passiert ist." sprach nun Greengrass.

„Und das sie Mattheo dann auch noch angelogen hat. Von wegen sie ist aggressiv geworden. Schön wärs." witzelte Parkinson.

Was? Sie ist nicht aggressiv geworden? Aber was ist dann passiert?

Mein Blick verfinsterte sich. Mit schnellen Schritten lief ich an den beiden Mädchen vorbei, hoch zu D/N's Zimmer.

Schwungvoll öffnete ich ihre Tür. Sie stand mit Nassen Haaren, einer Schwarzen Jogginghose und einem dunkelgrünen crop top in ihrem Zimmer und sah mich fragend an.

D/N D/N/N POV:

Mattheo sah mich mit einem finsteren Blick an.

„Was ist los?"

„Du hast mich angelogen." seine Stimme nahm einen aggressiven Ton an.

„Was? Wobei?"

Mit schnellen Schritten war Mattheo bei mir angekommen und hatte mich gegen meinen Schrank gedrückt.

„Was ist auf der Party letztes Jahr passiert?" sprach er nun etwas ruhiger.

„Hab ich dir doch schon erzählt."

„Was zum fick ist auf dieser beschissenen Party passiert, hab ich gefragt!" schrie er mich wütend an, während er mit seiner Hand neben meinem Kopf gegen den Schrank schlug.

Ich zuckte zusammen, doch sagte nichts.

„Wenn du es mir nicht sagst frag ich Roberts, Parkinson oder Greengrass. Einer von denen wird es mir mit sicherlich sagen." giftete Mattheo. Schwungvoll stieß er sich vom Schrank ab und war dabei mein Zimmer zu verlassen.

Schnell griff ich nach seinem Handgelenk. „Nein. Mattheo nicht. Bitte." flehend sah ich ihn an.

Er drehte sich wieder zu mir um und kam auf mich zu. „Dann sag du es mir." in seiner Stimme lag Wut.

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt