Er weiß von den Drogen

64 3 0
                                    


Sicht Felix

Ich wurde durch einen Schmerz geweckt, der sich in meinem Unterkörper ausgebreitet hatte. Ich wollte mich aufsetzen, doch schrie auf. Sofort waren die anderen wach und sahen mich entsetzt an. Stegi rieb sich die Augen, Tim blinzelte in meine Richtung und Sebastian hatte eine Hand auf meinem Rücken. ,,Was ist los?'', fragte er mit sorgenvollem Blick. ,,Es tut weh'', flüsterte ich ihm zurück, so das die anderen es nicht hören konnten. Er dachte kurz nach und verstand dann. ,,Felix? Was machst du hier? Und wieso schreist du?'', wollte nun Stegi wissen. ,,Ich habe gestern bei Basti gepennt und alles gut. Hab einfach schlecht geträumt.'' Ich wollte mich wieder aufsetzen, schaffte es jedoch nicht ohne mein Gesicht zu verziehen und meine Zähne zusammen zu beißen. Mein Hintern tat furchtbar weh und ich konnte nicht richtig drauf sitzen. Sebastian schaute zu den anderen beiden, die sich anguckten und dann die Schultern zuckten. Stegi legte sich wieder hin und Tim kam zu uns rüber. ,,Sicher das alles okay ist? Du siehst aus, als hättest du Schmerzen.'' Er legte eine Hand auf mein Bein und ich zuckte erneut zusammen. ,,Mir tut nur ... mein Bauch weh.'', versuchte ich mich zu retten. ,,Du solltest zur Krankenschwester gehen. Vielleicht kann sie dir helfen.'' ,,Nein, das geht nicht.'', antwortete ich viel zu schnell und sah zu Sebastian. Er rieb sich verlegen den Nacken und Tim schaute uns abwechselnd fragend an. ,,Felix, Basti, wollt ihr über irgendwas reden?'' Tim setzte sich vor uns auf den Boden und verschränkte die Arme vor der Brust. ,,Naja, also ...'' Stegi schnarchte einmal und wir sahen zu ihm rüber. Tim grinste und Sebastian redete ein wenig leiser weiter:,, Wir haben gestern .... also ... ääähm'' ,,Ihr hattet Sex?'', ergänzte Tim und wir rissen die Augen auf. ,,Woher ...?'' ,,Na ja, Felix tut der Hintern weh und dir tut es anscheinend leid. Was wollt ihr denn wissen'' Ich sah Basti an und er nickte. ,,Also du und Stegi ... Sex hattet, wie war es da mit den Schmerzen?'' ,,Also Stegi sagte, er hätte keine gehabt. Habt ihr euch denn vorbereitet?'' Wir schüttelten den Kopf. ,,Das solltet ihr tun. Also nicht einfach los legen, ihr müsst erstmal ... na ja euch langsam rantasten.'' ,,Aber tut das nicht auch schon weh?'', fragte ich nun und sah Tim neugierig an. Er zuckte die Schultern und sagte dann:,, Stegi hat keine Anzeichen gemacht, wie gesagt''. ,,Warum höre ich meinen Namen?'', fragte Stegi und kam langsam zu uns rüber. ,,Nur so.'', sagte Tim lächelnd und zog den Blonden auf seinen Schoß. Er legte die Arme um Stegis Bauch und küsste seine Schulter. Ich grinste die beiden an und Sebastian lächelte ebenfalls. Sie waren echt süß zusammen. Wir beschlossen den Tag einfach im Zimmer zu verbringen, denn es regnete draußen. Und so saßen wir einfach da, unterhielten uns und lachten viel. Es war endlich wieder fast so wie früher. Außer das ich Basti näher war, als je zuvor.

Abends gingen Tim und Stegi noch ein wenig draußen Spazieren und wir blieben auf dem Bett liegen und unterhielten uns weiter. Plötzlich fragte Sebastian:,, Willst du ne Nase?'' Ich überlegte kurz und nickte dann. Er zog das Tütchen raus und bereitete zwei Lines vor, die letzten denn die Tüte war nun leer. Wir zogen sie rein und Sebastian nahm das letzte bisschen auf die Zunge, drehte sich dann zu mir und küsste mich. Ich schob mich näher an sich ran und er ließ mit mit dem Kuss dahin schmelzen. Ich wurde in die Kissen gedrückt und Sebastian lag auf mir, eine Hand unter meinem Shirt und die andere aufgestützt. Ich hatte meine Hände ebenfalls unter seinem Shirt, aber auf seinem Rücken. Ich kratzte seinen Rücken runter und er keuchte auf. Er wollte grade meine Hose öffnen, da öffnete sich die Tür und Tim und Stegi kamen wieder ein. ,,Was geht hier denn ab?'', rief Stegi und ich hörte sein Grinsen aus seiner Stimme. Wir wichen auseinander und schauten die anderen beiden an. ,,Habt ihr getrunken? Oder seid ihr jetzt zusammen?'', fragte er weiter und ich sah, wie Tim Basti genau musterte. Sebastian versteifte sich neben mir und ich sagte: ,,Nein, sind wir nicht aber ... es ist einfach passiert.'' Stegi warf sich an meinen Hals und umarmte mich. ,,Das ist so süß!'', rief er und lachte. Ich kicherte auch und sah wie Tim Sebastian ein wissend ansah. ,,Komm Stegi, wir gehen ins Bett. Es ist schon spät.'' Stegi zog sein Shirt und seine Shorts aus und warf sich ins Bett. Tim machte ihm nach und zog ihn dann an sich. ,,Wieso hat Tim dich so angeschaut?'', fragte ich flüsternd und Basti antwortete: ,,Er weiß von den Drogen. Aber Stegi nicht.'' Ich nickte verständnisvoll und küsste seine Wange bis ich bei seinem Ohr ankam. ,,Du machst mich richtig an.'' Er küsste meinen Hals und ich unterdrückte mühevoll ein Keuchen. ,,Komm, lass uns auch schlafen.'' Basti zog mich auf seine Brust und wir schliefen ein.

Sicht Sebastian

Am nächsten Morgen, als ich wach wurde und Felix so auf meiner Brust lag, dachte ich über einiges nach. Ich weiß, ich musste  die Drogen sein lassen, aber immer wenn ich mit Felix zusammen welche nahm, wurde es heiß. Es war, als würden die Substanzen unsere Sinne soweit steuern, dass wir einfach nicht die Finger voneinander lassen konnten. Und das gefiel mir. Ich wollte nicht mehr aufhören, Felix zu küssen, anzufassen und vor allem wollte ich nochmal mit ihm schlafen. Doch dafür mussten wir Vorbereitungen treffen. Ich hatte leichte Kopfschmerzen und griff mir die Wasserflasche vom Nachttisch. Ich trank sie halb leer und Felix hob seinen Kopf. ,,Hey, gut geschlafen?'' Er nickte und legte seinen Kopf auf meinen Schoß. Sein Gesicht war meinem Schritt so unendlich nah und ich musste wieder an unseren Sex denken. Sofort überkam mich eine Welle der Lust und ich versuchte mich abzulenken. Ich musste wieder Stoff haben. Vielleicht konnte ich Julian nochmal fragen. Doch das brauchte ein wenig Zeit und ich musste Dinge für unsere nächste gemeinsame Nacht besorgen. Es sollte diesmal was anderes werden und ich überlegte, was ich tun könnte, damit es was besonderes wird. 

Stexpert - das ist nicht nur ein Name, sondern ein LebensgefühlWo Geschichten leben. Entdecke jetzt