Mattheo's Hände fuhren langsam an meine Taille.
Er hob seinen Kopf von meiner Schulter und sah mir in die Augen.
Für einen kurzen Augenblick hielten wir Stillen Augenkontakt.
Doch dann presste Mattheo seine Lippen auf meine.
Küssend bewegte er uns Richtung Bett. Er setzte sich auf die Bettkante meines Bettes und zog mich breitbeinig auf seinen Schoß.
Mit einer schnellen Bewegung zog ich ihm sein dunkelgraues T-shirt über den Kopf und warf es zu Boden.
Mein Slytherin Pullover folgte wenig später.
Mattheo fing an meinen Hals zu küssen.
Ein kleines Stöhnen entflieh mir.
Ich spürte, wie Mattheo gegen meinen Hals lächelte. Wenig später nahm ich wahr, wie er an meinem Hals saugte.
Das würde wohl ein Knutschfleck werden. Na super.
Schnell fanden seine Lippen wieder meine. Nach einigen Sekunden löste er sich allerdings von mir und sah mir in die Augen.
„Was ist los?" fragte ich verwundert.
„Das geht nicht."
Mit hochgezogenen Augenbrauen stand ich von seinem Schoß auf und zog mir meinen Pullover wieder an.
Als ich mich wieder zu ihm umgedrehte zog auch er sich wieder sein T-shirt an.
„Warum bist her gekommen?" fragte ich ihn ernst.
„Hier her? Zu dir?"
„Ja."
„Ich wollte mit dir reden. Und das haben wir getan." sagte er schließlich.
Lachend schüttelte ich den Kopf.
Fragend sah Mattheo mich an.
„Du bist her gekommen, um mit mir Schluss zu machen, weil dein Leben ja anscheinend zu gefährlich für mich ist."
Mattheo sagte nichts.
„Du weißt ganz genau, dass meine Eltern auch Todesser sind. Ich bin auch mit einer Todesser Erziehung aufgewachsen, Mattheo."
Wieder sagte er nichts.
„Weißt du was ich glaube?"
„Was?" fragte er nun.
„Ich glaube, du bist hier her gekommen, um zu reden." das Wort ‚reden' betonte ich besonderes. „Um dann mit mir zu schlafen und anschließend, um mit mir Schluss zu machen."
„Was? Nein. Nein, D/N. Das stimmt nicht-" wehrte er sich sofort.
„Aber eine Frage hab ich." unterbrach ich ihn.
„Welche?"
„Du kommst hier her und machst mit mir Schluss, nachdem du Daphne umgebracht hast. Ist dein Leben zu gefährlich für mich oder du?"
Mattheo atmete tief ein. „Wahrscheinlich ich. Du hast gesehen, was passiert ist, als ich die Kontrolle verloren habe."
„Ich habe aber keine Angst vor dir, Mattheo. Du würdest mir nicht weh tun."
„Es ist besser so, D/N."
Tränen sammelten sich in meinen Augen. „Besser für wen? Für dich oder mich?" zischte ich.
„Für dich."
„Also sind wir jetzt getrennt."
„Ja." stimmte Mattheo mir zu.
Die ersten Tränen liefen über meine Wange.
Sofort kam Mattheo auf mich zu. Doch ich machten sofort einen Schritt zurück und hob meine Hände.
„Geh." sagte ich mit Tränen in den Augen.
Zu meinem Glück diskutierte er nicht weiter sondern ging ohne ein Wort.
Nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte atmete ich tief durch.
Keine Zeit zu weinen, D/N. Er hat dich verloren. Nicht anders rum.
Sagte ich zu mir selbst.
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06 Uhr
Ich hatte mein Wecker auf 06 Uhr gestellt.
Schnell stand ich auf, um mein Gesicht zu waschen und meine Zähne zu putzen.
Anschließend machte ich mir einen Dutt und setzte mich an meinen Schminktisch.
Ich hatte beschlossen mich heute zu schminken.
Zu allererst cremte ich mein Gesicht ein.
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Nach ungefähr einer Stunde war ich fertig.
Jetzt waren meine Haare an der Reihe. Diese Glätte ich, wie jeden Morgen mit einem Zauber.
Zum Schluss zog ich meine Slytherin Uniform an und trug einige Spritzer meines Lieblings Parfüms auf.
Ein Klopfen an meiner Tür verdeutlichte mir, dass Lilly bereits auf mich wartete.
„Wow." mit große Augen sah Lilly mich an, als ich aus meinem Zimmer kam.
„Können wir los?"
Lilly nickte und wir machten uns auf den Weg zur großen Halle.
„Was war gestern los?"
„Was meinst du?" fragend sah ich meine beste Freundin an.
„Hast du dich wieder mit Mattheo vertragen? Ich hab gesehen, wie er gestern Abend in dein Zimmer gegangen ist."
Leicht fing ich an zu lachen. „Naja...wir haben uns getrennt."
„Was?" schockiert blieb Lilly stehen.
„Ja. Jetzt komm."
