Am Nachmittag waren alle Vorbereitungen für die heutige Mission abgeschlossen. Steve würde Wanda, Nat und mich zu dem Haus fahren und mit einem Van bereit sein uns abzuholen. In dem Auto hatten wir auch noch genug Platz für ein paar eventuelle Gefangene. Wir kannten alle die Grundrisse des Gebäudes und alles, was wir sonst noch Nützliches fanden. Wir wusste leider nicht genau, ob die Verbrechergruppe dort schon das Ende der Befehlskette war, aber hoffen kann man mal. Und falls nicht, brauchen wir von dem Ort und den Leuten sowieso weitere Infos, um weitersuchen zu können.
Wir drei haben uns so weit es geht fertig gemacht, Nat und ich auch unsere Waffen schon bereit gelegt und wir saßen nun da und aßen jeder noch eine Kleinigkeit. Ich betrachtete meine zwei Lieblingsmenschen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich hätte mehr Glück mit ihnen haben können, machte mir aber gleichzeitig Sorgen, dass ihnen heute was passiert.
Etwas später waren Nat und ich auf unserem Zimmer, um unsere Waffen zu sortieren. Bei jedem Messer, dass ich in meinem Anzug an geschickten Stellen verstaute, zählte ich mit. Ich kam am Ende wie immer auf meine siebzehn, die Pistolen mitgezählt und fuhr einmal probeweise meine Flügel aus. Grüne Augen schauten kurz überrascht zu mir auf, ehe sie weiter ihre Waffen einsteckte. Sie musste inzwischen schon bei über zwanzig sein. „Du kannst mich wenigstens vorwarnen, bevor du mir das ganze Licht wegnimmst", sagte Tasha versucht locker, aber selbst sie hat jetzt eine gewisse Anspannung. „Sorry", sagte ich schuldbewusst, bevor ich einmal mit einem Flügel über ihren Arm strich und sie wieder einklappte. Sie war jetzt fertig und kam auf mich zu. „Fertig?", fragte sie. Ich nickte und gab ihr noch eine schnellen Kuss auf den Mund, bevor ich das Zimmer verließ.
Steve schmiss uns drei an der Auffahrt zu dem augenscheinlich leerstehendem Haus raus. Es war von der Straße nur zusehen, wenn man direkt vor der Auffahrt stand und sonst von anderen, fast ebenso heruntergekommenen Gebäuden, umstellt. Wir gingen auf das Haus zu. Zwei Männer kamen daraus hervor und riefen, dass wir verschwinden sollen, wenn wir keine Probleme wollten, aber Wanda ließ sie einfach gegen die Hauswand knallen und sie blieben ohnmächtig liegen.
Ich sah kurz zurück, als Steve den Motor anließ und wegfuhr, als eine leider nur allzu bekannte Person hinter einen Nebenhaus hervorkam. Lara... was machte sie denn hier in so einer Gegend?! Sie sah mich und erkannte mich sofort und wollte auf mich zugehen, doch ich schüttelte den Kopf. Sie stockte kurz und sah mich irritiert an. Ich bedeutete den anderen beiden schon mal vorzugehen und ging nun meinerseits auf sie zu. Sie musste hier verschwinden, jede Sekunde hier war gefährlich für sie. Ich erreichte sie und stieß hervor: „Lara, du musst hier weg. Sofort. Das ist gefährlich hier. Bitte geh so schnell wie möglich soweit wie möglich weg. Ich erkläre die morgen alles, aber bitte geh jetzt einfach nur." Sie sah mich irritiert an und wollte etwas erwidern, als ich Nat von drinnen hörte: „Marie, so langsam bräuchten wir hier doch Hilfe!" Ich schüttelte den Kopf, „Morgen", sagte ich ein letztes Mal, bevor ich Richtung Haus rannte.
„Marie!", ihr Schrei hatte diesmal einen etwas verzweifelten Unterton und ohne groß drüber nachzudenken fuhr ich meine Flügel aus und brach mit drei kräftigen Schlägen durch die Türe. Wanda und Nat hatten alle Hände voll damit zu tun, zu versuchen, nicht verletzt zu werden. Es waren etwa ein Dutzend Männer in dem Flur und die meisten hatten eine Waffe in der Hand.
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Black Angel
Fiksyen PeminatMarie ist nun seit etwa einem Jahr Teil der Avengers und fast genauso lang auch schon mit Natasha Romanoff zusammen. Sie sind gerade bei Clint angekommen, als sie angegriffen werde. Als sich herrausstellt, dass die Angreifer aufgrund Maries Vergange...
