Ich drehte mich um und tratt auf die Tür zu. Bevor ich sie erreichte packte Harry mich am Handgelenk. Mit einer schnellen Bewegung zog er mich an sich. Er schlang die Arme um mich und drückte mich fest an seine Brust.
Seine Lippen waren so nah an meinen das ich seinen warmen Atem spüren konnte.
Er machte mich verrückt so schnell wie seine Stimmung wechselte. Von wütend zu liebevoll von zornig zu nett.
Ich kam da nicht mehr mit....
Sanft legte er seine Lippen an meine. Er leckte kurz über meine Unterlippe worauf ich sie öffnete.
Seine Hände lagen warm an meiner Taillie. Bei jeder Berührung von ihm bekam ich Gänsehaut. Die Stelle an der er mich berührte wurde sofort warm um wieder kalt zu werden wenn er seine Hand wieder weg nahm.
Meine Hände wanderten an seinen Rücken, ich zog ihm noch näher an ihm. Er stöhnte leicht als ich ihm über den Rücken strich.
Atemlos lösen wir uns wenig später. Ich lächelte ihm kurz an und sagte:"Ich werde jetzt gehen."
Eigendlich wollte ich am liebsten bei ihm bleiben. Ich wollte seine Nähe spürten den ganzen Tag mit ihm im Bett verbringen, doch ich wusste das er das nicht zulassen würde.
Ich hatte keine Ahnung warum er so scharf drauf war das ich Mike anzeige. Natürlich hatte er recht damit er sollte dafür bestraft werden, aber ich wusste nicht ob ich Mike je wieder sehen wollte. Weder vor Gericht noch so irgendwann.
Warum konnte er nicht einfach für immer verschwinden und Lillie und mich in Ruhe lassen?
Ich schlüpfte aus Harry's Umarmung und gab in einen flüchtigen Kuss auf die Wange. "Gib mir 15 Minuten." sprach ich und ging dann wieder Richtung Türe.
"Okay, beeil dich. Bis dann." verabschiedete er sich.
Ich schloss leise die Tür hinter mir und rannte die Treppe nach unten. Das Haus war verwüstet, Party Gäste waren keine mehr zu sehen doch überall lagen leere Flaschen und Plastikbecher.
Ich tratt an die frische Luft. Sofort bekam ich Gänsehaut es war kalt und ich hatte nur das Shirt und eine Joggingshose an.
Schnell rannte ich zur Haustüre und schloss sie auf.
Ich lief nach oben in mein Zimmer und stieg sofort unter die Dusche.
Meine Gedanken kreisten um die vergangene Nacht.
Harry war so zärtlich zu mir-
Ja das war er wahrscheinlich zu jeder!
Schimpfte meine innere Stimme.
Mir wurde schlecht bei den Gedanken.
Ich hatte Harry schon mal beim Sex beobachtet. Das war nicht das selbe wie mit mir. Das Mädchen durfte ihm doch nichtmal berühren. Ich hatte ihm berührt, ich hatte im zum stöhnen gebracht und ich hatte mit ihm geschlafen- in seinen Bett.
Das war nicht nur ein one-night-stands, zumindest nicht für mich und wenn ich mich nicht wirklich täuschte für ihm auch nicht!!
Ich drehte das Wasser ab und tratt aus der Dusche als ich das klingeln an der Tür wahr nahm.
"Scheiße" fluchte ich leise.
Ich hatte die Zeit vergessen. Schnell wickelte ich mir ein Handtuch um den Körper und rannte nach unten.
Ich öffnete die Tür. Davor stand ein grinsenden Harry.
"Aha 15 Minuten?" schmunzelte er.
Ich spührte wie ich rot wurde.
"Komm noch kurz rein." bat ich ihm und tratt zur Seite.
Er tratt durch die Tür, jetzt stand er nur wenige Zentimeter von mir.
Er sah wie immer atemberaubende aus. Durch das weiße shirt erkannte man seine Tattoos, die schwarze Hose hing locker an seinen Hüften.
Ich schloss die Tür. "Willst du was zu trinken?" bot ich ihm an doch er schüttelte den Kopf.
"Ich will was ganz anderes." flüsterte er und ging einen Schritt auf mich zu.
Automatisch wich ich einen Schritt zurück, doch ich stoßte gegen die Wand.
Lächelnd griff er nach meinen Hüften und zog mich an sich.
Seine Lippen legten sich auf meine. Sofort erwiderte ich seinen Kuss.
Seine Hände wanderten unter das Handtuch zu meinen Po.
Mir entfuhr ein stöhnen als er anfing sich an mir zu reiben.
Lächelnd löste er sich wieder von mir.
"Du bist schon wieder bereit für mich!" meinte er und leckte kurz über meine Lippen.
Mit großen Augen sah ich ihm an.
War das so offensichtlich?
"nur zu gerne würde ich dich gegen die Wand vögeln, doch wir haben keine Zeit Babe."
Bei seinen Worten hilt ich die Luft an sofort wurde ich knallrot.
Wie konnte er nur so reden ohne rot zu werden?
Einen kurzen Moment stand ich da wie angewuzelt. Bis ich wieder klar denken konnte. Schnell löste ich mich aus meiner Starre und ging wieder Richtung Treppe. Ich zog mein Handtuch enger um zu verhindern das er etwas sehen konnte.
Auch wenn es dumm war weil er mich ja schon nackt gesehen hatte....
Ich spührte seinen Blick auf mir.
Im zimmer zog ich schnell eine enge schwarze Hose und einen grauen Pulli aus den Schrank und schlüpfte hinein. Im Bad schminkte ich mich dezent und putzte mir die Zähne.
Als ich die Treppe nach unten lief konnte ich Harry im Vorraum nicht finden.
Ich ging weiter in die Küche doch auch hier war er nicht.
Plötzlich höhrte ich Harry's leise stimme. Ich ging Richtung Wohnzimmer aus dem sie kam. Harry stand mit den Rücken zu mir. Eine Hand war an seinen Ohr, er telefonieren.
"Nein ich muss mas erledigen, ich komm erst später wieder." nuschelte er in den Höhrer.
Ich sollte ihn nicht belauschen, er würde wütend werden wenn er mich erwischt...
Doch meine Füße folgten der Aufforderung meines Gehirns nicht. Still stand ich da und beobachtete ihm.
"Nein wage es nicht das Zimmer zu betreten oder ich schmeiß dich raus!"
Harry klang wütend.
Mit wem telefonierte er? War jemand bei ihm Zuhause. Als ich ging konnte ich nimanden sehen.
Aber über was sprachen sie sonst?
"Nein vergiss es ich hab keine Lust auf dich!"
Meine Neugierde brachte mich fast um den Verstand! Wer war das???
"Wie du meinst.... Okay.... Bis dann." mit diesen Worten legte er auf.
Noch immer konnte ich mich nicht von der Stelle bewegen. Als er sich umdrehte sah er mich im Türrahmen stehen.
Sein Blick wechselte von geschockt zu wütend.
"Hast du mich belauscht?" fuhr er mich an.
Ich brauchte einige Sekunden bis ich merkte das er mit mir redete.
Warum bin ich nicht gleich gegangen??!!
War ja klar das er mich erwischen wurde...
Was soll ich jetzt antworten?
Meine Gedanken überschlugen sich und mein Gehirn konnte keinen vollständig Satz bilden.
"Was... nein ich....ich hab nicht gehört." stotterte ich. Harry schien mir nicht zu glauben.
"Warum stehst du dann hier wie angewuzelt! Ich merke wenn du lügst!" brüllte er.
Bei seiner Lautstärke zuckte ich zusammen.
Warum war er jetzt wütend, dürfte ich nicht wissen mit wem er gesprochen hatte?
"Es.. Es tut mir leid." entschuldigte ich mich.
Ich hätte ihm nicht belauschen dürfen....
"Ja klar! Bist du endlich fertig? Können wir jetzt fahren?" fragte er.
Trotz meiner Entscheidung war Harry noch immer wütend auf mich.
"Ja ich muss nur noch kurz meine Tasche holen." meinte ich leise und ging in die Küche.
Ich hoffte das er mir folgte, doch das tat er nicht.
Enttäuscht griff ich nach meiner Handtasche und ging in das Vorhaus um mir meine Schuhe anzuziehen.
Harry stand darin und tippte auf seinen Handy. Er sah mich nicht mal an...
Ich schlüpfte in meine Jacke und ging zur Tür.
Schweigend gingen wir zum Auto.
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Bad Neighbour // Harry Styles german
Fanfiction"Neue Stadt, neue Schule, neue Freunde, neues Leben !" mit diesen Gedanken verließ Sam mit ihrer Familie New York und zog nach Boston wo alles anders werden sollte. Leider ist dem nicht so, denn ihr Nachbar macht ihr den Aufenthalt in Bosten nicht...
