Sicht Stegi
Er gab sich die nächsten Tage wirklich unglaublich viel Mühe. Er brachte mir Frühstück ans Bett, wir gingen ins Kino und er kochte mir essen. Die Woche verging so schnell, dass wir nun am Abend vor Emilias Rückkehr auf dem Sofa saßen. ,,Die Woche war wirklich unglaublich schön. Aber ich freu mich schon, wenn unser kleiner Sonnenschein wieder da ist. Hat Manu sich zwischendurch mal gemeldet?'', fragte Tim und ich schaute zu ihm hoch. ,,Nein, ich hab ihn gebeten, sich nur zu melden, wenn es ein Notfall ist.'' Tim schaute zu mir und küsste mich. Seine Hand lag an meiner Wange und strich vorsichtig über meine Haut. Ich hatte diese Berührungen sehr vermisst. Es konnte schwer sein, Vater einer kleinen Tochter und gleichzeitig ein guter Ehemann zu sein. Aber für Tim würde ich alles durchstehen. Und ich wusste, dass er es auch tun würde. ,,Ich liebe dich. Ich liebe dich so sehr. Du bist alles für mich, Stegi.'' Ich sah ihm in die Augen und merkte, wie meine Sicht langsam verschwamm. Lächelnd legte ich eine Hand auf seine Wange und wischte mir meinem Daumen die Träne weg, die sich grad einen Weg über sein Gesicht gebahnt hat. ,,Ich liebe dich auch, Tim. Sehr.'' Er lächelte und beugte sich langsam zu mir. Seine Lippen berührten meine kaum und doch war dieser Moment so voller Gefühle und Emotionen, dass ich befürchtete zu ersticken. Seine Hände legten sich an meine Taille und er zog mich auf seinen Schoß. Ich verschränkte meine Hände in seinem Nacken und drückte mich gegen ihn. Seine Finger waren unter den Stoff meines Shirts geglitten und strichen nun meinen Rücken und meine Seiten entlang und ich merkte, wie sich eine Gänsehaut auf meinem Rücken ausbreitete. Er biss mir vorsichtig auf die Unterlippe und der Kuss wurde leidenschaftlicher. Er zog mir mein Shirt über den Kopf und musterte meinen Oberkörper. ,,Du bist so wunderschön'', hauchte er und fuhr mit seinen Fingern sanft über meine Haut. Ich musste wieder lächeln und küsste ihn. Die Finger auf meiner Haut hinterließen eine kribbelnde Spur, die sich fast anfühlte, als würde meine Haut in Flammen stehen. Er küsste sich über meine Wange zu meinem Hals und als ich aufkeuchte, saugte er sich an der Stelle fest. Ich legte den Kopf leicht schräg und fuhr mit meinen Händen unter sein Oberteil. Wie von allein, wanderten meine Hände runter bis zu seinem Steißbein und er keuchte auf. Als er sich von mir gelöst hatte, strich er einmal über den wahrscheinlich sehr sichtbaren Knutschfleck an meinem Hals und sah mir tief in die Augen. ,,Sollen wir das lieber ins Schlafzimmer verlegen?'', flüsterte er mir ins Ohr und ich nickte nur. Schnell hob er mich hoch, seine Hände unter meinem Hintern und meine an seinen Schultern. Im Schlafzimmer legte er mich vorsichtig auf dem Bett ab und beugte sich über mich. Seine Lippen lagen wieder auf meinen, seine Hände strichen über meine Seiten und hinterließen erneut dieses angenehme Kribbeln. Ich zog ihm sein Shirt aus, legte meine Hände an seine Brust und strich über seine erhitzte Haut. Er schaute mir in die Augen, ich sah ein Funkeln und er lächelte mich an. Wir brauchten keine Worte um uns zu verstehen, ein Blick von ihm genügte. Ein Blick von ihm ließ mich schmelzen. Ein Blick von ihm und ich würde durch die Hülle gehen, nur um ihm zu zeigen, wie sehr ich ihn liebte. Ich war so sehr in Gedanken, dass ich nicht merkte, wie er sich über meinen Oberkörper geküsst hatte und nun die Haut vor meinem Hosenbund küsste. Ich keuchte auf und sah zu ihm runter. Ich hob meine Hüfte ein wenig an und er zog die Jogginghose runter. Er kam wieder zu mir hoch, küsste mich, strich mit seiner Hand über meine warme Haut und schob sie unter den Bund meiner Boxershorts. Ich stöhnte auf, als seine Finger mein Glied umschlossen. Langsam bewegte er die Hand und küsste mich weiter. Mein Kopf war wie leer geblasen und ich konnte nur noch an ihn denken. Seine Berührungen waren überall, überwältigten mich und ich stöhnte immer lauter. Als ich meine Augen öffnete, lag er nackt über mir und küsste meinen Hals. Ich drückte mich gegen ihn und er verstand. Er strich mein Bein lang, legte es sich um die Hüfte und drang vorsichtig und langsam in mich ein. Ich legte stöhnend den Kopf zurück und er stöhnte ebenfalls einmal kehlig auf. Er bewegte sich langsam, sanft. Seine Bewegungen ließen mich all den Stress der letzten Wochen vergessen, nur an hier und jetzt denken. In diesem Moment verspürte ich so viel Liebe und Zuneigung für ihn, das mir eine Träne über die Wange lief. Er stoppte, sah mich an und küsste sie weg. ,,Hab ich was falsch gemacht?'', fragte er schwer atmend. ,,Nein. Nein, ganz und gar nicht. Ich ... ich liebe dich einfach so sehr'', flüsterte ich zurück und musste Lächeln, weitere Tränen liefen mir über das Gesicht. Er küsste sie alle weg und verwickelte mich dann in einen leidenschaftlichen Zungenkuss. Währenddessen bewegte er seine Hüfte weiter und brachte mich so immer weiter Richtung Himmel. Und dann war es soweit, ich landete auf der Wolke, die mich nichts außer Leidenschaft fühlen ließ und Tim und ich kamen gleichzeitig. Er lag keuchend auf mir, ich strich ihm durch die Haare, versuchte Luft zu bekommen. Er küsste sanft meine Brust und legte sich dann neben mich, zog eine Decke über uns und zog mich ganz dicht an sich. ,,Ich liebe dich. Ich könnte es von den Dächern schreien und wenn wir nicht verheiratet wären, würde ich dich jetzt heiraten'', hauchte er und gab mir einen Kuss auf meine Haare. Lächelnd schliefen wir ein.
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Stexpert - das ist nicht nur ein Name, sondern ein Lebensgefühl
FanfictionStexpert FF