Kapitel 57

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Nachdem Mattheo und ich schließlich in meinem Zimmer angekommen sind, ließ ich mich auf meine Bettkante sinken.

„Ich gehe schnell duschen." sagte Mattheo und verschwand in meinem Badezimmer.

Ich zog Mattheo's Slytherin Umhang aus und hing ihn über meinen Stuhl.

Anschließend ging ich zu meinem großen Spiegel rüber.

Während ich vor dem Spiegel stand entfernte ich das verband. Unter dem Verband befand sich noch ein großen Pflaster.

Mit einem Ruck zog ich es ab.

Dort, wo vor einigen Stunden noch der Dolch steckte war jetzt eine Narbe.

Leicht strich ich mit meinen Fingern über die Narbe.

Mrs. Pomfrey hatte anscheinend alles geheilt. Denn die Narbe tat nicht weh, als ich drüber strich.

Im selben Moment kam Mattheo aus dem Badezimmer und sah mich an.

Ich hob meinen Kopf und sah ihm in die Augen.

Sein Blick fiel auf meinen Bauch, wo sich nun die Narbe befand.

Reflexartig ging ich zu meinem Kleiderschrank rüber und öffnete die Türen.

Verzweifelt suchte ich nach etwas, was ich mir anziehen konnte.

Schließlich griff ich nach einem weißen, dünnen Pullover und einer dunkelblauen Jeans.

Den Pullover steckte ich in die Jeans.

Anschließend ging ich zu dem Stuhl rüber, über den ich Mattheo's Slytherin Umhang gehängt hatte.

Ich wollte ihn aufhängen.

Grad als ich den Umhang anhob, fiel etwas aus der Tasche des Umhanges.

Ich bückte mich und hob es auf.

Es war ein Dolch.

Mit dem Dolch in der Hand drehte ich mich zu Mattheo um. „Warum hast du einen Dolch in deiner Tasche?"

„Das ist der Dolch von Daphne."

„Warum hast du einen Dolch in deiner Tasche?" wiederholte ich mich.

„Ich hab ihn mitgenommen und dann vergessen, dass er in der Tasche meines Umhanges war." erklärte Mattheo sich.

Ohne etwas dazu zu sagen steckte ich den Dolch zurück in die Tasche von Mattheo's Umhang.

„Ich lass dich auf jeden Fall nicht mehr alleine durchs Schloss laufen." sagte Mattheo plötzlich.

„Was? Warum?" überrascht sah ich ihn an.

Mattheo kam auf mich zu und legte seine Hände an meine Taille.

Meine Arme überkreuzte ich hinter seinem Nacken.

„Hast du das schon vergessen? Du wurdest beinahe abgestochen."

„Denkst du wirklich Daphne würde das nochmal tun?" lachte ich.

„Um ehrlich zu sein, ja, denke ich." ernst sah Mattheo mich an.

„Ja...ist ja gut. Ich laufe nicht mehr alleine durchs Schloss."

„Gut." grinste Mattheo nun.

————

Nachdem Mattheo und ich zu Abend gegessen hatten, machten wir noch einen kleinen Spaziergang durchs Schloss.

Als wir über den Schulhof gingen konnten wir den Sonnenuntergang perfekt sehen.

Plötzlich blieb Mattheo stehen und zwang mich dazu ebenfalls stehen zu bleiben.

Unsere Finger waren miteinander verknotet, weshalb ich keine andere Wahl hatte.

„Was ist los?" fragend sah ich zu Mattheo.

„Ich liebe dich." 

„Ich liebe dich auch." grinste ich breit.

„Wenn Daphne dich wirklich getötet hätte...ich hätte nicht gewusst, was ich gemacht hätte. Ohne dich."

„Es ist aber nicht passiert. Also hör auf darüber nachzudenken." ich drückte ihm einen schnellen Kuss auf die Lippen.

————

Wir waren bereits auf den Rückweg zu unseren Gemeinschaftsraum.

Doch plötzlich kam uns Daphne entgegen.

Ich sah wie sich Mattheo's Blick verfinsterte.

Mein Griff um seine Hand verstärkte sich. Dies brachte allerdings nicht viel, da Mattheo viel stärker als ich war.

Er löste seine Hand aus meiner, griff nach Daphne's Oberarm und drückte sie in eines der Klassenzimmer, das sich in dem Korridor befand.

„Mattheo!" mit schnellen Schritten rannten ich den beiden hinterher in das Klassenzimmer.

„Warum hast du das gemacht?!" brüllte Mattheo Daphne an, nachdem ich die Tür des Raumes geschlossen hatte.

„Sie hat es nicht anders verdient! Sie hat dich mir weggenommen!" schrie Daphne zurück.

„Ich habe sie die ganze Zeit geliebt. Du warst nur eine Ablenkung!"

„Du gehörtest mir, Mattheo." sagte Daphne nun in einem Traurigen Ton.

„Ich gehörte dir? Hab ich dir jemals gesagt, dass ich dich liebe oder sonst was? Nein, habe ich nicht." zischte Mattheo.

„D/N hat dich nicht mal verdient! Sie ist eine kleine Schlampe!"

Nach Daphne's Worten sah ich, dass Mattheo in die Tasche seines Umhanges griff und den Dolch heraus zog.

Ich wollte ihn aufhalten.

Doch es war zu spät.

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt