Kapitel 111

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Während Mattheo in sein angrenzendes Badezimmer verschwunden war, um duschen zu gehen machte ich mich an seinem Kleiderschrank zu schaffen.

Ich griff nach einem schwarzen T-shirt mit V-Ausschnitt und einer grauen Jogginghose. Beides war mir allerdings viel zu groß.

„Wie ich sehe, hast du dich bereits bedient." nahm ich Mattheo's lachen hinter mir war.

Schnell drehte ich mich zu ihm um.

Er stand mit einem Handtuch um seine Hüfte geschwungen im Türrahmen seines Badezimmers.

„Wenn du noch etwas brauchst...also Mädchenkram-"

„Was ist denn „Mädchenkram"?" lachte ich, während ich meine Arme verschränkte.

„Ja...also...eine Bürste, Haarbänder oder sonst was." grinste nun auch Mattheo. „Am andere Ende des Ganges befindet sich ein Raum, indem sich sowas alles befindet."

„Gut." grinste ich und verschwand anschließend aus Mattheo's Zimmer.

Leise schlich ich den Flur runter zu dem Zimmer, in welchem sich laut Mattheo Mädchenkram befindet.

Hinter der Tür entblößte sich ein kleines, aber feines Zimmer.

Schnell griff ich eine Schale, in welcher sich Haargummis befanden.

Ich band meine Haare zu einem Dutt zusammen und verließ den Raum wieder.

„Hey." eine weibliche Stimme erklang plötzlich hinter mir.

Ich drehte mich um und sah ein Mädchen mit schulterlangen braunen Haaren und brauen Augen hinter mir stehen.

„Hey?" gab ich fragend zurück.

Mit einem grinsen auf den Lippen musterte sie mich.

„Ähm...kennen wir uns?" ich zog eine Augenbraue in die Höhe.

„Du bist erst seit heute hier, oder?" Ignorierte sie meine Frage und schlug ein anderes Thema an.

„Ja." nickte ich.

„Ich bin Amara Peters." grinsend reichte sie mir die Hand.

„D/N D/N/N." ergriff ich die Hand des Mädchens und schüttelte diese.

„Schönes T-shirt." grinste Amara.

Verwirrt sah ich sie an. Ich meine, es war nur ein schwarzes T-shirt mit einem V-Ausschnitt.

„Mattheo's?" fragte sie, bevor ich etwas sagen konnte.

„Ja-"

„Ich kenne es von damals." unterbrach Amara mich.

„Von damals?"

„Mattheo und ich waren einmal zusammen. Wusstest du das etwa nicht?"

Meine Augenbrauen zogen sich ein Stück zusammen und mein Mund öffnete sich ein Stück. „Ich werde jetzt gehen." quetschte ich heraus, drehte mich und verschwand zurück in Richtung Mattheo's Zimmer.

„Was ist los?"

Ich hatte nicht mal bemerkt, dass ich in Mattheo's Zimmer angekommen war.

Anscheinend hatte ich die Tür zugeknallt.

„Ich habe grade deine Ex Freundin kennengelernt." giftete ich meinen Freund an.

Verwirrt zog er seine Augenbrauen zusammen.

„Amara Peters."

„Sie ist nicht meine Ex Freundin."

„Ach nein? Woher kennt sie dann dein T-shirt?!" mit meiner Hand zupfte ich an dem T-shirt's, welches ich trug.

„D/N, Amara und ich hatten ein einziges Mal etwas miteinander. Mehr war da nicht."

„Und warum sagt sie dann, dass ihr zusammen wart?"

„Amara hat mir, nachdem wir einmal die Nacht zusammen verbracht haben gesagt, dass sie wohl schon des längeren Gefühle mich hätte."

Noch immer finster starrte ich Mattheo an.

Mit langsamen Schritten kam Mattheo auf mich zu, legte seine Hände an meine Taille, zog mich an ihn heran und fing an küsse auf meinem Hals zu verteilen.

„Nein." zuckte ich, löste mich von ihm und ging an ihm vorbei, auf sein Bett zu.

Lachend drehte er sich zu mir und folgte mir. „Warum hast du überhaupt eine Hose an? Die brauchst du doch gar nicht."

Ehe ich mich versah hatte Mattheo mir auch schon seine Jogginghose, welche ich trug runter gezogen.

„Mattheo!" kreischte ich, während ich die Hose, welche Mattheo runtergezogen hatte abstrampelte. „Lass mich in Ruhe."

Wenige Sekunde später schlang er seine Arme auch schon um meinen Bauch, hob mich hoch und trug mich Richtung Bett.

„Lass mich runter!" kaum hatte ich meinen Satz ausgesprochen, wurde ich auch schon auf Mattheo's großes Bett geschmissen.

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt