D A N I E L
𝕡𝕖𝕣𝕗𝕖𝕔𝕥𝕝𝕪 𝕨𝕣𝕠𝕟𝕘
„Me and you, we were made to break,
I know the truth, but it's much too late.
You're perfectly wrong for me
And that's why it's so hard to leave,
Yeah, you're perfectly wrong for me."
Ich wachte auf, weil die Sonne mich blendete. Verschlafen blinzelte ich und griff instinktiv nach links, wo Harper liegen sollte, aber ihre Betthälfte war leer.
Sofort beschleunigte sich mein Herzschlag und ich riss die Augen auf, um mich suchend im Zimmer umsehen zu können. Als ich meine Freundin am Fenster stehen sah, atmete ich erleichtert auf und seufzte innerlich.
Einen Augenblick lang hatte ich die irrationale Angst gehabt, sie könnte mich in der Nacht verlassen haben, so wie sie es nach unserer allerersten gemeinsamen Nacht vorgehabt hatte.
Wenn ich jetzt daran dachte, stellte sich mir unweigerlich die Frage, was wohl passiert wäre, wenn ich sie danach nie wieder gesehen hätte. Wären wir uns letztendlich vielleicht irgendwo anders über den Weg gelaufen?
Eigentlich glaubte ich nicht an Schicksal, aber seit ich Harper kannte, hatte sich das geändert. Nie zuvor hatte ich so sehr das Gefühl gehabt, dass das Universum mir genau diesen Menschen in mein Leben geschickt hatte.
In diesem Moment drehte die Brünette sich zu mir um und lächelte sanft.
"Guten Morgen Schlafmütze. Na, verkatert?"
Erst jetzt spürte ich das leichte Pochen in meinem Schädel, aber es hielt sich absolut in Grenzen, also schüttelte ich den Kopf.
"Alles gut. Und bei dir?"
"Ich bin auch fit. Hast du gut geschlafen?"
Sie kam zum Bett und mir fiel grinsend auf, dass sie eines meiner T-Shirts anhatte. Vorsichtig kletterte sie zu mir unter die dünne Decke und lehnte sich gegen mich.
"Wie ein Stein. Du hoffentlich auch."
Sie nickte und seufzte dann leise.
"Ich kann nicht glauben, dass heute quasi schon unsere Rückreise beginnt."
Ihre Worte sorgten dafür, dass sich meine Brust schmerzhaft verengte, denn leider hatte Harper recht. Ab heute ging es wieder Richtung Heimat, nur noch zwei Tage und eine Übernachtung lagen zwischen uns und dem Ende unseres Roadtrips. Nachdenklich sah ich meine Freundin an und versuchte zu lächeln.
"Noch ist es nicht vorbei und bis dahin machen wir weiter das Beste daraus."
Die Brünette nickte zustimmend, dann überstreckte sie den Kopf ein wenig, um mich ansehen zu können.
"Wollen wir mal langsam frühstücken gehen? Ich hab echt Hunger."
Grinsend stimmte ich ihr zu, dann standen wir auf und machten uns fertig. Ich hatte mir gerade mein T-Shirt übergezogen, als ich Harper leise fluchen hörte. Neugierig lief ich ins Badezimmer, wo meine Freundin vor dem Spiegel stand und offensichtlich mit ihren Haaren zu kämpfen hatte.
Schmunzelnd sah ich sie an.
"Na komm, lass mich dir helfen."
Entschlossen griff ich nach der Haarbürste und zog sie sanft durch die dunkelbraunen Strähnen, dann begann ich zu flechten. Harper musterte meine Arbeit schweigend im Spiegel und sah mich überrascht an, als ich mein wirklich gelungenes Werk letztendlich mit einem Haargummi befestigte.
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Melt My Ice, Sunnyboy (Daniel Ricciardo FF)
FanfictionBerühmt, beliebt und rasend schnell. Daniel Ricciardo gilt in der Formel 1 als herausragender Overtaker und abseits der Rennstrecke als Sonnenschein und Stimmungsaufheller. Zur Saison 2021 wechselt er zu McLaren, doch er findet sich langsamer zurech...
