„Pansy und Lilly haben sich geprügelt." ich wusste nicht warum ich Mattheo das sagte. Und warum ausgerechnet jetzt.
„Wirklich?" lachte er Amüsiert. „Warum?"
„Weil Pansy aufgezählt hat, warum sie denkt, dass ich schuld an Daphne's verschwinden bin."
Mattheo drehte sich auf die Seite, um mich anzusehen.
Ich fühlte mich etwas unwohl, weshalb ich meine Bettdecke um meine Brust schlang und mich ebenfalls auf die Seite drehte, um ihn anzusehen.
„Draco ist sich sicher, dass bald eine Befragung stattfinden wird."
Mattheo setzte sich auf. „Das wird es mit Sicherheit."
Ich tat es ihm gleich. Die Decke, die ich um meine Brust geschlungen hatte hielt ich nun mit meinen Händen fest, damit sie nicht runter rutschte.
„Was ist das jetzt zwischen uns, D/N?" wechselte Mattheo abrupt das Thema.
Etwas überfordert sah ich ihn an. Ich wusste es ja selber nicht. „Ich...ich weiß es nicht."
„Ich liebe dich, D/N."
„Ich liebe dich auch, Mattheo."
„Gibst du mir eine letzte Chance?" Mattheo sah ziemlich nervös aus.
Ohne das ich etwas sagte, zwang er mich, mich auf den Rücken zu legen und stieg über mich.
Tief sah er mir in die Augen.
„Wenn ich dir noch eine Chance gebe, soll es vorerst keiner erfahren. Bis auf Lilly und Draco natürlich."
Mattheo nickte.
„Dann bekommst du deine Chance."
Grinsend presste Mattheo seine Lippen auf meine.
„Aber-"
„Was ist jetzt noch, D/N/N?" grinste Mattheo.
„Wenn es dieses Mal nicht klappt, lassen wir es komplett sein. Ich kann dieses hin und her nicht mehr."
Erneut nickte Mattheo. „Wenn es dieses Mal nicht klappt, lassen wir es komplett sein."
Grinsend gab Mattheo mir einen schnellen Kuss auf die Lippen und stand auf, um sich seine Boxershorts anzuziehen.
Ich stand ebenfalls auf, um mir meinen Slip und ein T-shirt zum schlafen anzuziehen.
Anschließend kuschelten wir uns zurück in mein Bett.
Mattheo legte seinen Kopf auf meine Brust und schlang seine Arme um meine Hüfte.
Mit meiner Hand fuhr ich immer wieder durch seine lockigen Haare.
„Wie hast du gemerkt, dass du Schwanger warst?" brach Mattheo die stille.
„Mir ging es nicht besonders gut. Ich dachte, es sei bloß eine Erkältung. Doch dann zwang Lilly mich quasi in den Krankenflügel zu gehen."
„Wie weit warst du, als... es passiert ist?"
„Ich war in der zwölften Woche."
„Wusstest du das Geschlecht?" nun hob Mattheo seinen Kopf und sah mich an.
„Es war ein Junge."
„Ein Junge?" Mattheo fing an zu grinsen.
„Ja." nickte ich.
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Eine Woche später
Die Beerdigung meines ungeborenen Sohnes war überstanden.
Es war wirklich ein Albtraum gewesen.
Mattheo, Lilly, Draco und ich waren die einzigen, die anwesend gewesen waren.
Der Ort, an dem Mattheo's und mein Sohn beerdigt wurde befand sich ein Stück von Hogwarts entfernt.
Dumbledore hatte uns zum Glück seine Erlaubnis gegeben.
Lilly und ich trugen schwarze Kleider und die Jungs schwarze Anzüge.
Wir vier hatten zugesehen, wie der kleine Sarg meines Kindes einige Meter unter der Erde vergraben wurde.
Kein einziger von uns hatte die Zeit über auch nur ein Wort verloren.
Als wir zurück in Hogwarts angekommen waren, liefen die Befragungen wegen Daphne's verschwinden bereits.
Bald waren auch wir an der Reihe.
Abwartend saßen wir vier in unsrem Gemeinschaftsraum.
Mattheo und ich saßen auf einem Sofa und Draco mit Lilly auf dem anderen.
Aufgeregt wackelte ich mit meinem Bein.
Ich spürte, wie Mattheo seine Hand auf mein Bein legte und mich ansah. „Hör auf damit. Das macht mich Nervös."
Schweigend sah ich Mattheo an.
Das Portrait öffnete sich und Snape trat hinein. „Mr. Malfoy, Sie sind an der Reihe."
Draco sah ein letztes Mal in die Runde, bis er aufstand und Snape zum Schuleiter folgte.
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Draco Malfoy POV:
Als ich in Dumbledore's Büro ankam, wurde ich gebeten, mich auf den Stuhl der vor seinem Schreibtisch war zu setzten.
Dolores Umbridge war ebenfalls anwesend.
„Erzählen Sie mir doch bitte, was Sie an dem Wochenende gemacht haben, als Mrs. Greengrass verschwunden ist." bat Dumbledore.
„Nun, wie Sie sicher wissen, war ich an dem Wochenende nicht in Hogwarts anwesend." antwortete ich mit einem falschen grinsen.
„Wo genau waren Sie denn?" fragte nun Umbridge mit ihrer unerträglichen Stimme.
„Ich war zusammen mit Mrs. Roberts im Malfoy Manor."
„Kann das jemand bezeugen?" stocherte Umbridge weiter.
„Meine Eltern. Lucius und Narcissa Malfoy." nickte ich.
„Wenn wir noch weitere Fragen haben sollten, lassen wir es Sie wissen, Mr. Malfoy." sagte nun Dumbledore.
„Kann ich jetzt gehen?" fragte ich gelangweilt.
„Natürlich." nickte Dumbledore.
