Als ich am nächsten Morgen meine Augen öffnete, hatte ich bereits den Geruch von Alkohol in der Nase.
Mattheo schlief noch, weshalb ich mich dazu entschied duschen zu gehen.
Rasch griff ich nach einem frischen Slip und einem frischen T-shirt aus Mattheo's Schrank.
Anschließend verschwand ich in dem angrenzend Badezimmer.
Da ich bereits nackt war, musste ich mir nicht die Mühe machen mich auszuziehen.
Ich stieg in die Dusche und drehte das Wasser auf heiß.
Sofort schäumte ich meine Haare und meinen Körper ein.
Nach ungefähr fünfzehn Minuten war ich auch schon fertig.
Schnell zog ich mir den Slip und Mattheo's T-shirt an, welches ich mir bereits rausgelegt hatte.
Zum Schluss putzte ich noch meine Zähne und verließ anschließend das Badezimmer.
Zurück in Mattheo's Zimmer angekommen sah ich, dass er an seine Bettlehne gelehnt saß und sich seine Augen zu hielt.
„Kater?" fragte ich lachend.
„Es fühlt sich an, als ob mein Kopf jeden Moment explodieren würde."
Grinsend kletterte ich zurück zu ihm ins Bett und legte meinen Kopf auf seiner rechten Schulter ab.
„Hast du mein Shampoo benutzt?" fragte Mattheo mit zusammengezogenen Augenbrauen.
„Ja." grinste ich erneut. „Riech ich jetzt wie Mattheo Riddle?"
Grinsend zwang Mattheo mich dazu, mich auf den Rücken zu legen. Kaum war dies geschehen beugte er sich über mich und presste seine Lippen auf meine.
„Wie wär's, wenn du duschen geht's? Du riechst noch ziemlich stark nach Alkohol." presste ich hervor, nachdem sich unsere Lippen wieder voneinander gelöst hatten.
„Du hättest auf mich warten sollen, dann hätten wir das gemeinsam erledigen können." ich spürte, wie Mattheo's Hände unter meinen T-shirt an meinen Kurven entlang fuhren.
Ich legte meine Hände an seinen Hinterkopf und zog ihn erneut zu mir runter, um ihm einen Kuss auf die Lippen zu drücken.
„Ich bin gleich wieder da." Mattheo stieg von seinem Bett, griff nach einer frischen Boxershorts und einem T-shirt und verschwand in seinem Badezimmer.
Solange er im Badezimmer beschäftigt war, lag ich einfach nur da und dachte nach.
Ich bin jetzt offiziell mit Mattheo Riddle verheiratet.
Hätte mir das jemand vor einem Jahr gesagt, hätte ich wahrscheinlich gelacht.
Und ehe ich mich versah, schlief ich auch schon ein.
————
Als ich meine Augen nach einigen Stunden wieder öffnete sah ich, dass es fünfzehn Uhr war.
Sofort setzte ich mich Kerzen grade auf und suchte Mattheo.
Er war nicht da.
Schlussendlich stand ich auf und ging ins Badezimmer.
Dort sah ich, dass meine Haare eine einzige Katastrophe waren.
Rasch zückte ich meinen Zauberstab und zauberte meine Haare glatt.
Anschließend ging ich zurück in Mattheo's Zimmer, schnappte mir ein Buch und legte mich wieder auf sein Bett.
Nach ungefähr zwei Stunden betrat Mattheo endlich sein Zimmer.
Er trug ein schwarzes Hemd und eine passende schwarze Hose dazu.
Erschrocken starrte ich ihm in sein Gesicht. „Was ist passiert?" mit schnellen Schritten ging ich auf ihn zu.
In seinem Gesicht befand sich etwas Blut.
„Ist nicht mein Blut." antwortete er Stumpf.
„Von wem dann?"
„Voldemort hat mich in ein Dorf geschickt, um einen Todesser umzubringen, welcher versuchte zu fliehen."
„Zu fliehen?"
„Ja. Der Todesser wusste anscheinend etwas, was auf keinen Fall in die falschen Hände gelangen durfte."
Ohne etwas zu sagen sah ich Mattheo weiterhin an.
„Da gibt es noch etwas." Mattheo drehte sich weg, zog sein Hemd aus und griff nach einem T-shirt.
Abwartend starrte ich auf seinen Rücken.
„Voldemort will nächste Woche Hogwarts angreifen. Er will Potter töten. Er will Krieg."
„Krieg? Nächste Woche?"
„Wir schaffen das." mit diesen Worten verschwand Mattheo in sein Badezimmer.
Krieg? Nächste Woche?
In Gedanken versunken ging ich zurück zum Bett und setzte mich auf diesem. Ohne überhaupt zu lesen, blätterte ich in dem Buch herum.
