Kapitel 103

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„Mrs. D/N/N, reden Sie endlich mit Ihrer Mutter." bat mich einer der Heiler, die jeden verdammten Tag in meinem Haus herumgeisterten.

„Warum sollte ich das tun?" Ich verschränkte die arme vor der Brust.

„Sie ist deine Mutter, D/N." kam es von Lilly, welche neben mir stand.

„Ihrer Mutter geht es immer schlechter. Wir sind uns nicht sicher, ob Sie es bis Ende diesen Monats schaffen sollte."

Die Aussage des Heilers ließ mich unerwartet kalt.

„Sie können Mr. Riddle, Mrs. Roberts und Mr. Malfoy als Unterstützung mit zu Ihrer Mutter nehmen." schlug der Heiler nun vor.

Ich sah zu den dreien, welche neben mir standen.

„So machen wir es." übernahm Lilly das Wort.

„Folgen Sie mir bitte." nickte der Heiler.

Wir vier folgten dem Heiler zu einem Raum, welcher sich in dem Abteil meines Hauses befand, welcher unbenutzt war.

Er öffnete die beiden großen Türen und wir betraten den Raum.

Als ich meine Mutter erblickte, sah diese sehr schwach aus.

„Ich lasse Sie nun alleine." mit diesen Worten verließ der Heiler das Zimmer und schloss die Türen hinter sich.

Langsam machte ich ein paar Schritte auf meine Mutter zu.

Mattheo, Lilly und Draco blieben mit hinteren Teil des Raumes stehen.

„D/N." die Stimme meiner Mutter klang ziemlich zittrig. „Es ist wirklich schön dich wieder zu sehen."

„Ach ja?"

„Es tut mir wirklich so leid, was dein Vater und ich dir angetan haben."

Mein Blick glitt hinunter auf das dunkle Mal, welches meinen linken Unterarm musterte.

„Kannst du uns verzeihen?"

„Nein." schoss es quasi aus meinem Mund. „Nein, kann ich nicht und werde ich auch niemals. Ihr hättet nachdenken sollen, bevor ihr eure Entscheidung getroffen habt."

„Es tut mir leid..."

„Das bringt mir jetzt auch nichts mehr." ich atmete tief an. „Dies ist das letzte mal, dass wir miteinander reden."

Panisch sah mich meine Mutter an.

„Ich habe es vor einigen Wochen auch schon Dad gesagt. Ich will nie wieder auch nur ein Wort von euch hören." mit diesen Worten drehte ich mich um und verschwand aus dem Zimmer.

—————

Und da saßen wir nun.

Auf der Beerdigung meiner Mutter.

Einige Stunden, nachdem ich mit ihr geredet hatte, war sie gestorben.

Mein Dad, Luke, Olivia und ich saßen in der ersten Reihe.

Der Rest, der eingeladen Personen hatten hinter uns Platz genommen.

Sogar Voldemort war gekommen.

„Heute verabschieden wir uns von Valentina D/N/N." fing ein Mann an zu sprechen, welcher sich vorne auf das Podest gestellt hatte.

Der Saag meiner Mutter, plus etliche Blumensträuße befanden sich von ihm.

„Valentina D/N/N. Sie war eine der Harrison Geschwister. Nachdem sie ihren Abschluss in Hogwarts bekommen hatte, zögerte sie nicht lange und heiratete im Alter von achtzehn Jahren den damals neunzehn Jährigen Daniel D/N/N. Ungefähr ein Jahr später bekamen sie auch schon ihr erstes und einziges Kind, D/N D/N/N."

Als mein Name fiel, erhob ich meinen Blick und sah den Mann an, welcher die Rede hielt.

„Im Alter von sechsunddreißig starb Valentina D/N/N." nachdem der Mann die letzten Worte seiner Rede ausgesprochen hatte, wurde der Saag meiner Mutter auch schon unter die Erde gebracht.

Grade als ich die Beerdigung meiner Mutter verlassen wollte griff mein Vater plötzlich nach meinem Oberarm und umklammerte diesen fest. „Hab wenigstens den Anstand und bleib auf ihrer Beerdigung." zischte mein Vater.

„Fass mich nicht an." giftete ich, als ich meinem Arm aus seinem Griff zog.

„Daniel." Voldemort und Mattheo standen plötzlich vor uns.

Ich hatte anscheinend keine Wahl. Ohne ein Wort stellte ich mich neben meinen Vater und sah Mattheo an.

Unsere Augen trafen sich.

„Es ist bestimmt ein schlimmer Verlust für Sie beide." sprach Voldemort langsam.

Blitzschnell huschten meine Augen zu ihm.

„Mit Sicherheit." nickte mein Vater.

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt