Kapitel 25

10.8K 371 10
                                        

Nach dem Frühstück verschwanden Lilly und ich in ihrem Zimmer.

„Ähm...Lilly?" schüchtern sah ich meine beste Freundin an.

„Ja?"

„Woher ähm- woher wussten du, dass Crabbe gestern in meinem Zimmer war?"

„Ich habe gehört, dass jemand meinen Name gerufen hat. Deswegen bin ich aus meinem Zimmer gekommen. Dann habe ich gesehen, wie Crabbe deine Zimmertür geschlossen hat." erklärte sie mir.

Wir sahen uns in die Augen.

„Ich bin sofort zu Draco und Mattheo gerannt, die zu meinem Glück noch im Gemeinschaftsraum saßen."

Als Antwort nickte ich einfach nur.

———————

Eine Woche später

Die gesamte Woche lang hat Mattheo mich nicht in meinem Zimmer schlafen lassen.

Und wenn, dann nur mit ihm zusammen.

Ich saß grade auf meinem Bett und las ein Buch, als Lilly grinsend in mein Zimmer kam.

„Was ist los? Warum grinst du so?"

Lilly hatte ihre beiden Hände hinter ihren Rücken. Als sie eine Hand hervor holte, hielt sie in dieser eine Flasche Vodka.

„Und was ist in deiner anderen Hand?" grinste ich.

Sie holte nun auch ihre andere Hand hervor, in der sie eine durchsichtige Tüte, in der zwei Joints waren hielt.

Weit riss ich meine Augen auf. „Woher hast du das?"

„Hab ich Mattheo geklaut. Ich weiß, dass sein Zeug gut und stark ist." sagte Lilly grinsend. „Also, was sagst du?"

„Ich bin dabei." grinste ich breit. „Wann und wo?"

„Ich bin für heute Abend auf dem Astronomie Turm."

„Klingt gut." stimmte ich zu.

„Ich hol dich um 19 Uhr ab." mit diesen Worten verschwand meine beste Freundin wieder.

——————

Der Tag verging Relativ schnell.

Als es 18:30 Uhr war fing ich an mich fertig zu machen. Ich zog mir eine schwarze Jeans und ein eng sitzenden grauen Pulli an.

Zum Schluss kämmte ich noch meine Haare durch und trug einige Spritzer meines Lieblings Parfüms auf.

Wenig später stürmte Lilly auch schon in mein Zimmer. „Fertig?"

Nickend stand ich auf.

Lilly trug einen grauen hoodie, unter dem sie die Vodka versteckte.

Naja...verstecken konnte man das nicht nennen. Man sah den Umriss der Flasche ganz genau.

„Nimm du die Tüte." hastig überreichte sie mir die kleine Tüte, in der die Joints waren.

Schnell steckte ich sie in meine Hosentasche.

„Guck mal, ob jemand im Gemeinschaftsraum ist." flüsterte sie mir zu.

Ich ging die Treppe einige Schritte hinunter. „Hier ist keiner." rief ich ihr zu.

Mit schnellen Schritten liefen wir aus dem Gemeinschaftsraum.

Wenig später waren wir auch schon auf dem Astronomie Turm angekommen.

Aus der Puste stützte ich mich am Geländer ab. „Ich kann nicht mehr." sagte ich schwer Atmend.

Sofort zog Lilly die Vodka Flasche unter ihrem Pulli hervor, öffnete sie und nahm einen kräftigen Schluck.

Angeekelt verzog sie das Gesicht und überreichte mir die Flasche.

Auch ich nahm einen Schluck und verzog das Gesicht.

Nachdem wir einige Schlucke getrunken hatten, zog ich die Tüte aus meiner Hosentasche.

Lilly zog ein kleines Feuerzeug aus ihrer Jeans.

Ich zog einen Joint aus der Tüte, steckte ihn zwischen meine Lippen und zündete ihn an.

Ich nahm eine kräftigen Zug und überreichte Lilly den Joint. Auch sie nahm einen kräftigen Zug.

Als er Joint schon so gut wie aufgeraucht war, zündete Lilly den zweiten an.

„Noch einen?" lachte ich betrunken. Auch der Alkohol hatte seinen Zweck erfüllt.

Mittlerweile saßen wir an der Steinmauern gelehnt. Betrunken und High.

Wir redeten irgendeinen Mist und lachten über alles. Wir konnten nicht einmal mehr ernst bleiben.

Nachdem auch der zweite Joint und die Flasche leer war, warf Lilly einen Blick auf ihre Armband Uhr.

„Wie spät ist das?" lallte sie.

Lilly hielt mir ihr Handgelenk hin. Ich musste mich ziemlich konzentriert. „Ich weiß nicht. Das schlängelt alles so." lachte ich Betrunken und High. „Auf jeden fall spät."

Wackelig standen Lilly und ich auf.

Als wir die Stufen des Astronomie Turmes hinunter liefen, sah es für mich so aus, als ob alles schlängeln würde.

„Das schlängelt alles!" schrie ich betrunken.

„Ja!" schrie sie ebenfalls betrunken.

Lachend liefen wir den Rest des Weges zu unseren Gemeinschaftsraum entlang.

„Ich hoffe, Draco und Mattheo sind schon am schlafen." flüsterte Lilly lachend.

Wackelig nickte ich.

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt