Kapitel 100

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Wütend packte Mattheo Luke am Kragen.

Blitzschnell riss ich Mattheo von ihm weg und stellte mich zwischen die beiden.

„Hör auf!"

Wutentbrannt sah Mattheo Luke noch immer an.

Ich legte meine Hände an seine Wangen und drehte sein Gesicht in die Richtung von meinem. „Er ist mein Cousin." sagte ich mit ruhiger stimme.

„Was?"

Ich löste meine Hände von seinen Wangen und stellte mich neben Mattheo hin um meinen Cousin anzusehen. „Sag es ihm."

„Es stimmt. D/N ist meine Cousine." nickte Luke.

„Dann tut es mir leid." nickte Mattheo ebenfalls.

Nun reichte Luke ihm die Hand. „Luke Harrison."

Mattheo ergriff seine Hand. „Mattheo Riddle."

Erschrocken sah Luke zwischen Mattheo und mir hin und her. „Du-"

„Ja. Ich bin der Sohn von Voldemort." unterbrach Mattheo ihn, da er vermutlich wusste, was Luke sagen wollte.

„Du bist mit dem Sohn des dunklen Lord's zusammen?" fragte mein Cousin nun mich, mit noch immer erschrockenen Gesicht.

„Sieht wohl so aus." ein Grinsen schlich sich auf meine Lippen.

————

Nachdem Mattheo und ich reingegangen waren und ich ihm meinen Eltern vorgestellt hatte, verschwanden wir in meinen Zimmer.

Rasch zog ich mir meine nasse Kleidung aus und zog mir stattdessen nur einen Slip und ein Oversized T-shirt an.

Meine Haare zauberte ich trocken und band diese zu einem Messi Dutt zusammen.

Mattheo hatte es sich bereits bequem auf meinem Bett gemacht.

Dafür, dass es Juni war, war es bereits erstaunlich warm.

Weshalb ich mich um so mehr wunderte, dass Mattheo ein langärmeliges, weißes Hemd trug.

Ich hatte da so eine Vermutung, warum er es tat.

Aber dann würde er doch ein schwarzes Hemd tragen. Oder?

Ich saß an meinem Schminktisch und sortierte einige Dinge ein. Im Spiegel sah ich, wie Mattheo nach dem Bild auf meinem Nachttisch griff.

Am Anfang der Ferien hatte ich dort ein Bild von Mattheo und mir gestellt.

Auf dem Bild lächelten Mattheo und ich breit in die Kamera.

Lilly hatte das Bild gemacht.

Ich sah, wie sich ein kleines grinsen auf Mattheo's Lippen schlich.

Als ich schließlich mit dem einsortieren fertig war setzte ich mich gegenüber von Mattheo im Schneidersitz auf mein Bett.

„Warum bist du hier?" fragte ich, wie aus dem nichts.

Mattheo setzte sich aufrecht hin und sah mir in die Augen. „Vielleicht hab ich meine Freundin vermisst?" seine Hände legten sich an Seite meines Kopfes und er presste mir einen schnellen Kuss auf die Lippen.

Als er sich wieder von mir gelöst hatte lehnte er sich zurück gegen die Kopflehne des Bettes.

„Wie ist es so mit Voldemort? Was machst du den ganzen Tag?" lenkte ich das Thema in eine andere Richtung.

„Eigentlich nichts. Die meiste Zeit verbringe ich meinem Zimmer."

Während Mattheo anfing zu erzählen fiel mein Blick immer wieder zu seinem linken Unterarm.

Er hatte dies anscheinend bemerkt, denn er drehte seinen Arm, sodass sein Unterarm nicht mehr sichtbar war.

Mein Blick löste sich sich und glitt wieder zu seinen Augen.

„Du hast mir nicht zugehört. Oder?"

„Ich-" ertappt fing ich an zu stottern. „Schuldige."

Mattheo atmete auf und setzte sich an die Bettkante meines Bettes.

Ich setzte mich neben ihm hin. Jedoch noch immer im Schneidersitz.

Plötzlich fing Mattheo an den Ärmel seines linken Unterarms hochzuziehen.

Und da war es.

Das dunkle Mal.

Es war mir klar, doch trotzdem überraschte es mich.

Mit einer Hand umklammerte ich sein Handgelenk, während ich mit der anderen Hand über das schwarze Mal fuhr.

Meine gesamte Aufmerksamkeit lag auf dem Mal, welches sich auf Mattheo's Unterarm befand.

Als mir wieder in den Sinn kam, dass auch ich bald dieses Mal tragen würde ließ ich seinen Arm los.

„Du willst kein Todesser werden. Nicht wahr?"

„Nein." schüttelte ich mit dem Kopf. „Das wollte ich nie."

„Draco ist auch ein Todesser geworden."

Meine Augen schnellten zu seinen. „Und Lilly?"

Mattheo sagte nichts. Er sah mir nur in die Augen.

„Sie auch?" stellte ich Stirnrunzelnd fest.

„Ja."

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt