Tw: Folter
Marie Pov:
Ich wurde losgebunden für meinen täglichen Toilettengang. Ich war inzwischen schon so erschöpft und hatte so viele Verletzungen, dass an Flucht nicht mehr zu denken war. Mein Körper war mit den vielen gebrochenen Knochen, Schnitten und was sonst noch alles kam so überfordert, dass ich das Gefühl hatte, gar keine Wunderheilung mehr zu haben. Die Pampe, die ich zu essen bekam aß ich gierig auf und war trotzdem noch nicht satt. Es war schon eine Woche vergangen, seit sie mich hier eingesperrt hatten und ich litt inzwischen unter dauerhaften Hunger und Durst sowie eine völlige Übermüdung.
Die Giraffe kam rein. „Hallo Marie, du bist mich gleich wieder los." Ich sah sie mit totem Blick an. Sie hatte sich seit sie mich ihren Gorillas überlassen hatte nicht mehr blicken lassen. „Ich habe beschlossen, dass du es verdienst, die Wahrheit zu wissen, also bin ich hergekommen um sie dir zu sagen", fuhr sie fort und steckte sich ein Erdnussflip in den Mund. Ich zog bei dem Geruch die Nase kraus. Ich hatte eine tödliche Erdnussallergie seit ich denken kann und schon die kleinen Staubpartikel von Erdnüssen kann ich tage später auf einem Sofa noch wahrnehmen und bekomme dann einen Asthmaanfall und muss um jedes Quäntchen Luft ringen. Ihr Mundwinkel zuckten kurz bei meiner Reaktion nach oben und sie heilt mir die Tüte unter die Nase. „Willst du auch was?", fragte sie mit spöttischer Stimme. Ich spuckte einmal in die Tüte und sie nahm sie wieder weg. Besser so, ich merkte jetzt schon, wie mir das Atmen schwerer fiel. „Das ist aber nicht sehr nett", meinte sie nur und kam dann zum eigentlichen Thea zurück, „Also, die Wahrheit... Du hast einfach zu viele hinter Gittern gebracht, die meinem Boss untergeben waren. Er konnte das nicht mehr auf sich beruhen lassen. Und als Strafe dafür, dass du ihm seine Leute weggenommen hast, will er dir noch deine wegnehmen. Also freue dich schonmal darauf, hier bald deine Avengerfreunde aufkreuzen zu sehen." Dann stand sie auf und ging einfach.
Der eine Gorilla kam auf mich zu und rieb sich die Hände. Er nahm eine Art Fernbedienung von dem Tisch und drückte auf einen Knopf. Ich spürte, wie sich viele kleine spitze Gegenstände in meinen Rücken bohrten. Laut schrie ich auf als ich spürte, wie mir warmes Blut den Rücken runterlief. Grinsen kam er auf mich zu bevor er zu den Fesseln ging, die meinen Rücken an die Lehne banden und sie noch fester zog. Die Spitzen bohrten sich noch tiefer und ich war mir sicher, dass sie teilweise sogar über meine Kochen schabten. Mein Geist entfernte sich wieder von meinem Körper und der brennende Schmerz ließ nach. Ich beobachtete, wie die rote Pfütze zu meinen Füßen wuchs und wie der zweite Gorilla sich angegeilt von meinen Schreien die Lippen leckte. Entfernt nahm ich wahr, dass die Stacheln wieder in der Lehne verschwunden waren und der erste Gorilla jetzt meine Zelle verließ.
Der Zweite nutzte das prompt aus. Er brachte mit ein paar Knöpfen meinen Stuhl in eine Liegeposition. Langsam nährte er sich mir und öffnete seine Hose. Er zog mir meine runter und da ich immer noch gefesselt war konnte ich nichts unternehmen. Ich sah entfernt zu, wie er in mich eindrang und sah die Tränen in meinen Augen. Ich schmeckte das Salz in meinem Mund und hatten bei jedem Stoß Schmerzen. Mein Rücken rutschte auf der Liege hin und her und sorgte dafür, dass die davor hinzugefügten Wunden noch mehr wehtaten.
Stumm ließ ich mein Schicksal über mich ergehen, als er endlich fertig war und ihn wieder rauszog. Er zog seine Hose wieder hoch und verließ befriedigt meine Zelle. Stumm lag ich da und spürte die Tränen über mein Gesicht rinnen. Schmerzerfüllt zog ich die Luft ein, was mir die gebrochenen Rippen nicht vereinfachten. Langsam schloss ich die Augen und sah eine Frau vor meinem innerem Auge aufblitzen. Ihr Lächeln, das sie so selten lächelte. Ihre waldgrünen Augen. Ihre roten Haare. Ihr Sandelholdgeruch. Die Art, wie sie stöhnt und sich mir entgegenbeugt, wenn ich sie verwöhne. Ihre raue Stimme morgens, die ich so mag. Ihre Hände, die sanft Muster über meinen Körper fahren. Nur der Gedanke an sie lässt mich das hier durchhalten. Und allein der Gedanke, dass sie sie und die anderen auch hierherbringen wollen, ließ mich auf keuchen.
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Black Angel
FanficMarie ist nun seit etwa einem Jahr Teil der Avengers und fast genauso lang auch schon mit Natasha Romanoff zusammen. Sie sind gerade bei Clint angekommen, als sie angegriffen werde. Als sich herrausstellt, dass die Angreifer aufgrund Maries Vergange...
