Franzi POV:
Beorn war sehr fasziniert von Deutschland und keiner von uns bemerkte, wie schnell die Zeit verstrich.
Als die Sonne ihren Tiefpunkt erreicht hatte und nur noch leicht Licht spendete, bemerkten wir erst, wie spät es bereits geworden war. Beorn erhob sich von dem Stuhl, auf dem er gesessen hatte und drückte leicht den Rücken durch.
„Franzi, würdest du mir helfen die Tiere reinzuholen?", fragte er mich und ich nickte. Wir verließen die Hütte und liefen einen kleinen Sandweg zu einer großen, umzäunten Wiese hinunter. Beorns Tiere standen bereits am Zaun und warteten auf uns. Eines der schwarz-weiß gescheckten Ponys streckte ihm seine Nase entgegen und Beorn strich sanft darüber. Ich musste lächeln, denn wenn ich Beorn nicht kennengelernt hätte, würde ich denken, dass er ein sehr grober Mann war. Aber wenn ich ihn jetzt so sah, wusste ich, dass alle, die das dachten falsch lagen, denn Beorn hatte ein sehr großes Herz.
Doch plötzlich zuckte seine Hand zurück und er drehte sich von mir weg.
„Bring die Tiere rein. Schnell!", sagte er und ich nickte. Ich lief zum Gatter, öffnete die Knoten und zog es mit aller Kraft auf. Die Tiere waren vollkommen ruhig und trabten von der Wiese herunter. Auf dem Sandweg blieben sie stehen, aber als Beorn ein Mark erschütternder Schrei entfuhr, zuckten sie zurück und jagten los.
„Beorn, ist alles in Ordnung?", fragte ich und merkte, dass in meiner Stimme leichte Sorge mitschwang. Wieso bin ich besorgt, ich kenne ihn doch erst seit heute? Ich schob meine Gedanken beiseite und legte Beorn vorsichtig eine Hand auf den übergroßen Rücken. Erst da merkte ich wie klein ich im Vergleich zu ihm war. Beorn überragte mich um einiges, aber genau in diesem Moment erschien er mir wie ein kleines Kind, das man beschützen musste. Er wich mir aus und als ich ihn bat, mich anzusehen wandte er das Gesicht nur noch weiter ab.
„Ich hab dir doch gesagt, dass du die Tiere reinbringen sollst.", knurrte er und ich drehte mich von ihm weg zu den Pferden, Schafen und Ziegen, die jetzt vor einer Tür standen, die ich vorher noch gar nicht bemerkt hatte und mit den Hufen scharrten.
„Na los, öffne ihnen die Tür und mach sie dann wieder hinter dir zu. Pass auf das alle Fenster geschlossen sind und das nichts das Haus verlässt oder betritt.", sagte er. Seine Stimme klang verzerrt und ich hörte, wie ein unmenschliches Geräusch aus seiner Kehle drang.
Dieses Mal wich ich vor ihm zurück, drehte mich um und rannte los. Ich zog die Tür für Beorns Tiere auf und ließ sie hinein. Hinter mir machte ich sie wieder zu und verbarrikadierte sie. Ich lehnte mich dagegen und ließ mich auf den Boden sinken. Ich spürte wie mein Herzschlag raste und mein Atem stoßweise kam. Ich probierte mich zu beruhigen, schloss die Augen und stellte mir vor, dass ich nicht hier wäre, sondern weit weg, mit Lea, Emmi und Anne irgendwo auf einer grünen Wiese im Sonnenschein.
Warum will ich auf einer grünen Wiese im Sonnenschein sein? fragte ich mich und machte die Augen wieder auf.
Die Tiere um mich herum machten leise Geräusche, alles wirkte ganz normal, wie sie in kleinen Gruppen oder einzeln zusammenstanden. Was nur komisch war, sie schauten mich alle an, als würden sie irgendet-was von mir erwarten.
„Was? Hab ich was im Gesicht?", fragte ich und wusste sofort, dass das total bescheuert war. Die Hütte wurde nur schwach beleuchtet, aber ich erkannte trotzdem, dass einige der Tiere mit ihren Hufen gegen Eimer stießen, die ganz eindeutig leer waren. Ich erhob mich und ging zu einem Pferd hinüber, das seinen Eimer beinahe kaputt machte und nahm ihn ihm weg. Als ich den Eimer in den Händen hielt und ihn hin und her drehte, wusste ich plötzlich, was Beorns Tiere von mir wollten. Sie hatten Hunger.
In der Hütte befanden sich mehrere Schränke und Kommoden, in denen Beorn das Futter lagern könnte, aber ich überlegte, das er es höher lagern würde, da Pferde zum Beispiel kein Sattgefühl hatten und einfach weiter essen konnten. Ich sah mich weiter um und entschied mich dann für einen Schrank, der mir hochgenug wirkte um Futter vor hungrigen Mäulern zu schützen. Ich zog einen Stuhl durch den Raum und stellte ihn vor den Schrank. Dann kletterte ich darauf und öffnete eines der obersten Schubfächer. Darin befand sich ein Futternapf und eine Box in dem ich etwas fand, was sehr nach Ziegenkacke aussah, aber ich schüttelte etwas davon in den Fressnapf und stellte ihn dann auf den Boden. Der Hund, der mich geweckt hatte, schoss auf den Futternapf zu und begann sofort zu essen. Mir wurde schlecht. Was auch immer dieser Hund da aß, es roch echt widerlich.
Durch weiteres Suchen, fand ich auch das restliche Futter und konnte die Pferde, Schafe, Ziegen und auch die Kühe, wie mir jetzt auffiel, füttern.
Als endlich alle versorgt waren, ließ ich mich erschöpft auf das Bett fallen, auf dem ich vorher aufgewacht war und stöhnte gleich wieder auf. Irgendwas drückte sich unangenehm in meinen Rücken und als ich mit der Hand danach tastete und es schließlich hervor zog, bemerkte ich, dass es mein Nagellack war, den ich neben mich auf mein Bett gelegt hatte, bevor ich eingeschlafen war.
Wie kommt der denn hierher? , fragte ich mich und runzelte die Stirn. Seufzend steckte ich ihn in die Ta-sche meiner Jogginghose. Ich blieb noch ziemlich lange wach und fragte mich, wie es Beorn wohl ging und was draußen mit ihm passiert war, aber irgendwann wurde ich von meinen Gedanken müde und fiel in einen traumlosen Schlaf.
Ich wurde am nächsten Morgen wach, weil jemand mit Wucht gegen die Tür schlug. Noch im Halbschlaf schlurfte ich zur Tür und öffnete sie.
„Ja? Kann ich ihnen helfen?", fragte ich und betrachtete meinen Besucher, der mich an einen Troll aus einem meiner Bücher erinnerte. Er hatte eine riesige Nase, graue Haut und schwarze Augen, nur dass die Trolle in meinem Buch keine Axt dabei hatten, die sie jetzt bedrohlich schwangen.
„Halloween ist erst in knapp einem Monat, das wissen sie schon, oder? Coole Axt übrigens. Wo haben sie die gekauft?", fragte ich weiter, erhielt aber keine Antwort.
„Ok, dann halt nicht, die nächste Apotheke befindet sich um die Ecke und wenn sie sagen, dass sie von mir geschickt wurden, werden sie da voll nett behandelt. Die Apotheke gehört nämlich dem Vater meiner besten Freundin. Naja, und die nächste Sprachklinik befindet sich ein bisschen weiter weg, da müssten sie die U-Bahn nehmen, aber ich wette in dem Aufzug laufen sie schon den ganzen Tag rum.", sagte ich und wollte die Tür schon wieder zu machen, als mir noch etwas einfiel.
„Ach ja, und wenn sie hier rechts die Straße runtergehen, dann ist rechts ein Bäcker, also wenn sie Hunger haben, der hat echt super Croissants. Auf Wiedersehen.", sagte ich und dieses Mal machte ich wirklich die Tür zu.
„Idioten gibt es ja aber auch überall auf der Welt.", murmelte ich und legte mich wieder auf mein Bett. Und erst da fiel mir ein, dass das überhaupt nicht mein Bett war. Das war auch nicht mein Haus, und das war bestimmt auch nicht irgendein Bekloppter, der dachte, heute sei Halloween.
Mit einem Schlag war alles wieder da und ich vergrub mein Kopf im Kissen.
„Fuck.", sagte ich und schreckte aus dem Bett, weil jemand das Holz der Tür zum Splittern gebracht hatte. Ich drehte mich um, und da stand mein „Besuch" und warf mir einen bösen Blick zu. Die Tür war vollkom-men zu Kleinholz verarbeitet worden.
„Sie wollten offensichtlich nicht in die Apotheke.", sagte ich und genau in dem Moment rannte das Ding auf mich zu. Gerade noch rechtzeitig konnte ich mich wegducken, und die Axt, die ich für unecht gehalten hatte, grub sich ins Bettgestell.
„Wow. Hast du sie noch alle? Das war bestimmt voll teuer.", schnauzte ich das Ding an und schien es so nur noch wütender zu machen. Und in diesem Moment konnte ich einfach nicht mehr anders. Ich musste laut loslachen. Mein „Besuch" sah total bescheuert aus, wie er so Axt schwingend durch die Hütte rannte. Ich wischte mir eine Lachträne aus dem Augenwinkel und wusste sofort, was meine drei Freundinnen davon halten würden. Emmi würde mitlachen, Lea würde kurz überlegen und dann auch lachen und Anne müssten wir erst einmal erklären, wieso wir überhaupt lachten und dann würde sie auch lachen.
„Warum hat man eigentlich nie ein Handy oder eine Kamera, wenn man sie braucht?", fragte ich und schüttelte mich nur so vor Lachen.
„Ok, sorry ich war nicht bei der Sache mach ruhig weiter.", sagte ich keuchend.
Wütend brüllend schoss das Ding auf mich zu und mir kam plötzlich ein komischer Gedanke:
„Du erinnerst mich an jemanden...jetzt weiß ich es wieder, du siehst aus wie Bernd das Brot, der läuft auch immer so komisch. Ich wünschte, dass könnten meine Freundinnen sehen, die würden sich so schlapp lachen. Mein Besuch blieb verdutzt stehen und starrte auf seine Füße. Habe ich ihn beleidigt?
„Naja, aber mal im Ernst, Bernd das Brot ist ja aber auch total besch... wow pass doch auf.", redete ich weiter, aber bevor ich meinen Satz beendet hatte, holte das Ding mit seiner Axt aus und ließ sie keinen Zentimeter neben mir niedersausen.
„Hast du Probleme oder so? Das hätte mich umbringen können.", schrie ich und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Das Ding wollte mich umbringen! Schnell sah ich mich nach einer Waffe um, mit der ich mich verteidigen könnte, falls dieser Gestörte mir zu nahe kommen würde. Auf dem Küchentisch lag ein Messer, und ich erinnerte mich, dass Beorn damit gestern Äpfel für mich geschält hatte.
Besser als nichts, dachte ich, schloss meine Hand um den hölzernen Griff des Messers und versteckte es hinter meinem Rücken. Als das Ding das nächste Mal auf mich zu rannte, zog ich das Messer hinter meinem Rücken hervor und stach es meinem Besuch mit voller Wucht in die Brust.
Dunkles Blut drang aus der Wunde und spritze über meine Hände, Kleider und Haare. Angewidert von dem Gestank drehte ich mich weg und versuchte durch den Mund zu Atmen.
Das riecht ja noch widerlicher als das Hundefutter, dachte ich.
Mein Besuch begann zu röcheln, seine Augen quollen hervor, er riss den Mund auf und kippte dann nach hinten um. Und jetzt konnte ich endlich erkennen, warum ich dachte, dass das Ding ein Halloween Kostüm trug. Es war einer von den Orks, der im Film „Der Hobbit", zu Azogs Armee gehörte.
„Krass.", murmelte ich und zog kräftig an einem Ohr des Orks, um ganz sicher zu sein, dass es wirklich keine Maske war.
„Ich hätte nie gedacht, dass du es schaffst den Ork alleine zu töten.", sagte eine Stimme hinter mir und als ich mich umdrehte, sah ich Beorn, der in der Tür lehnte. Er lächelte und ich schien mir ganz um sonst Sor-gen um ihn gemacht zu haben, denn er sah aus, als würde es ihm gut gehen.
Ich lächelte zurück und sagte dann: „Ich würde ja eher behaupten, dass das der Bruder von Bernd dem Brot ist, aber wenn du es sagst, werde ich dir jetzt einfach mal glauben." „Wer ist Bernd und was hat er mit einem Brot zu tun?", fragte Beorn und ich beobachtete belustigt, wie er eine von seinen krassen Augenbrauen in die Höhe zog.
„Egal, tut mir echt Leid mit deiner Hütte.", sagte ich und wechselte schnell das Thema, denn ich hatte kei-nen Plan, wie ich ihm erklären sollte, wer Bernd das Brot war.
Beorn sah sich um und betrachtete das komplette Ausmaß der Zerstörung.
„Ich hasse Orks. Wie ist der nur hierhergekommen? Die haben sich hier schon seit einer Ewigkeit nicht mehr blicken lassen.", knurrte er und in diesem Moment hatte sein Gesicht nichts Freundliches oder belustigendes mehr, in diesem Moment war es eher bedrohlich.
Ich zuckte mit den Schultern: „Was machen wir jetzt mit ihm?", fragte ich und Beorn deutete auf den Wald. „Wir müssen ihn vergraben, sonst lockt der Geruch noch mehr Orks an und dann haben wir hier bald eine ganze Armee." Zusammen hoben wir ihn hoch, wobei Beorn deutlich mehr Gewicht trug als ich, und schafften ihn zum Wald. Mit bloßen Händen grub Beorn in wenigen Minuten ein tiefes Loch und wir ließen den Ork hineinfallen. Mit einem lauten Flatsch landete er und ich hoffte, nicht gleich in einen Lachanfall auszubrechen oder anzufangen zu weinen.
Zusammen schaufelten wir das Loch wieder zu und gingen dann zurück zum Haus.
In der Hütte reichte Beorn mir einen riesigen Krug mit heißem Wasser, einen Stapel Kleider und ein großes Tuch, welches ich wohl als Handtuch verwenden sollte.
„Woher hast du die?", fragte ich und deutete mit einem Kopfnicken auf die Kleider.
„Vor einiger Zeit sind Menschen durch die Berge gezogen, eines der Pferde ist durchgegangen und ich hab es gefunden. In den Satteltaschen waren die Sachen und etwas Proviant.", antwortete Beorn und ich nickte noch einmal.
„Die Sachen sind dir bestimmt ein bisschen zu groß, aber bis deine Kleider sauber und wieder trocken sind, werden die ausreichen. Du kannst dich dort umziehen und Waschen", redete er weiter und deutete mit einem Finger auf eine kleine Tür, die ich vorher gar nicht bemerkt hatte und die offensichtlich in einen anderen Raum führte.
Ich lächelte ihn dankbar an und ging dann auf die kleine Tür zu. Umständlich öffnete ich sie und schloss sie dann mit einem Fußtritt hinter mir wieder. In dem Raum waren eine große, hölzerne Badewanne und eine hölzerne Schale, die wohl als Waschbecken diente.
Den Teil hat man wohl mit Absicht aus dem Film rausgelassen, überlegte ich und ließ die Sachen auf den Boden fallen. Langsam füllte ich das Wasser aus dem Krug in die Wanne und schlüpfte dann aus meiner Kleidung.
Das Wasser war angenehm warm und schien meinen müden Gelenken und Muskeln wieder neue Energie zu geben. Auf dem Wannenrand lag eine ovale Seife, die nach Minze und Jasmin roch.
Ich schruppte mich damit ab, bis meine Haut ganz rot war und wenn ich meine Haare ausspülte, das Wasser wieder klar.
Dann stand ich auf und wickelte mich in das Handtuch ein, wrang meine Haare aus und trocknete mich dann gründlich ab. Die Kleider waren wirklich etwas zu groß, und ich fühlte mich, als wäre ich auf einmal 6 Kilo schwerer. Meine Haare kämmte ich mit den Fingern und flocht sie dann zu einem Zopf zusammen.
Als ich aus dem Bad kam, sah ich meine Kleidung, die Beorn über einen Pfeiler zum Trocknen aufgehängt hatte. Ich hing das Handtuch daneben, griff nach dem Krug und folgte dem wunderbaren Duft nach Essen in die Küche. Es war bestimmt schon Mittag und ich hatte immer noch nichts gegessen, sodass mein Magen lautstark nach Nahrung forderte.
Anne sagte immer, wenn ich nichts gegessen hatte, wurde ich ungemütlich und begann an anderen wegen unerklärlichen Dingen rumzumeckern, und sie hatte ja Recht.
Ich betrat die Küche und wollte gerade den Krug auf den Tisch stellen, als ich merkte, das Beorn weitere Gäste hatte. Am Tisch saßen zwei Personen, die eine war ein Typ im grauem Mantel, einem spitzem Hut und einem krassen Bart, die ich als Gandalf erkannte. Aber wenn Gandalf hier war, hatte die Reise der Zwerge noch nicht begonnen, und vielleicht hatte er auch noch nicht einmal mit Thorin gesprochen, was ziemlich unwahrscheinlich war, aber möglich. Die zweite Gestalt war mir allzu bekannt, sie trug eine kurze schwarze Hose, ein graues Top und weiße Chucks. Um ihren Hals baumelte eine Kamera und sie hatte eine braune Holzkiste vor sich auf den Tisch gestellt. Das Mädchen hatte schwarze Haare, und als sie einen Freudenschrei ausstieß, wusste ich wer es war.
„Emmi!", rief ich und diese sprang von ihrem Stuhl auf und wir fielen uns in die Arme. Wir fingen beide gleichzeitig an zu reden und mussten gleich darauf darüber lachen.
„Gott, hab ich dich vermisst. Du glaubst gar nicht, was alles passiert ist.", sagte ich und Emmi lachte:
„Das glaub ich dir sofort, aber du musst dir anhören, was ich erlebt habe, das war richtig krass...übrigens coole Klamotten, steht dir richtig gut." Dieses Mal lachte ich und wir umarmten uns wieder.
„Ihr beiden habt bestimmt eine Menge zu erzählen, wie wäre es wenn ihr euch unterhaltet und Beorn und mich für eine Weile alleine lasst. Ihr könnt euch ja etwas zu essen mitnehmen. Morgen früh geht es weiter, ich glaube du solltest mich begleiten...Franzi, das ist doch deine Name oder? Emily hat den ganzen Weg lang von dir und den anderen erzählt.", sagte Gandalf und ich lachte.
„Ja, ich heiße Franzi, und ich kann mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen, dass Emmi so viel mit ihnen gere-det hat, normalerweise geht sie nicht so schnell auf Menschen zu." Emmi wurde leicht rot und zwinkerte mir zu. Ich wusste, was sie mir damit sagen wollte. Gandalf war für sie gar kein Fremder gewesen, man könnte sogar meinen, das sie ihn besser kannte, als er sich selber. Ich lächelte und ließ mir von Beorn zwei Schüsseln Suppe geben. Zusammen verließen Emmi und ich die Küche und setzten uns zu den Tieren und erzählten uns nacheinander, wie wir hierher gelangt waren. Emmi zeigte mir ihre Kamera und ich ihr meinen Nagellack und wir beide lachten laut darüber. Emmi zeigte mir Bilder vom Düsterwald, die sie geschossen hatte und ich erzählte ihr von dem Ork, den ich getötet hatte. Wir waren beide sehr beeindruckt von den vielen Erlebnissen und ich fand, den Düsterwald richtig cool und wollte ihn endlich auch mal in live erleben und Emmi nahm sich vor ein Foto von einem Ork zu schießen, falls sie einem begegnen würde, was ich nicht ausschloss, da wir mit Gandalf unterwegs sein würden. Wir redeten den ganzen Mittag und den ganzen Abend, bis Gandalf meinte, dass wir ins Bett gehen sollten, da wir morgen früh aufstehen würden.
Ich hatte keine Ahnung, was der nächste Tag für mich bereithalten würde, aber ich wusste, dass es richtig cool werden würde.
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Vier Bekloppte in Mittelerde
FanfictionVier Bekloppte schaffen es das Leben in Mittelerde komplett umzukrempeln. Sie halten den krassesten Typen für schwul, spielen ihm Streiche, zerstören eine komplette Frisur und schießen andauernd Selfies. Sie machen mehr kaputt, als irgendwie zu hel...
