Tanja übernachtet bei Christoph

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Dann mache ich euch etwas zu Essen, und wie es aussieht, bleibt Tanja wohl heute auch wieder hier, oder?" „Also von mir aus, kann sie gerne noch bleiben," sagte ich. Und Tanja freute sich und lächelte mich an. „Oh, super Christoph!" Und wären wir jetzt in meinem Zimmer, würde mir Tanja, erneut sicher um den Hals gefallen sein, aber hier, traute sie sich das nicht. „Und Tanja? Hast du den Sebastian heute getroffen?" fragte Thomas. „Ja, habe ich, aber der ist doof, er hat mich als Baby bezeichnet, weil blöderweise meine Windel ausgelaufen ist. Er fuhr gerade hinter mir her, und sah, dass mein Rock hinten etwas Nass war, dann hat er gefühlt, und dabei festgestellt, dass ich eine Windel trage. Daraufhin hat er gelacht und mich Baby genannt." „Ach, das tut mir leid, Tanja. Aber nicht jeder ist so tolerant, wie Christoph." Tanja sah mich an und lächelte. „Kinder! Euer Essen ist fertig! Bitte einmal Hände waschen und in die Küche kommen!" Wir wuschen unsere Hände und kamen in die Küche. Claudia hatte Nudelauflauf gemacht, den wir jetzt mit großem Appetit aßen. „Ich rufe dann gleich noch bei deiner Mutter an, Tanja, und sage ihr, dass du noch hier schläfst." „Danke Claudia, das ist lieb von dir," antwortete Tanja. Nach dem Essen gingen wir wieder hoch, in mein Zimmer.

„Ich glaube, meine Windel müsste schon wieder gewechselt werden und dann kann ich auch gleich groß auf der Toilette machen. Anschließend dusche ich und ziehe mir gleich meine Schlafsachen an." „Okay, Tanja, und wenn du fertig bist, gehe ich duschen und ziehe mir ebenfalls meine Schlafsachen an. Dann könnten wir ja noch einen Film gucken und dann gleich schlafen." „Hmmm, Film gucken finde ich super! Und? Äh? Wenn ich hier dabei einschlafe? Das passiert mir nämlich manchmal, wenn ich fernsehe." „Tja, Tanja, dann ist es ebenso, ich wecke dich nicht. Und passieren kann ja auch nix, wir tragen ja beide eine Windel und du zusätzlich noch einen Body." Tanja kicherte, „stimmt und bist du mich dann ausgezogen hast, werde ich wach und ... na, du wirst schon sehen, was dann passiert." Tanja ging nun ins Bad. Ich suchte derweilen einen Film raus, den wir sehen wollten. Und nach 15 Minuten kam Tanja, nur in ein Handtuch gehüllt in mein Zimmer. „Hmmm, willst du dich nicht anziehen?" „Doch, schon, aber vielleicht möchtest du mich ja vorher noch wickeln?" „Ach so, na, dann lege dich aufs Bett!" Sie ließ ihr Handtuch fallen, und stand in ihrer ganzen Schönheit vor mir. Dann legte sie sich aufs Bett und ich wickelte sie für die Nacht. Und als sie ihren Body angezogen hatte, ging nun auch ich ins Bad. Als ich nach 10 Minuten ins Zimmer zurückkam. Lag Tanja auf meinem Bett und las in „der Bravo". „Hey, da bist du ja wieder! Und soll ich dich nun auch wickeln?" „Ja, wenn du das möchtest?" „Na, klar! Christoph, das mache ich wirklich gern!" Ich zog also meine Shorts runter und legte mich auf mein Bett. Tanja holte sich eine Windel und die Cremedose und wickelte mich nun auch. „Und wollen wir jetzt den Film gucken, oder möchtest du noch weiterlesen?" „Nee," sagte sie, „wir können jetzt den Film sehen!" Sie legte die Zeitschrift beiseite und ich startete den Film, dann legten wir uns nebeneinander auf mein Bett, ich legte meinen Arm um sie und wir sahen den Film. Und als der Film etwa zur Hälfte um war, schlief Tanja bereits tief neben mir. Alleine wollte ich den Film auch nicht weitersehen, ich schaltete den Recorder und Fernseher ab und schlief auch bald ein.

Am nächsten Morgen erwachte ich, und Tanja schlief noch. Ich sah auf meinen Wecker, er zeigte 9:00 Uhr, also kann ich ja schonmal aufstehen und ins Bad gehen. Und als ich zurückkam, weckte ich auch Tanja, „guten Morgen, Tanja, ich war schon im Bad und du kannst jetzt rein." Sie streckte sich und blinzelte, „Hey Christoph, oh, habe ich wirklich hier bei dir geschlafen? Aber das war wirklich schön. Und hihi, passiert ist ja auch nix!" „Ja, als der Film zur Hälfte um war, bist du eingeschlafen. Ich habe dann auch den Fernseher ausgeschaltet und bin ebenfalls eingeschlafen. Und heute Morgen um 9:00 Uhr neben dir wiedererwacht." „Okay! Dann gehe ich mal ins Bad, aber wir erzählen besser niemanden, wo ich heute Nacht geschlafen habe. Das wird ansonsten bestimmt missverstanden." Ich sah kurz nach, ob gerade jemand auf dem Flur war, und sehen konnte, aus welchem Zimmer Tanja kam. Aber die Luft war rein, und Tanja ging schnell ins Bad. Ich zog mich derweilen an und ging schonmal in die Küche. Claudia war offenbar fertig mit ihrem Frühstück. Ich setzte mich an den Tisch und wartete auf Tanja. Sie kam dann nach 10 Minuten fertig angezogen zu mir in die Küche. „Lieb, das du auf mich gewartet hast!" sagte sie, und setzte sich neben mich an den Tisch. Wir frühstückten dann zusammen. „Na, Tanja, du hast heute sicher keine Lust, zum Skaten, nach deinen gestrigen Erlebnissen?" „Ja, ich denke, dass ich gleich mal wieder nach Hause fahre. Ich war nun schon länger bei dir, als ich eigentlich vorgehabt hatte. Und bitte sei mir nicht böse, aber ich denke, es wäre besser, wenn wir uns, bis Katja wieder da ist, nicht mehr sehen. Ansonsten kann ich nicht dafür garantieren, dass doch noch etwas passiert, dass wir beide, eigentlich nicht wollen. Dafür mag ich dich viel zu sehr. Und auch ich, will Katja nicht verletzen, oder sie hintergehen. Und du brauchst mich auch nicht nach Hause zu bringen. Jetzt ist es ja Tag und ich fahre sonst doch auch diese Strecke, wenn ich aus der Schule komme." Ich legte ihr meine Hand auf ihr Knie, „okay, Tanja, ich verstehe dich. Und mir geht es ähnlich. Aber ich finde es dennoch sehr schön, dass du bei mir warst, und mir alles erzählt hast. Und ja, wenn du noch länger bleiben würdest, könnte es durchaus sein, dass ich mich, ähäh, in dich verliebe. Denn auch ich, mag dich sehr." Sie stand auf, „ich gehe jetzt nach oben, und packe meine Sachen zusammen. Ich ziehe meinen Rock wieder an, der ist sicher inzwischen getrocknet. Und die geliehene Gummihose, bringt dir Simone in den nächsten Tagen gewaschen vorbei." Dann drehte sie sich um und eilte die Treppe nach oben. Ich blieb in der Küche sitzen. So fand mich Claudia, als sie vom Einkaufen kam. „Hey Christoph, du sitzt hier alleine?" „Ja, Tanja ist oben und packt ihre Sachen, dann fährt sie wieder nach Hause." Ahah, Aber gestritten habt ihr euch nicht?" „Nein! Überhaupt nicht, eher das Gegenteil! Aber das erzähle ich dir später vielleicht." Dann kam Tanja mit ihren Sachen. „Hallo Claudia, ich fahre jetzt wieder nach Hause." Sagte sie. „okay Tanja, dann fahre vorsichtig und Grüße deine Mutter von mir." Ich brachte Tanja noch zu ihrem Rad. Wir umarmten uns noch zum Abschied, dann fuhr sie nach Hause, und ich ging zurück ins Haus.

Ich kam zurück in die Küche und ließ mich auf den Küchenstuhl fallen. „Puh! Warum ist das bloß so kompliziert mit Mädchen und Jungen?" Claudia lächelte mich an: „Ja, manchmal ist es wirklich nicht ganz einfach mit der Beziehung zwischen Mädchen und Jungen. Aber vielleicht magst du ja erzählen, was dich bedrückt?" Und ich erzählte ihr, im Wesentlichen, was mir Tanja erzählt hat. Claudia hörte mir zu und meinte: „Tanja hat es nicht ganz so leicht. Wenn man gut aussieht, hat man dadurch natürlich auch viele Verehrer. Und sie hat leider oft die Erfahrung machen müssen, dass ihre Freunde, eigentlich nur immer das Eine wollen. Und sicher gibt es auch Mädchen, die das, auch wollen. Aber Tanja ist nicht so ein Typ. Und sie ist hinter ihrer Fassade noch schüchtern und unsicher. Aber die meisten Jungs trauen sich auch nicht, so ein hübsches Mädchen anzusprechen. Aber sie ging ja auch nicht auf euch zu, sondern hat euch mehr, oder weniger ignoriert. Und als du dann nur mit einer Windel vor ihr und Miriam standst, fand sie das eben süß, aber danach konnte sie dich nicht fragen, weil die anderen Mädchen immer dabei waren, und sie eben die Rolle der coolen und überlegenen spielen musste. Ja, und bei eurem zweiten Treffen, hatte sie nicht mit Katja gerechnet, die mit dir alleine war, und dir geholfen hat, und du hast dich ja auch eher zu Katja hingezogen gefühlt, als zu Tanja." „Uih, jetzt bin ich total verwirrt. Ja, sicher, ich stand schon lange auf Katja, weil ich mir bei ihr eher eine Chance ausgerechnet habe, als bei Tanja. Und Tanja und Miriam waren auch ziemlich fies, und Katja hat mir geholfen." „Ja, sie hat zu dir gehalten." „Aber wie wird Katja jetzt reagieren, wenn sie erfährt, dass Tanja bei mir war?" „Das kann ich dir nicht sagen, entweder sie glaubt dir, dass nichts zwischen Tanja und dir passiert ist, oder sie macht Schluss. Jedenfalls wird es zu einer Aussprache zwischen euch kommen. Und ob das so eine gute Idee gewesen ist, dass Tanja letzte Nacht bei dir im Bett geschlafen hat, weiß ich auch nicht." Ich erschrak und wurde rot. „Woher weißt du, wo Tanja letzte Nacht geschlafen hat?" „Ach Christoph! Nicoles Zimmertür stand offen, als wir gestern Abend zu Bett gegangen sind. Und ihr Bett war leer. Und heute Morgen auch." „Aber es ist nichts passiert, jedenfalls nicht sexuell. Sie trug eine Windel und ihren Body." Claudia lächelte, „ach weißt du Christoph, so eine Windel wäre doch kein Hinderungsgrund gewesen, wenn ihr wirklich vorgehabt hättet, miteinander zu schlafen. Aber ich, glaube dir, dass nichts, passiert ist. Aber ob Katja, dir das abnimmt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Dennoch sollten wir dir demnächst mal Kondome kaufen. Denn es könnte doch sein, dass Katja und du mal mehr, möchten, als nur kuscheln." „Ups! Ich hatte bisher noch gar nicht an so etwas gedacht, wenn ich mit Katja zusammen war." „Nun," meinte Claudia, „ihr werdet älter, und Katja ist 15 und du wirst es, in drei Wochen. Und dann macht man eben die ersten Erfahrungen." „darüber habe ich mit Katja bis jetzt noch gar nicht geredet." Mir schwirrte langsam der Kopf, vor so vielen Gedanken, Gefühlen und der Sorge, wie Katja reagieren wird, wenn sie erfährt, dass Tanja bei mir war. Ich ging dann erstmal in mein Zimmer und hörte Musik.

Christoph und KatjaGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt