Dass ich meine Flügel benutzten durfte beim nächstem Kampf, hatte keineswegs dazu geführt, dass ich nichtmehr auf dem Boden landete, es hatte lediglich für halbwegs ausgeglichenen Verhältnisse geführt. Und dazu, dass ich jetzt auch noch in den Flügeln Muskelkater hatte. Immerhin zeigt das, dass ich wieder Muskeln aufbaue. Jetzt waren wir beide gerade in der Küche um ein kleines Mittagessen zu uns zu nehmen. Ich warf einen Blick auf die Uhr. „Hey Nat, zieh dir gleich deine Motorradklamotten an, wir fahren in einer halben Stunde los", sagte ich zu meiner Freundin, die mich überrascht ansah. „Wohin?", fragte sie, aber ich schüttelte nur den Kopf. „Ich beantworte keine Fragen, du erfährst alles früh genug", meinte ich nur und gab ihr einen kurzen Kuss auf die Wange, bevor ich ging um die letzten Vorbereitungen zu treffen.
Eine knappe halbe Stunde später stand ich in der Garage vor unserer Duke und verstaute gerade noch das letzte bisschen Gepäck in den Seitentaschen. Keinen Moment zu spät war ich fertig, als sich die Tür öffnete und meine wunderschöne Freundin in eng anliegenden Motorradklamotten, die ihre Kurven sehr betonten, den Raum betrat. „Hallo Schönheit", begrüßte ich sie, nachdem ich fertig gegafft hatte. Sie zwinkerte mir zu: „Hallo Engel." Ich lächelte und zog sie zu einen Kuss zu mir, bevor ich nach meinem Helm griff und ihn mir überstreifte. „Willst du fahren?", fragte ich sie. „Ich weiß doch gar nicht wohin...", erwiderte sie und sah mich etwas irritiert an. Ich deutete auf die Tanktasche, wo unter der Folie ein Navi war, das den Weg anzeigte. „Ich kenne den Weg auch nicht auswendig", gab ich zu. Dass sie lächelte, entnahm ich nur ihrer Stimme, als sie sagte: „Na dann, gerne." Sie stieg auf und ich nahm hinter ihr Platz. Sie fuhr los und sobald wir den New Yorker Verkehr hinter uns gelassen hatten, gab sie mehr Gas. Ich schlang meine Arme fester um sie und presste mich an ihren Rücken, wo es etwas Windgeschützter war. Die erste Dreiviertelstunde fuhren wir auf der Highway um etwas schneller voranzukommen, dann nahm Nat die Ausfahrt nach Greenwich und wir fuhren weiter übers Land und durch den Wald. Zweieinhalb Stunden später waren wir auf einer kleinen Halbinsel und Nat parkte das Motorrad an dem kleinem Parkplatz.
Langsam zog sie ihren Helm aus und schüttelte ihr rotes Haar wie in einem Hollywood-Film. Ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen und ihr grüner Blick begegnete meinem. „Was?", fragte sie unschuldig. „Ich bin einfach nur glücklich bei dir", meinte ich ohne den Blickkontakt zu brechen. Ihre Augen, die ein ganz kleines bisschen braun enthalten weiteten sich etwas vor Freude, sonst änderte sich nichts in ihrer Mimik. Der Wind wehte ihr eine Strähne ins Gesicht und reflexartig griff ich danach und schob sie ihr hinters Ohr. Meine Hand verweilte an ihrer Wange und ich genoss die Körperwärme, die sie ausstrahlte. Ihr Blick fiel auf meine Lippen und fies wie ich bin, löste ich mich von ihr: „Komm, wir haben noch einen kleinen Spaziergang vor uns." Sie schnaubte einmal leise und etwas frustriert auf ehe sie mir folgte. Ich hatte den Inhalt der Seitentaschen des Motorrad rausgeholt, aber da dieser zusätzlich in einem Rucksack eingepackt war, den ich jetzt schulterte, sah die Spionin immer noch nicht, was sich darin befand.
Wir gingen etwas landeinwärts und folgten dem kleinem Fluss, bis wir an eine Stelle kamen, wo dieser nur noch einen Meter breit war. Ich sagte, Nat, dass sie rüber springen sollte, was sie auch tat. Als ich ihr folgen wollte, rutschte ich bei der Landung an dem schlammigem Ufer aus und dank meiner Reflexe öffneten sich meine Flügel und ich hob ab, ehe mehr als nur mein Fuß im Wasser landen konnte. Ich sah, wie der Mund meiner Freundin zuckte, als sie sich darum bemühte nicht zu lachen, bis sie schließlich aufgab du lauthals loslachte. Prustend deutete sie auf meine Flügel: „Ich glaube, du hättest direkt drüber fliegen sollen." Gespielt schmollend zog ich meine Flügel wieder ein, musste jedoch auch grinsen, als sie ein letztes Glucksen ausstieß.
Nach etwa einem halbem Kilometer, den wir am Ufer der Insel langgegangen sind, kamen wir an einem Sandstrand an. Weit und breit war niemand anderes zu sehen. „Es ist schön hier", meinte meine Freundin. Ich lächelte glücklich und drückte ihre Hand, die in meiner lag. Bestimmend zog ich sie ein Stück weiter, bevor ich stehen blieb und den Rucksack in den Sand fallen ließ. Ich kniete mich hin.
Jetzt kommen leider nurnoch fünf Kapitel, dann ist die Story aus. Aber ihr könnt gerne mal schreiben, ob ihr eine Fortsetzung wollt, auch wenn ich mir dann erst noch was überlegen muss und es deswegen etwas länger dauern kann. Und ich hatte auch noch die Idee, dass eine Story schreibe, die vor dieser spielt. Da geht es dann mehr nur um Marie, und die würde etwa da beginnen, wo sie auf dem Flughafen ist, der in die Luft gesprengt wurde. Schreibt auch mal hier, wenn ihr wollt, dass ich so eine Story auch noch schreibe.
Viel Spaß mit den letzten Kapiteln :)
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Black Angel
Fiksi PenggemarMarie ist nun seit etwa einem Jahr Teil der Avengers und fast genauso lang auch schon mit Natasha Romanoff zusammen. Sie sind gerade bei Clint angekommen, als sie angegriffen werde. Als sich herrausstellt, dass die Angreifer aufgrund Maries Vergange...
