Kapitel 34

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Nachdem ich mich endlich in den Schlaf geweint hatte, dachte ich, dass ich wenigstens im Schlaf meine Ruhe hätte.

Doch ich lag falsch.

In meinen Träumen jagten mich ihre Vorwürfe, ihre enttäuschten Blicke und ihre verletzenden Worte.

Seine Worte.

Es wiederholte sich immer und immer wieder.

Als ich es endlich schaffte aufzuwachen, sah ich auf die kleine Uhr, die auf meinem Nachttisch stand.

04:35 Uhr.

Es war viel zu früh. Weshalb ich noch einmal meine Augen schloss und versuchte weiter zu schlafen.

Nach einiger Zeit öffnete ich meine Augen und sah erneut auf den Wecker.

04:50 Uhr.

Es brachte nichts.

Schließlich stand ich auf und lief ins Badezimmer.

Dort sah ich mich im Spiegel an. Meine Augen waren rot, meine Wangen waren gereizt und man sah klare Spuren von Tränen.

—————

Gegen 07:40 Uhr machte ich mich auf den Weg zur großen Halle, um zu Frühstücken.

Ich lief also die Treppen zum Gemeinschaftsraum hinunter. Als ich sah, dass Blaise im Gemeinschaftsraum anscheinend auf jemanden wartete, ging ich auf ihn zu.

„Auf wen wartest du?" fragend sah ich Blaise an.

„Dich." grinste er breit.

„Auf mich?" ich drückte meinen Zeigefinger gegen meine Brust.

„Ja. Jetzt komm. Ich hab Hunger." Blaise stellte sich hinter mich und drückte mich mit sanfter Gewalt aus dem Gemeinschaftsraum, Richtung großer Halle.

Dort angekommen spürte ich wieder einige Blicke auf mir.

Versuchte diese allerdings zu ignorieren.

Zusammen Frühstücken und lachten Blaise und ich.

Blaise konnte einen wirklich immer, egal in welcher Situation zum Lachen bringen.

Solche Menschen waren einfach Goldwert.

„Sollen wir zum Unterricht gehen?" fragte Blaise, als wir fertig mit dem Frühstück waren.

Nickend erhob ich mich und wir machten uns auf den Weg zu unserem ersten Unterricht für Heute.

Verwandlungen.

Blaise und ich nahmen in der dritten Reihe Platz. Das erste mal dieses Schuljahres passte ich tatsächlich im Unterricht auf.

Davor war ich immer mit Mattheo beschäftigt.

Ich nahm wahr, wie hinter Blaise und mir getuschelt und gelästert wurde.

Das ein oder andere mal fiel auch mein Name.

Als ich mich umdrehte, da ich wieder meinen Namen hörte, warf Lilly mir nur einen hasserfüllten Blick zu.

„Ignorier sie." flüsterte mir Blaise von der Seite zu.

Ich sah ihn einfach nur an, ohne etwas zu sagen.

„Das ist es was sie wollen. Das du dich über ihr geläster aufregst oder traurig wirst. Mir ist klar, dass es dich verletzt aber du musst über ihnen stehen." flüsterte Blaise weiter.

„Ja. Du hast recht." stimmte ich ihm nickend zu.

„Ich weiß zwar nicht was vorgefallen ist aber trotzdem."

Für eine kurze Zeit sagte ich nichts. Ich war am überlegen, ob ich es ihm erzählen sollte.

Schließlich beugte ich mich zu ihm rüber und flüsterte: „Ich werde dir nach dem Unterricht erzählen was passiert ist."

Blaise nickte nur.

Für den Rest des Unterrichts ignorierte ich Lilly und Marcel und konzentrierte mich auf den Unterricht.

Nachdem McGonagall schließlich die Stunde beendete, liefen Blaise und ich geradewegs in mein Zimmer.

Wir setzten uns gegenüber auf mein Bett und ich fing an zu erzählen.

Ich erzählte Blaise von allem, was vorgefallen war. Von A bis Z.

„Wow..." stieß er aus, als ich fertig erzählt hatte.

Ich pustete Luft aus.

„Okay...ähm..." etwas überfordert kratzte Blaise sich am Hinterkopf.

„Du musst nichts dazu sagen."

„Hör mal zu, D/N. Okay, es war echt nicht okay von dir, dass du Marcel und Lilly so angelogen hast aber ich verstehe nicht warum Mattheo zum Schluss solche Sachen sagt. Ich finde es auch nicht okay von Lilly, dass sie dich jetzt so hasst. Ich meine, du hast ihr nichts getan. Außer das du ihr verheimlicht hast, dass Marcel auf Mattheo steht. Lilly und du seit schon so lange beste Freundinnen."

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt