7.Kapitel - Sam

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Am nächsten Morgen wurde ich von lauten Geräuschen geweckt.
Ich steig aus meinen Bett und lief ins Bad um mir die Zähne zu putzen und mich dezent zu schminken.

Das Gespräch mit Josh gestern lief erstaunlich gut, er versprach mir dieses Wochenende zu kommen und ich freute mich wahnsinnig darauf. Wir sind erst 3 Tage hier, aber ich vermisste in sehr.
Es war erst Mittwoch und ich hatte noch 2 Tage bis zu seinem Besuch.

Als ich in die Küche trat saß meine Mutter bereits am Tisch und laß in der Zeitung mit einen Kaffee in der Hand.
" Guten Morgen Mum." nuschelte ich noch etwas verschlafen.
Sie blickte auf " Hallo mein Schatz, du siehst hübsch aus was hast du heute vor?" fragte sie mich.
" Ich will mir heute mit Lillie die Stadt anschauen und vielleicht noch ein paar neue Klamotten für die Schule besorgen, wenn das in Ordnung ist." lächelte ich sie an.
" Oh schön, freut mich wenn du schon eine Freundin gefunden hast."
"Was macht Dad, er hat mich geweckt?" fragte ich.
" Ich glaube er befestigt noch die letzten Regale im Wohnzimmer. Ich freue mich wenn wir fertig sind. Ich kann schon keine Kartons mehr sehen." gab sie zurück und fing zu lachen an, ich stimmte mit ein und ging an ihr vorbei in die Küche um mir ein Sandwich zu machen.

Nach dem Frühstück holte ich mein Handy aus meinen Zimmer und schrieb Lillie wann sie heute zeit hat.

Sofort kam eine Nachricht zurück und wir verabredeten uns auf 13:00 vor meinem Haus.

Ich fing an mein Zimmer noch etwas aufzuräumen und blieb wiedermal am Fenster hängen. Das Haus wirkt nicht bewohnt und wenn ich nicht wusste das jemand drinnen wäre, würde ich glauben es stünde leer.
Klar Möbel standen darin aber es war die meiste Zeit dunkel.

Als es endlich 13:00 war schritt ich nach draußen, es war ein herrlicher Sommertag und ich war froh mich für meine Hot Pans und ein Trägershirt entschieden zu haben.

Ich stand vor unserem Gartentor und wartete auf Lillie, die soeben aus ihren Garten tratt sie.
Sie trug ein langes grünes Kleid das ihr bis zum Boden reichte und ihre blonden Haare war zu einen lockeren Zopf gebunden, als sie mich erreichte zog sie mich in eine feste Umarmung.

Wir liefen zur Nächten U-Bahnstation und nahmen den Zug ins Zentrum.
Zusammen schlenderten wir durch Boston und liefen in jeden Laden den wir uns so halbwegs leisten konnten.

Ich hatte in New York einen gut bezahlten Teilzeitjop als Kellnerin in einen kleinen Café, das einer Freundin meiner Mutter gehörte.
Die Arbeit dort hat mir immer Spaß gemacht und ich vermisste sie bereits. Vielleicht sollte ich mit hier auch einen Nebenjop suchen, es wäre leichter Leute kennenzulernen und ich würde mir ein bisschen Geld dabei verdienen was nicht schaden konnte.

In dem kleinen Vorort wo wir jetzt wohnten gab es sogar ein kleines Café , drei Restaurants und eine Bar.

Etwa 3 Stunden und 6 volle Einkaufstüten später setzten wir uns in einem kleinen Gastgarten eines Bistros und genossen ein leckeres Eis.

Wie verstanden uns richtig gut und ich mochte sie beteits sehr, ich konnte mir nicht vorstellen das sie auch so eine Aktion wie Sophi machen könnte. Meine Gedanken schweifen zu dieser Nacht ich kann es noch immer genau vor mir sehen als wäre es gestern gewesen.

Er rief mich um 3 Uhr morgens an, stockbesoffen und bat mich ihm von dieser bescheuerten Party abzuholen.
Ich tat es, natürlich warum auch nicht ich liebte ihn...
Dann kam ich in das Haus überall lagen betrunkene Menschen am Boden oder in den Ecken, manche befummelten sich und andere kotzen in irgendwelche Vasen. Ich war fassungslos und fragte mich ob dieses Haus irgendwann wieder bewohnt werden konnte, als mein Blick an Josh und Sophi hängen blieb.

Er presste sie gegen die Wand und hatte eine Hand unter ihrem shirt vergraben die andere umfasste ihren po der nur noch bedürftig von ihren Minirock bedeckt wurde.
Ihre Finger vergrub sie in seinem Haare und ihre Lippen küssten sich wild.

Wie angewurzelt stand ich da, doch die Bilder die meine Augen aufnahmen erreichten mein Gehirn nur langsam.

Als ich endlich so weit war mich auf sie zu zubewegen zog ich ihn unsanft von ihr weg ich schrie die beiden an und Tränen liefen aus meinen Augen. Ich konnte es einfach nicht glauben.
Warum...Warum....??? Schrie ich immer wieder, doch die zwei standen nur da und keiner gab mir eine Antwort.

Ich packte Josh am Arm und zog ihn zu meinem Auto. Er stieg ohne etwas zu sagen ein und ich fuhr ihm nach Hause. Bis heute kann ich mir nicht erklären wie ich es geschafft hatte keinen Unfall zu bauen. Meine Welt war zerstört und ich hatte die zwei wichtigsten Menschen in meinen Leben verloren.

Bei ihm angekommen nuschelte er nur " Es tut mir leid Sam. Ich habe keine Ahnung wie das passieren konnte. Sie hat mich abgefüllt und dann...." "Nein sei einfach still und steig aus ich will es nicht hören!" gab ich kreischend zurück.

Ich fuhr nach Hause heulte eine Woche den ganzen Tag und die halbe Nacht. Ignorierte jeden Anruf und jede SMS. Doch irgendwann konnte ich so nicht mehr weitermachen... Meine Mutter verzweifelte dabei mich aus den Bett zu bekommen und ihr zuliebe sammelte ich meine letzte Kraft und redete mit Josh.

Er versprach mir den Himmel auf Erden und betonte immer wieder wie sehr er mich liebte und 3 Wochen mit vielen Versprechungen und viel mehr Tränen später verzieh ihm.

Lillie reiß mich aus meinen Gedanken als sie mich leicht anstupste.
"Sam, ich glaube du hast einen heimlichen Verehrer." sagte sie lächelnd zu mir und deutete mit den Kopf in Richtung Springbrunnen.

Bad Neighbour // Harry Styles germanGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt