Sicht Lara
[P:Paula, T:Tabea]
Als ich aufwachte lag ich Bett. Ich bin wohl auf ein Zimmer gebracht worden. Als jemand an der Tür klopfte und diese öffnete zuckte ich zusammen.
P:,,Hey alles gut ich bin's nur.''
Es war die Ärztin aus der Notaufnahme. Ich sah sie verdutzt an da ich nicht wusste was sie hier wollte.
P:,,Ich wollte mal nach dir schauen. Wie gehts dir?''
Ich zuckte nur mit den Schultern da ich noch immer nicht mit jemanden reden wollte. Ich wusste auch nicht ob ich ihr vertrauen konnte. Außerdem wusste ich was passiert wenn ich Menschen schnell vertraute.
P:,, Julia, die Notärztin hat mir das gegeben als du zu uns kamst. Das haben sie bei dir gefunden.''
Sie legte auf mein Bett und holte sich einen Stuhl um sie hinsetzen zu können. Ich verstand noch immer nicht was sie hier wollte. Ich meine warum sollte sie nach mir sehen? Sie kannte mich doch noch nicht mal.
Erneut klopfte es an der Tür es kam die Kinderärztin rein.
T:,,Ah hallo Paula.''
P:,,Hallo Tabea. Wie sieht es aus mit der kleinen?''
T:,,Ja also die Blutergebnisse sind unauffällig. Wir behalten sie trotzdem für eine Nacht hier wegen der Gehirnerschütterung.''
P:,,Habt ihr den schon mehr aus ihr raus bekommen?''
T:,,Ne, leider nicht''
Tabea ging in die Knie und sah mich besorgt an.
T:,,Möchtest du uns nicht vielleicht doch mal deinen Namen verraten.''
Ich schaute auf den Boden um ihre mitleidenden Blicke nicht sehen zu müssen.
P:,,Möchtest du uns wenigstens verraten wie deine Eltern heißen? Wir müssen ihnen doch sagen das du hier bist. Die machen sich doch bestimmt schon Sorgen.''
Ich schüttelte den Kopf. Auf keinen Fall machte sich Tobias sorgen. Das einzige was ihn doch kümmerte war das er genug zu Essen bekam und sein Bier. Tabea wollte nach meiner Hand greifen aber ich zog sie weg.
T:,,Hey was ist den los?''
Die Tür ging plötzlich auf und eine Schwester, die Hilfe benötigte, rief nach Tabea.
T:,,Ich komme gleich wieder''
P:,,Möchtest du nicht das deine Eltern wissen wo du bist?''
Ich wurde immer wütender. Sie sollte mich endlich in Ruhe lassen. Ich hatte die ganze Fragerei satt. ,,Ich habe keine Eltern'', platze es aus mir raus. Paula sah mich erschrocken an doch sie faste sich wieder schnell.
P:,,Aber irgendwer musste dich für dich zuständig sein.''
Ich konnte meine Emotionen nicht mehr zurück halten und fing an zu weinen. Wieso konnte sie mich nicht einfach in Ruhe lassen. Verstand sie es nicht das ich nicht mit ihr reden wollte. Ich spürte wie Paula mich plötzlich umarmte. Ich hatte schon wieder vergessen wie es ist umarmt zu werden. Es half und ich wurde ruhiger. Als Paula merkte das ich mich wieder beruhigt habe lies sie mich los. In dem Moment kam auch schon wieder Tabea rein.
T:,,Also wie sieht's aus?''
P:,,Sie meinte eben das sie keine Eltern hat aber ich komm gerade auch nicht weiter.''
Ich musste gähnen da ich noch sehr müde war. Ich versuchte es mir zurück zuhalten aber es gelang mir nicht.
T:,,Na gut. Dann lassen wir dich mal alleine und du ruhst dich aus. Ich schau später nochmal nach dir.''
Sicht Paula
[T:Tabea]
Tabea und ich gingen aus dem Zimmer des unbekannten Mädchens. Wir gingen ins Schwesterkanzel.
T:,,Möchtest du auch einen Kaffe?''
,,Nein danke. Ich werde jetzt dann nach Hause fahren und mich schlafen legen. Ich hatte heute Nachtschicht und musste heute für Charlotte einspringen. Sie fuhr wieder nach Hause und legte sich ins Bett'', antwortete ich ihr.
T:,,Sie sah auch schon heute morgen nicht so gut aus."
Ihr müsst wissen das ich mit Tabea Rohde, Miriam Dietz, Charlotte Engel, Katharina Zimmer und Julia Mertens in einer WG wohne. Tabea setzte sich mit ihren Kaffe zu mir auf das Sofa.
T:,,Ich werde das Jugendamt informieren. Wenn die kleine wirklich keine Eltern hat müssen sie doch wissen wer für sie zuständig ist.''
,,Das ist eine gute Idee. Irgendjemand muss sich ja um sie kümmern. Wir können sie auch nicht einfach wieder entlassen ohne zu wissen ob sie ein zuhause hat'',sagte ich besorgt zu Tabea.
T:,,Ich werde gleich anrufen das sie morgen jemanden vorbei schicken, wenn sie entlassen wird. Damit wir auch sicher sein können das sie in guten Händen ist.''
,,Mach das. Ich werde mal nach Hause fahren.'', meinte ich zu Tabea.
T:,,Gut dann sehen wir uns ja später zuhause.''
Ich verabschiedete mich von ihr und führ mach Hause.
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Ein neues Leben
FanficDie 14-Jährige Lara hatte ihre Mutter schon früh verloren. Den Vater lernte sie auch nie kennen. Sie fühlte sich eigentlich bei ihren Pflegeeltern wohl doch das Verhältnis zwischen ihr und Tobias, den Pflegevater, wird immer schlimmer..
