Tim ... ich bin schon daran gewöhnt und du nicht

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Sicht Tim

Die Feier ging noch bis mitten in die Nacht. Die meisten hatten sich schon verabschiedet. Es waren nur noch Felix, Basti, Manu, Patrick und natürlich wir beide da. ,,Wollen wir nach Hause?'', hauchte ich Stegi ins Ohr. Er nickte und biss sich auf die Unterlippe. ,,Manu kann heute bei uns schlafen'', sagte Basti und Stegi fragte: ,,Musst du denn nicht wieder ins Krankenhaus?'' Manu schüttelte den Kopf. ,,Die Ärzte haben mich wieder entlassen. Sie können nichts weiter tun, als mir Tabletten verabreichen und die kann ich auch zu Hause nehmen. Stegi sah glücklich aus und strahlte ihn an. ,,Danke, dass du heute dabei warst! Wirklich, aber jetzt ruh dich aus. Ich ruf dich morgen an.'' Ich nahm seine Hand, verabschiedete mich von den anderen und wir gingen zu meinem Auto. Auf der Fahrt schaute Stegi die ganze Zeit auf dem Fenster und ich legte meine Hand auf sein Bein. ,,Alles okay bei dir?'', fragte ich und er nickte lächelnd. ,,Ich .. ich bin einfach glücklich. Manu scheint es besser zu gehen'' Er sah mir in die Augen und ich lächelte zurück. 

Endlich standen wir vor unserer Haustür. Ich stieg aus dem Wagen, nahm mein Jacket vom Rücksitz und lief hinter Stegi zu unserer Wohnungstür. Er schloss auf, ich folgte ihm in die Wohnung und schloss die Tür mit meinem Fuß. Er stand vor mir, schaute mir direkt in die Augen und kam auf mich zu. Ich hob ihn schnell hoch, drückte ihn gegen die verschlossene Tür und küsste ihn stürmisch. Meine Hände lagen unter seinen Oberschenkeln und er klammerte sich an meinen Schultern fest. ,,Ich liebe dich, mein wundervoller Ehemann'', flüsterte er mir ins Ohr und jagte mir damit eine Gänsehaut über den Rücken. Ich küsste seinen Hals und ging ins Schlafzimmer. Dort legte ich ihn vorsichtig auf das Bett und lockerte dann meine Krawatte ein wenig. Interessiert beobachtete er mich dabei und ich zog die Krawatte von meinem Hals. Er biss sich auf die Unterlippe und ich knöpfte mein Hemd auf. Er stand auf, schob meine Hände weg und öffnete nun selbst Knopf für Knopf. Während er dies tat, küsste ich wieder seinen Hals, hörte sein erregtes Keuchen und spürte seine zittrigen Finger an meiner mittlerweile nackten Brust. Meine Hände öffneten den Knopf der Hose und ich befreite ihn von seiner Fliege, dem Jacket und seinem Hemd. Vorsichtig drückte ich ihn wieder in die weiche Matratze und beugte mich über ihn. Er schob seine Hände unter dem offenen Hemd auf meinen Rücken und ich schob ein Knie zwischen seine Beine. Er stöhnte leise auf und warf den Kopf nach hinten. Ich saugte mich an seinem Hals fest, öffnete mit einer Hand seine Hose und stand dann auf. Ich ließ das Hemd von meinen Schultern gleiten und zog dann die Hose aus. Stegi lag keuchend vor mir und beobachtete mich dabei. Ich kniete mich wieder über ihn und zog ihm seine Hose ebenfalls aus. Er setzte sich auf und schob sich auf meinen Schoß. Ich griff seine Hüfte und er legte die Beine um meine Taille, wild küssend bewegte er sein Becken gegen meins. Ich löste meine Lippen von seinen und küsste seine Schulter und Schlüsselbeine. Der Duft seines Parfüms drang mir in die Nase und ich verfiel in eine Art Rausch. Ich schubste ihn auf den Rücken, beugte mich über ihn und zog ihm die Boxershorts aus. Er keuchte immer wieder, ich küsste seine Brust runter und brachte ihn dann durch Mundarbeit zum stöhnen. Sein gesamter Körper spannte sich an, er zog mich nach oben und riss mir die Boxershorts vom Leib. ,,Mach bitte.'' Er sah mich bittend an und ich schüttelte den Kopf. ,,Wieso nicht?'' Er setze sich auf und sah mich ein wenig traurig an. ,,Weil ich will, das du es diesmal machst.'' Er öffnete den Mund und schaute mich ungläubig an. ,,Aber Tim ... ich bin schon daran gewöhnt und du nicht '' Ich setzte mich ganz nah an ihn und flüsterte ihm ins Ohr: ,,Dann solltest du dich darum kümmern, dass ich keine Schmerzen hab. Wir haben die ganze Nacht Zeit. ... Bitte?'' Ein Schauer lief ihm über den Rücken und er nickte, biss sich auf die Lippe und drückte mich vorsichtig in die Kissen. Er hockte zwischen meinen Beinen und griff nach einer Tube welche in einer Schublade am Bett lag. Er verteilte etwas davon auf einem Finger und sah mich an. ,,Sicher?'' Ich nickte und er küsste mich, versuchte mich abzulenken. Sein Finger bewegte sich vorsichtig und sanft an meinem Eingang und drang dann ebenso vorsichtig ein. Ich keuchte auf, dieses Gefühl war definitiv neu aber es tat nicht weh. Stegi sah mich aufmerksam an und ich nickte. Er bewegte den Finger ein wenig, zog ihn raus und nahm einen zweiten dazu welchen er zuvor ebenfalls mit Gleitmittel eingeschmiert hatte. Wieder küsste er mich und schob vorsichtig die zwei Finger in mich. Diesmal war es etwa unangenehmer, doch ein Keuchen konnte ich mir nicht unterdrücken. Er wartete wieder bis ich nickte und bewegte sie dann vorsichtig. Erneut zog er die Finger raus und nahm einen dritten dazu. ,,Das wird jetzt wirklich unangenehm. Sicher das du das willst?'', flüsterte er, doch ich nickte nur. Er küsste meinen Hals und saugte sich fest, schob währenddessen die Finger in mich und hielt still. Ich stöhnte einmal auf, es tat weh. Meine Hände griffen in das Bettlaken und krallten sich darin fest. Er wollte die Hand zurück ziehen doch ich bewegte mich gegen ihn. ,,Tim ... ich will dir nicht weh tun ...'' ,,Tust du nicht, mach weiter ... bitte Babe'' Ich wusste, dass er diesem Kosenamen kaum wiederstehen konnte. Er bewegte die Finger vorsichtig. Langsam hörte der Schmerz auf und wurde zu Lust. Ich stöhnte einmal laut auf und er zog die Finger zurück. ,,Okay, bist du bereit?'' Er positionierte sich und ich nickte. Er nahm meine Hände und verschränkte seine Finger mit meinen. So lag ich unter ihm, die Hände über meinem Kopf in seinen und er bewegte vorsichtig die Hüfte gegen meinen Hintern. Ich spürte ein leichtes Ziehen und biss meine Zähne zusammen. Er küsste mich und versuchte mich abzulenken. Als er ganz in mir war, schaute er mich an. Ich legte die Bein um seine Hüfte und nickte. Sanft begann er sich zu bewegen und entlockte mir damit direkt das erste Stöhnen. Er selbst begann zu keuchen und stöhnen, wurde etwas schneller, doch nicht unvorsichtiger. Nach einer wundervollen Ewigkeit traf er meinen Punkt und katapultierte mich damit auf den Thron der Lust. Er schubste mich über die Klippe und ich war nur noch ein stöhnendes Wrack unter ihm. Er selbst folgte mir schnell und lag dann nur noch keuchend und schwer atmend auf mir. Ich strich ihm über den Rücken und hatte die Augen geschlossen. ,,Das war ... keine Ahnung. Ich liebe dich!'', flüsterte er gegen meine nackte Brust. ,,Ich liebe dich auch. So sehr'' Er entzog sich mir und legte sich neben mich. ,,Hab ich dir schlimm wehgetan?'', fragte er und strich mit seinen Fingerspitzen über meine Brust. ,,Nein, hast du nicht Liebling. Es war wunderschön. Niemandem würde ich mehr vertrauen als dir'' Ich vereinte unsere Lippen und legte eine Hand an seine Wange. Er hatte seine in meinem Nacken und ich war einfach nur glücklich. Das war der beste Tag meines Lebens. ,,Schlaf gut Liebster'', sagte ich und er legte seinen Kopf auf meine Brust, strich wieder mit den Fingern über die heiße Haut und dann schliefen wir ein. 

Stexpert - das ist nicht nur ein Name, sondern ein LebensgefühlWo Geschichten leben. Entdecke jetzt