21 Uhr
Frisch geduscht kam ich aus meinem Badezimmer und setzte mich an meinen Schminktisch.
Die Tage wurden langsam immer kälter, weshalb ich bereits eine schwarze Jogginghose und einen grünen Pullover mit dem Slytherin Logo trug.
Schnell zauberte ich meine Haare trocken und kämmte diese anschließend.
Ich dachte stets an Mattheo.
Ich vermisse ihn so schrecklich.
Schließlich legte ich mich in mein Bett und starrte an die Decke.
Meine Gedanken schweiften hinüber zu dem Streit zwischen Mattheo und mir.
„Du hast sie umgebracht...du hast jemanden getötet." presste ich schließlich aus mir heraus.
„Ich bin nicht Voldemort." zischte er.
„Fick dich!" giftete er mich nun an.
„Fick dich selber!" schrie ich ihm noch hinterher.
Tauchten die Sätze wieder in meinem Kopf auf, als wäre es grade eben erst passiert.
Ein Klopfen an meiner Tür riss mich zurück in die Realität. Zurück ins jetzt.
Noch bevor ich etwas sagen konnte wurde meine Zimmer Tür geöffnet.
Ich stand nicht auf. Ich drehte nur meinen Kopf in die Richtung meiner Tür.
Als ich allerdings sah, dass Mattheo hinein kam setzte ich mich sofort Kerzengrade auf.
Finster sah ich ihn an.
Langsam zog er die Tür hinter sich zu. „D/N..." sagte er leise, während er auf mich zukam.
Ich sagte nichts.
„Geht es dir wirklich so schlecht?" fragte Mattheo vorsichtig.
Ich verschränkte die arme vor der Brust. „Du hast jemanden umgebracht, Mattheo." zischte ich. „Und ich hab dir zugesehen."
„Ich weiß, D/N."
Mattheo ließ sich neben mir, auf die Bettkante meines Bettes nieder.
Sein Blick ging gradeaus ins leere.
„Pansy fragt schon wo Daphne ist." sagte ich nun.
„Da ist sie nicht die einzige."
„Was?"
„Goyle unf Zabini fragen auch schon. Goyle meinte zu mir, dass er sie vermisst und es nochmal mit ihr versuchen will."
„Geht schlecht."
Mattheo sagte nichts.
„Und was genau wollen wir jetzt machen? Bald wird es ganz Hogwarts auffallen, dass Daphne Greengrass spurlos verschwunden ist."
„Ich habe das geregelt."
Sofort schwang mein Kopf in seine Richtung. „Was hast du gemacht, Mattheo?"
„Ich habe meinem Vater Bescheid gegeben, was geschehen ist."
„Und was hat er gesagt?"
„Er hat gesagt, dass es bald wahrscheinlich zu einer Befragung kommen wird. Wenn ich gefragt werde soll ich sagen, dass ich einen Maskierten Todesser im Schloss gesehen habe. Wenig später hörte ich Schreie."
Ich sagte nichts.
„Und du wirst das auch sagen." befahl er mir beinahe.
„Habe ich denn eine Wahl?" fragte ich ironisch.
„D/N..." Mattheo drehten seinen Kopf in meine Richtung und sah mir tief in die Augen.
Ich betrachtete seine glänzenden braunen Augen ganz genau.
„Es tut mir lei-"
„Nein." unterbrach ich ihn sofort. „Es tut mir leid. Ich hätte nicht sagen sollen, dass du wie Voldemort bist. Denn das bist du nicht."
Mattheo drehte seinen Kopf wieder in die Richtung, in die er davor gesehen hat. „Du hast bloß das ausgesprochen, was jeder denkt."
Ich legte meine Hand auf seine.
Sofort sah ich hinunter in seinen Schoß, wo unsere Hände aufeinander lagen.
„Das stimmt aber nicht."
Plötzlich stand Mattheo auf. „Ich erwarte nicht, dass du nach der Sache mit Daphne bei mir bleibst." sagte er, ohne mich anzusehen.
„Wa-"
„Keiner will gerne mit einen Mörder zusammen sein." unterbrach er mich.
„Mir war klar, was auf mich zukommen würde, wenn ich mit dir zusammen komme, Mattheo." auch ich stand nun von meinem Bett auf.
„Vielleicht hast du das alles nicht richtig durchdacht."
Verwirrt sah ich ihn an. „Was willst du damit sagen? Willst du Schluss machen?"
„Du bist das einzige was ich liebe, D/N." Mattheo ging einige Schritte von mir weg und drehte mir den Rücken zu. „Ich denke, ich bin der, der das alles nicht richtig durchdacht hat."
„Was meinst du?"
„Mein leben ist zu gefährlich für dich. Wenn dir etwas passieren sollte, ich- das könnte ich mir nie verzeihen."
Ich hörte heraus, wie Mattheo mit den Tränen zu Kämpfen hatte.
„Mattheo?" ich ging auf ihn zu und drehte ihn zu mir um.
Mit Tränen in den Augen sah er mich an.
Sofort schlang ich meine Arme um ihn und drückte ihn fest gegen mich.
Sanft fuhr ich mit meiner Hand durch die Locken seines Hinterkopfes.
