breakfast at Daniel's

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H A R P E R

Ich wurde geweckt, weil jemand mir sanft den Rücken kraulte. Verwirrt blinzelnd öffnete ich die Augen und sah über meine Schulter, wo ich Daniel entdeckte.
Sanft lächelte er mich an.
"Guten Morgen Eiskönigin. Gut geschlafen?"

Ich nickte und streckte mich ein wenig, wobei mehrere Stellen meines Körpers knackten.

"Ich hab Frühstück für uns gemacht. Anschließend bringe ich dich zum Hotel und von da aus zum Flughafen, okay?"

Wieder nickte ich, dann wollte ich die Decke beiseiteschlagen, wobei mir wieder einfiel, dass ich darunter komplett nackt war. Daran schien sich jetzt auch Daniel zu erinnern, dann er zeigte nach rechts.
"Das Bad ist am Ende des Flurs auf der rechten Seite. Und um die Küche zu finden, musst du einfach dem Duft von frischem Kaffee und Rührei mit Bacon folgen."

Er wollte das Zimmer verlassen, doch ich hielt ihn auf.
"Daniel, hast du... hast du vielleicht etwas zum Anziehen für mich? Die Sachen von gestern möchte ich nicht unbedingt für den Weg zum Hotel wieder anziehen."

„Ähm, natürlich."
Er lief zu seinem Kleiderschrank und zog ein paar Sachen heraus, die er mir aufs Bett legte.
"Das ist ein T-Shirt von mir und die Leggings hat meine Schwester vor einer Weile mal hier vergessen, die müsste eigentlich passen."

"Danke."

"Kein Ding. Bis gleich."

Er verließ lächelnd den Raum und ich wickelte mich in die dünne Bettdecke ein, griff nach meiner Unterwäsche und den frischen Sachen und lief ins Badezimmer. Dort machte ich mich frisch und schlüpfte anschließend in die neuen Klamotten.

Das T-Shirt war mir zu groß, aber ich knotete es einfach vorne zusammen, sodass es besser passte und die Leggings hatte tatsächlich beinahe die richtige Größe. Meine Socken von gestern Abend zog ich einfach wieder an, dann fasste ich meine verwuschelten Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen und musterte mein Spiegelbild.

Man sah mir meine Müdigkeit und Erschöpfung deutlich an, denn offensichtlich war meinem Körper die Party gestern doch etwas zu viel gewesen. Aber in wenigen Stunden war ich wieder in England und würde mir vielleicht noch ein paar Stunden Ruhe gönnen und jetzt wollte ich erstmal die restliche Zeit mit Daniel genießen.

Also verließ ich das Badezimmer, brachte die Bettdecke zurück dorthin, wo sie hingehörte, dann folgte ich meiner Nase zur Küche, aus der es tatsächlich sehr gut roch.
Als ich die Tür öffnete, schlug mir der Geruch noch stärker entgegen und Daniel sah vom Herd auf und grinste mich an.

"Mein T-Shirt steht dir."

"Danke. Wie du siehst, ist es etwas zu groß, aber ich mag es trotzdem."

"Du kannst es gerne behalten. Dir steht es eigentlich sogar besser als mir."

Unsicher biss ich mir auf die Lippe, dann nickte ich und sah ihn fragend an.
"Kann ich dir noch irgendwie helfen?"

"Nope, alles fertig."

Erst jetzt fiel mir auf, dass der Küchentisch gar nicht gedeckt war, dann entdeckte ich den Balkon, der von der Küche abging. Neugierig betrat ich ihn und entdeckte einen ordentlich gedeckten Tisch, auf dem schon zwei dampfende Kaffeetassen und allerhand leckeres Essen standen.

In diesem Moment folgte Daniel mir nach draußen und stellte Rührei und Bacon auf den Tisch, dann zog er mir einen der beiden Stühle zurück und ich setzte mich dankend hin. Der Australier nahm mir gegenüber Platz und ich staunte über all die leckeren Dinge, die er hingestellt hatte.

Es gab neben Rührei und Bacon auch Brötchen, Schinken, Käse, Marmelade, Nutella, Erdnussbutter, Obst und Joghurt und ich wusste gar nicht, wo ich anfangen sollte. Letztendlich entschied ich mich für die warmen Sachen und belud meinen Teller mit Rührei, Bacon und einem Brötchen und es trat eine gefräßige Stille ein.

Melt My Ice, Sunnyboy (Daniel Ricciardo FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt