Kapitel 13

12.8K 398 77
                                        

Zusammen mit Goyle, Daphne und Mattheo saß ich im Gemeinschaftsraum.

Daphne und ich saßen auf einen der schwarzen Ledersofas. Mattheo und Goyle saßen auf dem anderen Sofa, welches gegenüber von uns stand.

Ich hatte meine Beine überkreuzt. In der Position, in der ich saß, konnte ich Mattheo ziemlich gut beobachten.

„Gregory und ich gehen in mein Zimmer." sagte Daphne plötzlich. Beide erhoben sich von ihren Plätzen.

Mattheo und ich blickten zu ihnen nach oben.  Sie verschwanden hinter mir, in Daphne's Zimmer.

Nachdem sie nicht mehr sichtbar waren legte Mattheo sein Buch zur Seite und öffnete seine arme.

Schnell legte auch ich mein Buch zur Seite und setzte mich breitbeinig auf seinen Schoß. Wild fingen wir an uns zu küssen.

Seine Hände fuhren von meiner Taille, über meine Hüften, auf meinen Hintern.

Ich spürte, wie Mattheo meine Bluse aus meinem Rock zog.

„Mattheo, nicht. Es kann jederzeit jemand kommen." presste ich zwischen unseren Küssen hervor.

Kurz nachdem ich meine Worte ausgesprochen hatte legte Mattheo seine Hände an meine Oberschenkel und hob mich hoch. Meine Beine verschränkte ich hinter seinem Rücken.

Während ich auf seinem Armen war, lief er die Treppen zu meinem Zimmer hinauf.

In meinem Zimmer angekommen fand meine Bluse schnell einen Platz auf dem Boden. Auch Mattheo's Hemd fand seinen Platz auf der rechten Seite meines Bettes.

Mattheo drehte uns so hin, dass er über mir war. Rasch zog er sich seine Jeans und mir meinen Rock aus.

Doch plötzlich wurde meine Tür aufgerissen. Ohne nachzusehen wer dort war, griff ich blitzschnell nach Mattheo's Hemd. Schnell zog ich es mir über.

„Lilly? Draco?" geschockt sah ich zu meiner besten Freundin rüber, die küssend, mit Draco in mein Zimmer gelaufen kam.

Sofort lösten die beiden sich voneinander. Mit weit aufgerissenen Augen sahen sie zu uns rüber. „Ouh...tut mir leid." Lilly's Wangen färbten sich leicht rot. „I-ich dachte...ich dachte, das Zimmer wäre frei." peinlich berührt, sah mich meine beste Freundin an.

„Lilly-..." verwirrt sah ich zwischen Draco und Lilly hin und her. „Das ist mein Zimmer? Warum geht ihr nicht in dein's oder Draco's?"

„Äh-...Ja. Tut mir leid." stotterte sie.

———————

Erneut saß ich im Gemeinschaftsraum und laß ein Buch.

Als Lilly und Draco die Treppen herunter kamen, würdigten sie mir keines Blickes.

„Wir sehen uns später." flüsterte Draco Lilly so laut zu, das selbst ich es hören konnte.

„Ja, bis später." zum Abschied presste Draco schnell seine Lippen auf Lilly's und verschwand dann in seinem Zimmer.

Lilly ließ sich auf dem Sofa, welches gegenüber von mir stand nieder. „D/N?"

„Deine Bluse ist falsch geknöpft." sagt ich, nachdem ich einen kurzen Blick auf ihre Bluse warf.

„Bist du noch sauer?"

Ich klappte mein Buch zu und fing stark an zu lachen. „Sauer? Bei deiner Dämlichkeit kann man doch nicht sauer sein." lachte ich.

Auch Lilly fing an zu lachen.

Nachdem wir uns etwas beruhigt hatten, starrten wir uns mit roten Gesichtern an.

„Habt ihr, nachdem wir gegangen sind noch weiter gemacht?" Fragte Lilly mich, während sie sich einige Tränen, aus ihren Augenwinkeln wischte.

Lachend schüttelte ich den Kopf. „Wir konnten nicht mehr aufhören zu lachen. Es hat danach nicht mehr geklappt." vor lachen hielt ich mir bereits den Bauch.

—————

Lilly und ich saßen bereits an unseren Haustisch und aßen zu Mittag, als sich Draco und Mattheo zu uns gesellten.

Die meiste Zeit redeten wir darüber, dass wir gleich Verwandlungen bei McGonagall hatten.

In dem Klassenraum von McGonagall angekommen, setzten Mattheo und ich uns in in die letzte Reihe. Lilly und Draco nahmen an dem Tisch vor uns Platz.

„Leider muss ich Sie alle darüber informieren, dass das Quidditch Spiel dieses Wochenende, wegen einem Sturm ausfallen wird." war das erste was McGonagall sagte.

„Sie können das doch nicht absagen!" kam es sofort von Oliver Wood.

„Das liegt nicht in meiner Hand, Mr. Wood." sagte McGonagall streng.

Wütend ließ Mattheo seine Faust auf den Tisch fallen. „Hassay esseytha hass ayaahath !" zischte er.

„Mr.Riddle! Sie sind zwar der Sohn und Erbe des dunklen Lords, trotz allem dulden wir es nicht, wenn Sie innerhalb des Schulgebäudes Parsel sprechen." wütend sah sie zu Mattheo. „Nicht, dass sich noch die Kammer des Schreckens öffnet."

„Keine sorge Professor, die ist schon längst offen." grinste Mattheo amüsiert.

Nervös richtete McGonagall ihre Brille.

Ich hielt mir die Hand vor dem Mund, um ein Lachen zu verkneifen.

Schlussendlich drehte McGonagall sich wieder zur Tafel um, um etwas mit ihrem Zauberstab aufzuschreiben.

Ich beugte mich zu Mattheo. „Was hast du gesagt, als du Parsel geredet hast?" flüsterte ich ihm ins Ohr.

„Fuck."  sagte er Stumpf.

„Und...ist die Kammer des Schreckens wirklich geöffnet?" flüsterte ich weiter.

Aggressiv kniff Mattheo in meinen Oberschenkel. „Ich hatte die Kammer bereits vor Potter und Weasley geöffnet. Um genau zu sein, in unserem ersten Schuljahr."

„Also hast du sie geöffnet?"

„Da liegst du richtig, D/N/N." Mattheo beugte sich etwas näher zu mir. „Genau wie deine."

Ich spürte, wie mir die Hitze in die Wange stieg.

„Ach, muss dir doch nicht peinlich sein, D/N/N." mit einer schnellen Bewegung stupste er meine Nase mit seinen Daumen an.

„Sie können nun alle gehen." rief McGonagall durch die Klasse.

Blitzschnell griff Mattheo nach seinen Sachen und verschwand zusammen mit Draco aus dem Zimmer.

Mit noch immer roten Wangen sah ich zu meiner besten Freundin.

„Warum bist du so rot?" fragend sah sie mich an. 

„I-Ich-" ich erhob mich von meinem Platz. „Das Erzähl ich dir besser nicht hier."

Nachdem wir in meinem Zimmer angekommen waren hatte ich versucht Lilly unser Gespräch irgendwie zu erklären.

„Hat er nicht gesagt!" schrie sie lachend.

„Doch." lachte ich ebenfalls.

Lilly lachte so viel, bis irgendwann nur noch Luft rauskam.

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt