Kapitel 65

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„Also lass mich das alles nochmal zusammenfassen..." sagte Lilly, als wir uns grade an unseren Haustisch in der großen Halle gesetzt hatten.

Ich hatte ihr auf den Weg hierher jedes noch so kleine Detail von dem gestrigen Abend erzählt.

„Mattheo ist gestern Abend zu dir gekommen und hat mit dir über die Sache mit Daphne und was ihr jetzt tut geredet."

„Richtig." nickte ich.

„Dann hat er gesagt, dass du das einzige in seinem Leben bist was er liebt."

Erneut nickte ich, während ich einen vollen Löffel Müsli in meinem Mund schob.

„Aber dann hat er gesagt, dass sein Leben angeblich zu gefährlich für dich ist, obwohl er weiß, dass deine Eltern, sowie seine Todesser sind. Was wiederum heißt, dass ihr beide mit Todessern als Eltern aufgewachsen seid. Und so gut wie jeder weiß, dass Todesser Kinder alle die selbe Erziehung durchleben."

Und wieder nickte ich.

„Okay, ich denke Mattheo ist als Sohn von Voldemort etwas anders aufgewachsen als Draco, du und ich zum Beispiel. Aber im groben ist es gleich."

Wieder nickte ich.

„Aber dann hat Mattheo dich geküsst. Und wenig später saßt du breitbeinig auf seinem Schoß und eure T-shirt's, beziehungsweise Pullovers lagen auf dem Boden."

„Genau."

„Und dann hörte Mattheo plötzlich auf und meinte es ist besser für dich, dass ihr euch trennt, weil nicht sein Leben sondern er zu gefährlich für dich ist." mit ihrem Zeigefinger zeigte Lilly auf mich.

„Ganz genau, Lilly Roberts." breit grinste ich meine beste Freundin an.

„Was ist er denn bitte für einer?" regte Lilly sich sofort auf.

Ich zuckte nur mit den Schultern.

„Vermisst du ihn gar nicht? Bist du nicht traurig?" fragte sie nun.

„Doch klar vermisse ich ihn und bin traurig. Aber ich lass mir mein Leben doch nicht von dem Kaputt machen. Er hat mich gehen lassen."

„Richtig so." nickte Lilly. „Renn ihm nicht hinterher. Das hat er absolut nicht verdient."

Als Lilly grade ihre letzten Brötchen Hälfte aß, zog ich noch einmal meine Lippen mit einem Lipliner nach und trug einen durchsichtigen Lipgloss auf.

Als ich meinen Handspiegel wieder zuklappte, sah Lilly mich bereits wartend an.

„Bist du fertig ?" fragte sie etwas genervt.

„Jup." grinste ich breit.

Gleichzeitig erhoben wir uns und verließen die große Halle.

„Was haben wir jetzt?"

„Zaubertränke." beantwortete Lilly meine Frage.

Na super. Die erste Stunde des Tages durfte ich direkt mit Mattheo verbringen.

—————

„Guten Morgen, liebe Schüler!" begrüßte Professor Slughorn uns. „Bevor ich Ihnen erzähle was unsere Heutiger Plan ist, werde ich Sie in vierer Gruppen einteilen."

Slughorn drehte sich kurz zum Pult um und griff nach einem Pergament, auf welchem er wahrscheinlich die Gruppen aufgeschrieben hatte.

Jetzt konnte ich nur noch Beten, dass ich nicht mit Mattheo in eine Gruppe gesteckt wurde.

„Mrs. Roberts, Mr. Malfoy, Mrs. Parkinson und Mr. Riddle."

Merlin sei dank.

„Mr. Potter, Mr. Ronald Weasley, Mr. Fred Weasley und Mrs. D/N/N."

Besser ging's nicht. Da wäre ich ja lieber mit Mattheo in eine Gruppe gegangen.

Meine Gruppe und ich begaben uns an den rechten Tisch in der letzten Reihe.

An dem Tisch, der hinter dem von Mattheo, Draco, Lilly und Pansy's Tisch stand.

Wir stellten uns alle hinter den Tischen in eine Reihe auf Fred Weasley, Ron Weasley, Potter und dann ich.

Bei der Gruppe vor uns waren es Mattheo, Draco, Lilly und dann Pansy.

Auf die anderen Gruppen achtete ich nicht.

„Da sich jetzt alle Gruppen zusammen gefunden haben, erkläre ich euch nun den Ablauf Plan für heute. Heute besprecht ihr euch in eurer Gruppe, was für einen Trank ihr braut. Ihr habt freie Wahl."

„Wir machen einen Schokopudding Trank!" hörten ich sofort Lilly's Stimme.

Ich musste mir ein Lachen verkneifen.

„Wir machen Felix Felicis." nahm ich die Stimme von Potter war.

„Warte mal, Potter. Warum entscheidest du das?" fragte ich sofort.

Potter wollte grade zur Antwort ansetzten, jedoch unterbrach ich ihn sofort.

„Nur weil du der Goldjunge in deinem Haus bist, auf den alle hören heißt das nicht, dass ich das tue." giftete ich ihn an, während ich einige Schritte auf ihn zu machte, bis ich ziemlich dicht an ihm stand.

„Ist ja gut, Slytherin." sagte Potter mit erhobenen Armen. „Entscheid du."

„Warum darf sie jetzt entscheiden, Harry?" schrie Ron Weasley sofort in seiner quietschenden Stimme.

„Was ist denn bei dir los, klein Weasley? Stimmbruch? Bisschen spät, nicht wahr?" lachte ich Amüsiert.

Mattheo Riddle-Unconditional love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt