Teil 34 - Feuchtes Vergnügen

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Schreibt bitte nach dem Lesen mal in die Kommentare, wie ihr es fandet, ein Kapitel aus Harrys Sicht zu lesen ❤️

Harrys POV

Manchmal, wenn man lange auf etwas wartet und sich nichts sehnlichster wünscht, wird man am Ende enttäuscht. Man macht sich Hoffnungen und erwartet vielleicht zu viel.
Wie lange hatte ich darauf gewartet, dass Mary mich so sah, wie ich sie. Die letzten Wochen war es immer intensiver geworden - meine Begierde nach ihr wuchs.
Sie war es, die den Kuss beendete und mich angrinste. Ich erwiderte das Lächeln und atmete ihren Duft ein. Mary drückte meine Hand, zog daran und eilte los. Sie rannte fast durch die Menschen, reagierte nicht, wenn sie angesprochen wurde, bis wir uns draußen im Garten befanden. Während andere Gäste in kleinen Gruppen verteilt standen, zog Mary mich im Slalom zwischen ihnen durch. Sie lächelte unentwegt und sah oft zu mir zurück. Es sah wunderschön aus, wie ihr Haar im Wind wehte. Etwa zwei Meter vom Pool entfernt blieb sie stehen. Sie zog mich zu sich, legte ihre Arme um meinen Hals und reckte sich mir entgegen. Nur zu gerne legte ich meine Hände an ihren zarten Körper und küsste sie sanft. Mary intensivierte den Kuss und schob ihre Hände unter mein Hemd. Ich erzitterte. Ihre Hände waren angenehm warm, doch es waren eben ihre Hände, die mich schon so oft berührt hatten, doch nicht auf diese Weise. Sie hauchte einen letzten Kuss auf meine Lippen und entfernte sich dann etwas von mir. Ich hatte meine Hände nach ihr ausgestreckt, während Mary mich angrinste und aus ihren Schuhen schlüpfte. Sie warf sie zur Seite und trat näher an den Pool. Schockiert sah ich sie an. Es war nicht grade warm. Hatte sie wirklich vor schwimmen zu gehen? Langsam ging sie rückwärts in Richtung Wasser, ihr Blick ruhte auf meinen Augen und ein Lächeln auf ihrem Gesicht. Sie war zu schön. Seit ich sie das erste mal gesehen hatte, begehrte ich sie. Anfangs hatte ich über sie auf die selbe Art und Weise gedacht, wie über meine unwichtigen Bettgeschichten. Doch als es mir anfing besser zu gehen, weil ich sie in meinem Leben hatte, hatten sich auch meine Gedanken zu ihr verändert. Ich dachte an sie, als wäre sie meine Schwester. Dazu kam nur, dass ich sie unheimlich begehrte. Doch dies beruhte nicht auf der körperlichen Anziehungskraft, wobei ich Mary schon sehr attraktiv und erregend fand, sondern hauptsächlich auf ihrem Charakter. Für mich war Mary der großzügigste, barmherzigste, liebevollste und perfekteste Mensch auf der ganzen Welt. Leider konnte ich ihr dies nicht so sagen und zeigen, wie ich es gerne können würde.
Sie stand nun direkt an der Kante, hatte eine Hand nach mir ausgestreckt. Ich wollte sie ergreifen, sie halten und zu mir ziehen, doch Mary ließ sich lächelnd nach hinten fallen. Einige Spritzer trafen mich, als sie in das Wasser fiel. Ich wischte mir durch das Gesicht und sah dann, wie Mary auftauchte und sich die Haare aus dem Gesicht wischte. Sie sah aus, wie eine kleine Meerjungfrau.
„Bist du wasserscheu?", fragte sie und legte sich auf den Rücken.
„Das Wasser ist herrlich warm." Ich lächelte. Sowas hätte Mary niemals getan, wäre sie nüchtern.
Ich streifte mir die Schuhe und die Socken von den Füßen, krempelte meine Hose etwas hoch und setzte mich auf einen der am Rand liegenden Steine. Mary schwamm zu mir, lehnte ihren Kopf auf ihre Arme, die sie auf meinem Schoß platzierte und lächelte mich an.
„Morgen bist du sicher krank.", sagte ich und streichelte ihre Wange.
„Na und? Ich denke nicht an morgen." Sie hob ihren Kopf an und streckte sich mir entgegen.
„Wie wäre es, mit einem Kuss?", fragte sie leise. Ich lächelte und lehnte mich vor. Mary legte ihre Hände an meine Wangen, küsste mich sanft und ehe ich mich versah, lagen ihre Arme um meinen Hals und zogen mich ins Wasser. Keuchend tauchte ich auf und sah sie wütend an.
„War das wirklich nötig?" Mary lachte und klammerte sich an mich. Ich griff um ihre Hüfte, ihre Beine lagen um meine, als wir uns im Kreis drehte. Mary lehnte sich nach hinten. Ihre Haut glitzerte im Licht der kleinen bunten Lichter am Rand des Pools.
„Woran denkst du?", fragte sie plötzlich. Ihr Gesicht war dem meinem sehr nah, was mich dazu verleitete, sie zu küssen. Ich küsste sie sanft und leidenschaftlich. Sie sollte spüren, was ich empfand, wenn ich es ihr schon nicht sagen konnte, sollte sie es fühlen.
„Daran habe ich auch grade gedacht.", sagte Mary, ihre Stirn an meine gelehnt und lächelte.
„Daran habe ich schon seit LA denken müssen.", gestand ich. Mary fuhr durch meine Haare.
„Dann haben wir ganz schön viel Zeit verschwendet." Sie lachte und ich schob es auf den Alkohol. Meinte sie das ganze wirklich so, oder war es eine Ausnahme, weil sie heute nicht an morgen denken wollte?
„Lass uns rein gehen und dir etwas trockenes zum Anziehen besorgen.", sagte ich. Mary weigerte sich kurz, ließ sich dann jedoch von mir rein und zu Sarah führen, die uns zeigte, wo wir Sachen für Mary finden würden. Zitternd setzte Mary sich in ein Handtuch gewickelt auf das kleine Sofa vor den Kleiderschrank, während ich ihr eine Jeans und ein T-Shirt raussuchte.
„Zieh du dich um, ich hole noch ein Handtuch.", sagte ich und drehte mich um. Dort stand sie nun vor mir, mit nichts weiter als ihrer Unterwäsche bekleidet und griff nach den trockenen Sachen. Ich hatte immer gewusst, dass sie eine schöne Figur hatte und das hatte ich auch schon in ihrem Bikini gesehen, doch in ihrer Unterwäsche sah sie noch schöner und hinreißender aus. Ich schluckte und machte einen Schritt auf sie zu. Mary sah auf und lächelte. Langsam zog ich sie zu mir, damit sie Widerspruch einlegen konnte, doch das tat sie nicht. Ihr Körper schmiegte sich an den meinen, als würde er dort hingehören. Ich küsste ihren Hals, weshalb sie leicht aufstöhnte. Ihre Finger fuhren unter mein Hemd und gruben sich in meine Haut. Als sie ihren Kopf zurücklehnte, widmete ich mich ihren Brüsten. Sie waren perfekt. Mary stöhnte meinen Namen und zog dabei an meinen Haaren.

Roses (II)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt