Frohe Weihnachten :)
Habe gestern versehentlich ein Kapitel hochgeladen, weil ich irgendwie dachte, es wäre Mittwoch xD naja, dann kommen diese Woche eben 4 statt 2, da morgen ja auch noch eins kommt. Dafür ist dieses nicht ganz so lang.
Viel Spaß ;)
Ich erwachte gähnend, als mir die Sonne ins Gesicht schien. Zufrieden über die Wärme, die sie mir schenkte, kuschelte ich mich tiefer unter die Decke, um noch ein wenig zu dösen. Was hatte ich nochmal geträumt? Ich weiß nur noch, dass es irgendein schöner Traum war, irgendeiner, den ich mochte. Früher hatte ich manchmal in schönen Träumen regelrecht Zuflucht vor der Realität gesucht, die mir damals langweilig erschien. Ich fand die Träume, wo ich fliegen konnte, immer am schönsten und auch jetzt kann ich mir immer noch nichts schöneres als Fliegen vorstellen. Außer vielleicht... hoffnungsvoll öffnete ich die Augen und sah mich um. Ich wurde enttäuscht. Das Einzige, was schöner als Fliegen war, war nicht hier. Oder sollte ich besser sagen: Die Einzige?
Da ich jetzt sowieso schon wach war beschloss ich zu den anderen zu gehen. Ich wollte zwar gerade lieber etwas Flugtraining machen, aber ich konnte Tags nicht riskieren, gesehen zu werden, also werde ich das auf heute Nacht verschieben müssen. Meine Flügel und meine Rückenmuskulatur werden sich zwar morgen dafür nicht bedanken, aber ich wollte mich unbedingt mal wieder in die Lüfte erheben. Ich machte mich auf den Weg nach unten. Im Wohnzimmer war schon ein bisschen was los, aber anscheinend hatten alle beschlossen, einen faulen Vormittag zu haben. Nur meine Freundin war nicht da. „Wo ist Nat?", fragte ich Wanda. „Musste was in der Stadt besorgen, müsste aber bald wieder zurücksein", beantwortete diese meine Frage. Ich nickte nur und ging weiter in die Küche, um mir ein Müsli zu machen.
„Alles gut?", fragte mich die Sokovianerin, die mir gefolgt war. Ich sah sie überrascht an. „Ja, wieso sollte nicht alles gut sein?", erwiderte ich irritiert. Nun war sie an der Reihe, überrascht zu gucken. „Wegen gestern Abend", erinnerte sie mich. „Achso", sagte ich und probierte entspannt zu wirken, „Es kam nur noch eine nicht gerade schöne Erinnerung mit hoch. Nichts weiter tragisches." Sie sah mich an und zog eine Augenbraue hoch. Das wollte ich auch schon immer können. „Weißt du", meinte sie zu mir, „Du musst nicht so tun, als wäre das alles nichts, du kannst auch einfach sagen, dass du nicht darüber reden willst." „Wanda, es tut mir leid. Ich schätze, ich habe probiert mich selbst zu überzeugen, dass das alles nichts ist. Ich hatte nicht beabsichtigt, dir was vorzumachen", entschuldigte ich mich bei ihr. Sie nickte bloß, so ganz verziehen hatte sie mir noch nicht. Leise seufzend fuhr ich fort: „Ich habe diese schlimme Erfahrung in meiner Vergangenheit und irgendwie hat mich das gestern daran erinnert. Da bin ich kurz innerlich ausgeflippt. Aber das ist nichts, womit ich mich nicht auskenne, nur etwas, dass ich gerne für immer vergessen würde." „Jeder, der gefoltert wurde hat Alpträume davon. Das ist bei mir genauso", erwiderte meine beste Freundin sanft.
Ich blinzelte, bevor ich ihr ein kleines Lächeln schenkte. „Du weißt es", sagte ich überrascht und schnaubte dann kurz, „Natürlich weißt du es, du bist meine beste Freundin und kannst Gedanken lesen." Das sie gefoltert wurde wussten alle, schließlich hatten die Avengers sie von Hydra befreit. Aber ich hatte immer gedacht, mein Geheimnis wäre... naja, geheim eben. Sie schenkte mir ein kleines trauriges Lächeln: „Jeder der gefoltert wurde erkennt die Symptome auch im Nachhinein. Und seid ihr bei Clint wart, vermuten es die anderen auch." Ich seufzte leise: „Da denkt man, man hat die eigenen Gefühle und alles was man nach außen trägt gut im Griff, nur um zu erfahren, dass die anderen bereits alles herausgefunden haben." Die Hexe nickte leicht: „So ist das Leben."
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Black Angel
FanfictionMarie ist nun seit etwa einem Jahr Teil der Avengers und fast genauso lang auch schon mit Natasha Romanoff zusammen. Sie sind gerade bei Clint angekommen, als sie angegriffen werde. Als sich herrausstellt, dass die Angreifer aufgrund Maries Vergange...
