Mein Handy klingelte. Es war Niall. Er rief nun schon zum zehnten Mal an. Ich nahm jedoch nicht ab. Ich wollte mein altes Leben hinter mir lassen und er gehörte nun mal dazu. "Fahren sie schneller." befahl ich dem Fahrer. Er trat aufs Gas. Umso schneller ich hier weg war, desto eher konnte ich mein neues Leben beginnen. Ich würde einfach untertauchen. Plötzlich standen wir in einem riesigen Stau. Na toll, das mit dem neuen Leben würde wohl doch nicht so schnell gehen. "Können sie nicht irgendwie drum herum fahren?" fragte ich genervt. "Es tut mir leid Miss, aber wir stehen bereits mittendrin. Es geht weder vor noch zurück." meinte er. Ich seufzte. Da konnte ich mich wohl auf eine längere Wartezeit gefasst machen.
Ich las gerade in einer der Zeitschriften, als es plötzlich an der Scheibe klopfte. Oh bitte lass es nicht Harry sein. Mein Herz begann wieder zu rasen. Ich lies sie herunter. Es war Niall.
"Was willst du hier?" fauchte ich. "Es freut mich auch dich zusehen. Lass mich rein. Die Leute gucken alle schon ganz komisch." meinte er und ich öffnete ihm die Tür. Ich verschränkte die Arme vor der Brust. "Also?" "Ich habe dich orten lassen. Ich nehme an du wolltest zum Flughafen?" fragte er. Ich nickte nur. Niall seufzte. "Du hattest schon immer einen Hang zur Dramatik. Kathy, du kannst doch jetzt nicht einfach weglaufen. Dann hätte sie gewonnen, dann hätte sie das ganze Spiel gewonnen." "Das ist kein Spiel. Das ist mein Leben und im Moment liegt es im Trümmern." sagte ich, meine Stimme zitterte. "Du kannst nicht vor deinem Problemen davon laufen. Du musst lernen dich ihnen zu stellen. Mögen sie auch noch so groß sein. Ich werde dir helfen." meinte er und legte einen Arm um mich. In diesem Moment brach meine Welt endgültig zusammen. All die Gefühle und Erinnerungen, die ich die letzten Stunden so schön verdrängt hatte, überkamen mich. Der Schockzustand war überwunden. Nun saß ich da und die Tränen quollen nur so aus meinen Augen. Während der ganzen Zeit hielt Niall mich im Arm und machte "Shhhshh..." Irgendwann meinte er dann: "Okay, komm wir gehen zu mir." Er öffnete die Tür und zog mich aus der Limo. Jedoch ohne mich auch nur ein einziges Mal loszulassen. Dafür war ich ihm so dankbar. "Wie hast du mich eigentlich gefunden?" schluchzte ich. "Louis hat mit das mit Harry und Eleanor erzählt. Da habe ich mir dann natürlich Sorgen gemacht, zu recht wie ich sehe. Als du dann nicht an dein Handy gegangen bist habe ich es orten lassen und deine Limo ist ja jetzt nicht so schwer zu finden." erzählte er und lächelte. Ich lachte leise. Wir gingen die Autobahn lang, bis zu Niall's Wagen. Ich hätte keinen Schritt gehen können, wenn Niall mich nicht gestützt hätte.
An der nächsten Ausfahrt fuhr er runter und zu sich nach Hause.
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The heart was made to be broken.
- Oscar Wilde
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Das Leben der Kathy Styles
Romance"Er war groß, mindestens einen halben Kopf größer als ich, und er hatte süße braune Locken. Obwohl er ganz offensichtlich versucht hatte sie zu bändigen, in dem er sie nach oben und dann nach hinten gelte, kringelten sich doch einige heraus. Schließ...
