bonding (1)

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D A N I E L

"Guten Morgen ihr Lieben."

"Guten Morgen Mum."
Lächelnd küsste ich meine Mutter auf die Wange, dann nahm ich ihr die beiden Marmeladegläser aus der Hand und lief zum Esstisch, um sie dort abzustellen.

"Guten Morgen Grace", begrüßte auch Harper meine Mum und ich sah, dass sie sich bemühte ehrlich zu lächeln.

"Guten Morgen Grace", echote Elliott und grinste sie breit an, was mich schmunzeln ließ, dann räumten wir alle gemeinsam die letzten Sachen auf den Tisch und meine Mutter rief nach meinem Vater. Der Einzige, der nicht mit uns frühstückte, war Theo, weil er gestern Abend nicht ganz fit gewesen war und heute etwas länger hatte schlafen wollen.
Wenige Minuten später war das Frühstück in vollem Gange und ich konnte nicht anders, als mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen meine Familie zu beobachten.

"Was hast du für heute geplant, Danny?", erkundigte Mum sich irgendwann und ich warf einen kurzen Blick auf die Uhr, die hinter ihr an der Wand hing.

"Ich hab in einer Dreiviertelstunde noch eine Videokonferenz mit ein paar Leuten von McLaren und danach wollte ich trainieren gehen."

"Kann ich mitkommen?", fragte Elliott und sah mich mit seinem flehenden Hundeblick an, den er beherrschte wie kein anderer. Es freute mich, dass er Zeit mit mir verbringen wollte, und ich nickte sofort.

"Klar, gerne. Außer deine Mutter wollte heute irgendwas bestimmtes mit dir unternehmen?"
Fragend sah ich zu Harper, die sanft lächelnd den Kopf schüttelte.

"Nein, ihr könnt gerne etwas Männer-Zeit zusammen verbringen. Ich wollte sowieso fragen, ob ich dir heute vielleicht irgendwie zur Hand gehen kann, Grace. Bei irgendwelchen Vorbereitungen für die nächsten Tage zum Beispiel?"

Sie schaute meine Mutter unsicher an und ich war stolz, dass sie sich von sich aus getraut hatte, meiner Mum ihre Hilfe anzubieten.
Diese wirkte über den Vorschlag hocherfreut und nickte sofort.
"Das wäre wirklich lieb von dir, es gibt noch eine Menge vorzubereiten."

Damit war auch das beschlossene Sache und sobald das Frühstück beendet war und wir den Tisch abgeräumt hatten, setzte ich mich mit meinem Laptop und den Kopfhörern auf die Terrasse meines Hauses während Harper nach Theo schauen und dann ein wenig lesen wollte.
Die Videokonferenz dauerte zum Glück nicht lange und als Zak uns dann endlich mit frohen Wünschen für die Feiertage in den Urlaub entließ, atmete ich erstmal tief durch, weil das für dieses Jahr wirklich der letzte Termin gewesen war, der etwas mit der Arbeit zu tun hatte.

Ab jetzt konnte ich meinen Fokus voll und ganz auf meine Familie und unsere gemeinsame Zeit legen und dieser Gedanke zauberte mir ein unzerstörbares Grinsen auf die Lippen.
Motiviert klappte ich meinen Laptop zu und brachte ihn ins Wohnzimmer, dann lief ich hoch ins Schlafzimmer, wo Harper auf dem Bett lag und gedankenverloren in einem Buch blätterte. Leise pirschte ich mich an, dann schmiss ich mich brüllend neben sie auf die Matratze und sie schrie vor Schreck laut auf, bevor sie mich lachend gegen den Arm boxte.

"Du Arsch, ich hab mich total erschreckt!", schimpfte sie kichernd und ich streckte mich ein wenig, um ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen zu drücken und sie dann mit großen Hundeaugen anzuschauen.

"Tut mir Leid, aber die Vorlage war einfach zu gut. Wenn du in ein Buch vertieft bist, könnte neben dir wirklich eine Bombe explodieren und du würdest es wahrscheinlich nicht mitbekommen."

Meine Freundin quittierte meine Worte mit einem schmunzelnden Verdrehen der Augen, dann sah sie mich fragend an.
"Ist deine Videokonferenz vorbei?"

"Jap. Ich zieh mich jetzt schnell um und wollte dann mit Elliott losziehen."

Melt My Ice, Sunnyboy (Daniel Ricciardo FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt