„Ihr macht sie selbst?", fragte er uns und sah mit hochgezogenen Augenbrauen Nat an. Ich nickte. „Soll ich euch vielleicht besser etwas helfen?", meinte er und sah weiterhin meine Freundin mit einem kritischem Blick an. „Hey, ich kann...", begann sie empört. „Nein, danke", wir kommen alleine zurecht, schließlich bin ich ja noch da", unterbrach ich sie und schmunzelte, als die Russin mir einen bösen Blick zuwarf. Steve musste jetzt auch lachen und wand sich an mich. „Ruf mich, wenn es dir zu anstrengend wird", bot er an und verließ die Küche. Kaum fiel die Türe hinter ihm ins Schloss traf mich leichter Schlag auf dem Hinterkopf.
Ich drehte mich grinsend um und zog die Augenbrauen nach oben. „Wenn ich du wäre, wäre ich damit vorsichtig, wen du schlägst, wenn du keine Waffe bei dir hast", meinte ich und zog ein Wurfmesser. Sie sah mich provokant an: „Probier's doch." Mein Lächeln wuchs und ich schmiss es direkt vor ihren Fuß, wo es im Boden stecken blieb. Sie wollte sich danach bücken, aber bevor ihre Hand es erreichte, warf ich das Nächste genau dahin, wo ihre Hand keine Sekunde später gewesen wäre, und es blieb in der Nähe des Ersten stecken. Sie richtete sich auf und taxierte mich, dann bewegte sie sich blitzschnell und stand plötzlich direkt vor mir und hielt mir mein Lieblingsmesser an die Kehle. „Nun, ich dachte, ich sollte vorsichtig sein, aber anscheinend solltest du lieber deine eigenen Tipps beherzigen", meinte sie provokant. Ich trat einen Schritt zurück, den sie mir sofort folgte. Mein Rücken stieß gegen die Wand und ihr Körper drückte sich gegen mich, dennoch verließ das Messer keine Sekunde meine Haut an der Kehle. Mein Blick schweift ihre vollen, weichen Lippen und traf dann ihre feurigen Augen, die vor Verlangen nur so glänzen. Ich schluckte und spürte, wie sich das Messer enger gegen meine Kehle drückte, aber nicht fest genug um mich zu verletzen.
Meine Hand griff nach oben und berührte ihre Lippe. Sanft fuhr ich dem Schwung nach und genoss das Gefühl ihrer weichen Lippen. Sie senkte das Messer, klappte es ein, ließ es fallen und fing es mit der Oberseite ihres Fußes auf, bevor sie es so vorsichtig auf den Boden legte. Dann ging alles sehr schnell. Sie griff nach meinen beiden Händen und presste sie links und rechts von meinem Kopf an die Wand. Ihre Lippen trafen hungrig auf meine und ihr ganzer Körper presste sich gegen mich. Ihre Zunge drang in meinen Mund ein und spielte mit meiner. Ihre Hände umklammerten meine Handgelenke. Es bestand gerade kein Zweifel daran, wer die Stärker von uns war. Und die Dominantere. Aber, was soll ich sagen, es macht mich mehr als nur an, wenn sie so dominant ist. Ihre Lippen fuhren über meinen Hals und ein Stöhnen entglitt meinen Lippen als sie sanft hinein biss. Ihr Blick begegnete meinem und alles darin schrie „Meins". Und ich wollte ihrs sein, ich wollte ihr gehören, ich wollte, dass sie mit mir macht, was auch immer sie will, solange sie mich berührte. Und das tat sie. Ihre Lippen fuhren über meine Haut und hinterließen eine brennende Spur. Immer wieder schoss ihre Zunge hervor und berührte mich leicht. Meine Beine zitterten und wenn sie mich nicht halten würde, mich nicht gegen die Wand pressen würde, hätten sie schon längst nachgegeben. Als ihre Lippen die empfindliche Stelle hinter meinem Ohr traf, konnte ich ein Aufstöhnen nichtmehr unterdrücken. Ich spürte, wie sie lächelte und sanft an meinem Ohrläppchen zog. Die Tür öffnete sich mit einem leisen quietschen und ich sah geschockt zur Seite in Wandas Gesicht.
Nat sah auch rüber, bewegte sich aber keinen Millimeter. „Nun, der Streit ist anscheinend geklärt", meinte die Hexe und zwinkerte mir zu. Mir war das alles extrem peinlich, aber Nat schien es vor allem zu stören, dass wir gestört worden waren. Mit rotem Kopf vergrub ich mein Gesicht in ihrer Halsbeuge und beobachtete aus dem Augenwinkel Wanda, die sich einen Apfel schnappte und die Küche wieder verließ. Kaum schloss sich die Tür wieder entspannte ich mich und Nat ließ meine Handgelenke los. „Nun, das war", begann Nat. „Definitiv ein scheiß Zeitpunkt?", vollendete ich ihren Satz. Sie nickte und kaute verärgert auf ihrer Unterlippe. Mein Magen knurrte und ich wurde rot. „Nun, dann können wir jetzt wenigstens die Pizza machen", meinte meine Freundin belustigt. Ein Lächeln schlich sich auf mein Gesicht. „Nun, zumindest ich kann das, ob du es auch kannst, müssen wir wohl noch herausfinden", meinte ich und sie streckte mir die Zunge raus. Ich bückte mich, nahm mein Messer und las auch noch die anderen auf. Dann ging ich zu dem Tisch und legte alles einschließlich der Holster, die ich noch anhatte, darauf.
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Black Angel
Fiksi PenggemarMarie ist nun seit etwa einem Jahr Teil der Avengers und fast genauso lang auch schon mit Natasha Romanoff zusammen. Sie sind gerade bei Clint angekommen, als sie angegriffen werde. Als sich herrausstellt, dass die Angreifer aufgrund Maries Vergange...
