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Ohne das jemand etwas sagte aßen wir weiter.
Ich sah zu Mattheo, Lilly und Daphne rüber. Die wie erwartet, auch zu uns rüber sahen.
Was hatte ich anderes erwartet?
Natürlich sahen sie rüber. Vor allem jetzt, wo sich Draco zu uns gesetzt hatte.
Drei Tage später
In den vergangen Tagen hatte nichts geändert. Außer, dass Draco ab und zu mit Blaise, Pansy und mir abhing.
Weiß Merlin warum er das tut.
Körperlich und Psychisch ging es mir überhaupt nicht gut.
Meine Schmerzen an meinem Rücken und meiner Hand verbesserten sich nicht wirklich.
Und Psychisch?
Das alles mit Lilly, Marcel und Mattheo machte mir doch mehr zu schaffen als ich dachte.
Mein Hungergefühl hatte ich bereits verloren. Nun war auch mein Schlaf an der Reihe.
Kaum schloss ich die Augen, kamen schöne Erinnerungen mit den dreien in meinen Kopf, wodurch ich sofort wach wurde und das weinen anfing.
Vor Blaise und Pansy versteckte ich dies allerdings gekonnt.
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23 Uhr
Ich saß mit einer Leere in mir an meinem Schreibtisch und schrieb Briefe.
Briefe an Lilly, Mattheo, Marcel und Blaise.
Es waren Briefe, an die ich nie gedacht hatte, das ich jemals solche Briefe schreiben würde. Doch ich tat es.
Als ich mit dem letzten Brief, welcher an Lilly ging fertig war, faltete ich jeden von ihnen zusammen und schrieb die bestimmten Namen auf die leere Seite, die nun zu sehen war.
Jeden Brief legte ich, mit einem kleinen Abstand zu dem anderen auf mein Bett.
Anschließend verließ ich mein Zimmer.
Das Schicksal würde jetzt entscheiden, wer die Briefe als erstes finden würde und ob jeder seinen Brief erhalten würde.
Mit verweinten Gesicht und roten Augen, aus welchen immer wieder neue Tränen liefen, war ich auf den Weg zum Astronomie Turm.
Als ich die unzähligen Stufen hinaufgelaufen war, mit einigen Pausen, da ich seit zwei Tagen nichts mehr gegessen hatte und mir die Kraft fehlte, lief ich geradewegs an das Geländer des Turmes.
Der Kalte Wind pustete meinen Haare nach hinten und trocknete meine immer wieder Hochkommenden Tränen.
Und da war es wieder. Dieses Herzstechen.
Dieses Mal war es allerdings stärker als sonst. Ich fühlte mich, als ob ich keine Luft mehr bekam.
Und nun tat ich das, von dem ich es niemals erwartet hätte. Ich stellte mich auf das Geländer des Astronomieturmes.
Ich hatte alles verloren. Wirklich alles.
Alles was mich hielt.
Ich verlor sie alle durch meine Dummheit.
Ich schloss meine Augen und ließ den Wind noch ein letztes Mal durch mein Gesicht pusten, bis ich mich nach vorne lehnte.
Lilly Roberts POV:
Mehrere Tage hatte ich nun überlegt, ob ich mich bei D/N für alles Entschuldigen sollte.
Und nun traf ich meine Entscheidung.
Ich ging aus meinem Zimmer und klopfte an die Zimmer Tür, des Zimmers gegenüber.
An D/N's Zimmer Tür.
„D/N? Ich bin's Lilly. Kann ich reinkommen?"
Ich erhielt keine Antwort.
Trotzdem öffnete ich die Tür des Zimmers und trat ein.
Ich sah mich in ihrem Zimmer um und sah vier Briefe auf dem Bett liegen.
Mattheo, Blaise, Marcel und Lilly.
Jeder Name auf jeweils einem Brief.
Ich griff nahm den Brief, welcher mit meinem Namen versehen war.
Hallo Lilly,
Mittlerweile habe ich verstanden, warum du sauer auf mich bist. Es war wirklich nicht okay von mir Marcel so zu hintergehen.
Aber warum hasst du mich so?
Was habe ich dir getan, dass du mich so hasst?
Niemals hätte ich gedacht, dass wir uns gegenseitig so schlagen würden, wie wir es im Gemeinschaftsraum getan haben.
Ich habe diesen Hass in deinen Augen gesehen.
Und seitdem ist mir klar geworden, dass ich euch drei für immer verloren habe.
Ich liebe dich über alles, Lilly Roberts und werde es auch für immer tun. Egal wie sehr du mich hasst.
Wenn du diesen Brief liest, ist es wahrscheinlich schon zu spät und habe es hinter mich gebracht.
Bitte vergiss mich und unsere Zeit, die wir miteinander erlebt haben niemals.
D/N.
Sofort lies ich den Brief fallen und rannte aus dem Zimmer rüber in Blaise's Zimmer.
Schnell riss ich seine Tür auf. „Wo ist D/N?" schrie ich ihn beinahe an.
„Ich weiß nicht. Abends ist sie meistens auf dem Astronomieturm. Warum?"
„Astronomieturm." nuschelte ich vor mir hin. „Astronomieturm! Fuck!" schrie ich nun.
So schnell ich konnte rannte ich zurück in den Gemeinschaftsraum.
Mattheo kam mir entgegen. „Wohin des Weges, Roberts?" fragte er grinsend.
„Geh in D/N's Zimmer. Da liegt etwas für dich." schrie ich ihm noch hinterher, während ich rasch aus dem Gemeinschaftsraum rannte.
Noch nie in meinem Leben rannte ich so schnell, wie ich es grade tat.
Würde McGonagall mich jetzt sehen, würde ich wahrscheinlich von der Schule fliegen, so schnell wie ich grade rannte.
Komplett aus der Puste kam ich bei den Treppen an, die zum Astronomieturm führten.
Tief holte ich Luft und rannte auch diese Blitzschnell hoch.
Als ich oben ankam, traute ich meinen Augen nicht. D/N stand auf dem Geländer des Turmes und war dabei sich nach vorne zu beugen.
„D/N!" schrie ich, während ich auf sie zu rannte.
Kurz bevor sie fiel, hatte ich es geschafft meine Arme um ihren Bauch zu schlingen und sie runter auf den Boden des Turmes zu ziehen.
