H A R P E R
𝔻𝕚𝕕𝕟'𝕥 𝕀
„Didn't I, didn't I, didn't I love you?
Didn't we, didn't we, didn't we fly?
Know that I, know that I still care for you,
But didn't we, didn't we say goodbye?
Didn't I, didn't I, didn't I love you?
Didn't we, didn't we, didn't we try?
Know that I, know that I still care for you,
Tell me why good things have to die."
"Wow", entfuhr es mir beeindruckt, als wir die Strandhütte verließen und ich meinen Blick schweifen ließ.
Der Sand war beinahe weiß und ganz fein, das Wasser war leuchtend blau und glitzerte im Licht der Sonne, die am wolkenfreien Himmel stand.
"Es ist wunderschön, nicht wahr?"
Ich nickte bloß, weil keine Worte genug gewesen wären, um Daniel zuzustimmen. Dieser Ort war perfekt, alles sah aus wie gemalt und zu meiner großen Überraschung waren kaum Leute hier.
Plötzlich spürte ich Daniels Hand an meiner und erinnerte mich daran, warum wir eigentlich hier waren.
"Bereit für dein erstes Mal Surfen?"
Sofort begann ich aufgeregt zu lächeln und nickte, dann liefen wir zum Wasser. Der Sand unter meinen Füßen fühlte sich weich und warm an und ich widerstand dem Instinkt, mich einfach hineinfallen zu lassen als sei es ein Bett.
Bevor wir tatsächlich ins Wasser gingen, zeigte Daniel mir die Basics im Trockenen, dann flohen wir aus der prallen Sonne endlich ins erfrischende Nass.
Meine ersten Versuche auf dem Surfboard waren sehr kurz und ich schluckte viel Wasser, aber mit der Zeit wurde ich immer besser und schaffte es irgendwann sogar, ein paar Sekunden stehen zu bleiben.
Daniel dagegen konnte nicht verheimlichen, dass er das schon oft gemacht hatte, denn er war wirklich gut und es machte Spaß ihm dabei zuzusehen. Mit jeder Sekunde wurde sein Grinsen breiter bis es fast den Rahmen seines Gesichts sprengte, dann verließen wir irgendwann erschöpft das Wasser und ließen uns in den Sand fallen.
Ein wenig außer Atem genoss ich die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut, die uns schon bald zu trocknen begannen, denn drehte ich den Kopf zur Seite und schaute meinen Freund an.
"Das hat wirklich Spaß gemacht."
"Freut mich, dass es dir gefallen hat. Ich fand's auch super. Und ich bin so glücklich, dass wir diese Erfahrung gemeinsam machen konnten."
Sanft lächelte ich ihn an und verschränkte unsere nebeneinander liegenden Hände miteinander, dann schloss ich wieder die Augen und wir genossen schweigend die Sonne.
Den restlichen Tag über gingen wir immer wieder ins Wasser und surften oder schwammen einfach nur, dann trockneten wir am Strand, aßen das eine oder andere Eis und amüsierten uns.
Erst als die Dämmerung einsetzte nutzten wir die Dusche des kleinen Campingplatzes, zogen uns Hoodies und kurze Hosen an und machten es uns auf der Ladefläche des Trucks bequem, wo Daniel auf einem winzigen Grill zwei Steaks für uns zubereitete.
Schmunzelnd sah ich ihm dabei zu und fragte mich plötzlich, wie es wohl sein würde, wenn er eines Tages für eine andere Frau kochte.
Und wenn er einer anderen Frau Monaco zeigte.
Wenn er eine andere Frau küsste.
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Melt My Ice, Sunnyboy (Daniel Ricciardo FF)
FanfictionBerühmt, beliebt und rasend schnell. Daniel Ricciardo gilt in der Formel 1 als herausragender Overtaker und abseits der Rennstrecke als Sonnenschein und Stimmungsaufheller. Zur Saison 2021 wechselt er zu McLaren, doch er findet sich langsamer zurech...
