Kapitel 11: Zuhause

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Marie Pov

Wir landeten nach einem mehrstündigen Flug etwas außerhalb von Freiburg, wo ein Helikopter auf uns wartete, um uns zu der von Tony gekauften Villa zu bringen. S.H.I.E.L.D. hatte dort alles für uns vorbereitet und wir mussten nur noch unsere Sachen auspacken. Sobald wir das gemacht hatten, legten wir uns schlafen, obwohl hier gerade morgens ist. Ich war nervös wieder in meiner Heimat zu sein, vertraute Dinge zu sehen, die Erinnerungen des unbeschwerten Lebens eines Schülers wieder hochkommen zu lassen. Und vor allem alte Freunde wieder zu sehen, denn auch wenn ich niemanden gesagt habe, dass ich hier bin, muss ich davon ausgehen, dass ich denen mal zufällig über den Weg laufen kann, denn Freiburg ist nicht sehr groß. Ich regte mich in Natashas Armen, die sie um mich geschlungen hatte. Ich wollte mich meiner Angst Freiburg zu sehen stellen, also beschloss ich meine schlafende Freundin aufzuwecken.

Ich fuhr mit meinen Fingern sanft über ihre Wangen, fuhr ihren perfekten und weichen Mund nach als sich ein leises Stöhnen daraus löste. Ihre Augen waren noch geschlossen, aber ich wusste, sie war wach. „Morgen Babe", flüsterte ich leise, mein Mund nur ein paar Zentimeter von ihrem entfernt. „принцесса", erwiderte sie und ihre Stimme war noch rau vom Schlafen, was ich unglaublich sexy fand. Sie öffnete die Augen und ließ sie über meinen Körper schweifen. „Für meinen Geschmack hast du etwas zu viel an", sagte sie und gab mir einen leidenschaftlichen Kuss. „Dann tu was dagegen", meinte ich, bevor ich meine Lippen schnell wieder auf ihre presste. Sie wurde nun wacher und mit einem Ruck lag sie nun über mir und presste mich ans Bett. „Liebend gern", erwiderte sie grinsend und zog das T-Shirt aus, unter dem ich nackt war. Ihr Mund senkte sich kurz auf meinen, bevor er eine brennend heiße Spur an meinem Hals entlang hinunter hinterließ. Ich kämpfte mit ihren Klamotten und schaffte es schließlich auch ihr T-Shirt auszuziehen. Sie war inzwischen damit beschäftigt meine Hose auszuziehen und als sie das geschafft hatte ließ sie die Unterhose gleich folgen. Ich bewunderte ihre Kurven als sie ihren Blick langsam meinen Körper entlang zurück zu meinen Augen führte. Ich spürte ein breites Grinsen auf meinem Gesicht. „Gefällt dir, was du siehst?", fragte ich sie neckend. Sie bekam einen leichten roten Hauch im Gesicht was ihr unglaublich gut stand. Sie nickte kurz, dann zog sie sich auch nackt aus und diesmal war ich an der Reihe, ihren Körper mit meinem Blick zu verspeisen. „Gefällt dir, was du siehst?", fragte sie nun mich. Ich tat kurz als würde ich schmollen: „Das ist mein Spruch", beschwerte ich mich. Sie lachte. Oh mein Gott, wie ich ihr Lachen liebe. Ich schloss den kurzen Abstand zwischen unseren Mündern. „Ich liebe dich sowie ich nie gedacht hätte, dass ich jemals jemanden lieben kann", nuschelte ich gegen ihren Mund. „Und ich dich erst", erwiderte sie und vertiefte den Kuss.

Etwas später lagen wir beide verschwitzt in unseren Armen und ich fuhr mit meinen Fingern träge ein paar Kreise über ihren Rücken als es an der Tür klopfte. „Wir treffen uns in 30 Minuten unten", sagte Clint durch die geschlossene Tür, „und denkt bloß nicht, dass ihr so tun könnt, als würdet ihr noch schlafen, ihr habt nämlich das ganze Haus aufgeweckt." Ich wurde rot und sah, dass es Nat ähnlich erging als sich die Schritte von unserer Tür entfernten. Ich gab meiner Freundin kurz einen Kuss, bevor ich aufstand. „Gehst du mit duschen?", fragte ich sie. Sie war sofort wieder wach. „Was für eine unnötige Frage", erwiderte sie lächelnd. Wir gingen ins Bad und ich machte das Wasser an. Ich spürte ihren Blick auf mir als ich unter das Wasser ging und bekam eine Gänsehaut. „Ist das Wasser so kalt?", fragte sie. Ich wurde rot und schüttelte den Kopf: „Nein, das ist aus einem anderen Grund." Sie musterte mich nochmal von oben bis unten und meine rötliche Verfärbung vertiefte sich. „Ich glaube, ich kenne den Grund", sagte die rothaarige Schönheit dann und ihre Stimme wurde rauer vor Verlangen. Ich zog sie zu mir unter das Wasser und fuhr mit meinen Fingern ihren Körper entlang, bis sie an ihrem Zielort angekommen waren.

Black AngelGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt