51. Auf der Polizeiwache

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Sicht Lara
[H:Hanna Becker, P:Paul Richter]
Ich stand vor der Wache und riss mich zusammen. Ich atmete nochmal tief. Ich ging rein und ein Mann stand bei der Rezeption.
P:,,Hey kleine. Was machst du denn hier? Bist du denn alleine hier."
Ich wurde nervös, aber ich musste zu ihm.
L:,,Tobias."
Ich sprach leise, da ich irgendwie Angst vor ihm hatte.
P:,,Wer ist denn Tobias? Dein Bruder?"
Ich schüttelte den Kopf. Ich musste zu ihm. Er würde mich bestrafen, genau so wie ich es verdient hatte.
P:,,Wer ist denn sonst Tobias?"
Mir kamen Tränen hoch. Was mach ich hier eigentlich? Was verdammt nochmal ist los mit mir.
P:,,Ganz ruhig. Es wird alles gut. Magst du mir mal sagen wie du heißt?"
Ich schüttelte den Kopf. Er darf nicht erfahren wie ich heiße. Auf keinen Fall. Ich wollte einfach nur meine Strafe und nicht mehr.
P:,,Hanna? Kannst du mal kommen?"
Ein Frau kam aus dem neben Raum und lächelte mich an.
H:,,Wenn hast du den hier?"
P:,,Ich hab keine Ahnung. Sie hat mir nichts gesagt außer Tobias. Ich dachte mir vielleicht bekommst du mehr aus ihr raus."
H:,,Hey kleine. Ich bin Hanna und wer bist du?"
Es beruhigte mich etwas das eine Frau anwesend war. Trotzdem war ich noch immer angespannt. Ich war so in meinen Gedanken vertieft, dass ich nicht merkte das ich plötzlich in einem anderen Raum war.
H:,,Hallo? Hörst du mich?"
Ich nahm wieder eine Stimme war. Es war die Polizistin von vorhin.
H:,,Alles gut? Du zitterst so. Ich hol dir mal eine Decke."
Sie ging aus dem Raum und war kurze Zeit darauf wieder mit einer Decke da. Sie nahm meinen Rücksack, legte die Decke über meine Schultern und wickelte mich ein.
H:,,Setzt dich doch mal hin."
Sie drückte mich leicht auf einen Stuhl und kniete sich vor mich hin.
H:,,Was willst du den hier?"
L:,,Ich muss zu meinen Papa."
Ich flüsterte und sie sah mich fragend an.
H:,,Wer ist denn dein Papa?
Mir war klar, das ich nur zu ihm kommen würde, wenn ich ihr sagen würde, wie er heißt.
L:,,Tobias Loos."
H:,,Und wo ist der?"
L:,,Im Gefängnis."
Sie erschrak etwas als ich das sagte.
H:,,Und was willst du von den?"
Ich machte wieder zu und reagierte nicht.
H:,,Paul? Komm mal bitte."
Der Polizist von vorhin, kam wieder rein und ich verkrampfte mich wieder mehr. Das merkte auch Hanna, die immer nich vor mir kniete.
H:,,Alles gut. Das ist nur meine Kollege, der Paul. Der ist ein ganz netter. Der tut dir nichts."
Sie versuchte mich etwas zu beruhigen und stand auf. Sie ging mit Paul etwas aus der Reichweite, so das ich nicht hören konnte worüber sie redeten.

Sicht Charlotte
Ich rief im Krankenhaus am und Kathi rief Tabea an, die auf den Weg nach Hause war. Nichts. Wir hatten keine Ahnung wie Lara war. Tabea fuhr die Nachbarschaft auf den Weg nach Hause ab. Als sie endlich zu Hause war, hofften wir das sie Lara gefunden hat. Das war aber nicht der Fall und wir fingen uns an große Sorgen um sie zu machen.
T:,,Ich ruf die Polizei an. Wir können nicht mehr Zeit verlieren."
Als sie dies tat, konnte ich nicht glauben was Tabea uns erzählte.
T:,,Auf der Wache ist ein Mädchen. Das muss Lara sein. Sie redete davon das sie zu Tobias Loos will. Das ist doch ihr Adoptivvater oder nicht?"
K:,,Ja das ist er, aber was will sie denn von ihm?"
C:,,Das ergibt doch alles keinen Sinn."
T:,,Lasst uns sofort zur Wache fahren."
Wir zogen uns alle schnell an und fuhren los. Auf der Wache angekommen, wurden wir von Paul empfangen.
P:,,Hi. Gut das ihr so schnell kommen konntet. Ich hoffe das es Lara ist, die ihr sucht, wir bekommen aus ihr nichts raus."
Er führte uns in einen Raum, wo Hanna saß. Mein Blick fiel auf einen Stuhl, wo ein Mädchen eingehöhlt in einer Decke saß. Tabea ging auf sie zu.
T:,,Lara! Da bist du. Wir haben uns Sorgen um dich gemacht."
Ich war erleichtert.

Sicht Tabea
[C:Charlotte, K:Katharina, P:Paul, H:Hanna]
Zum Glück war es Lara.
T:,,Was machst du den hier und was willst du den von Tobias?"
Sie sah mich nichtmal an. Es war so als ob es ein anderes Mädchen war, das vor mir saß. Charlotte und Kathi gingen mit Paul raus, um ihm alles zu erklären. Hanna blieb bei mir in der Hoffnung, dass wir aus ihr etwas raus bekamen.
T:,,Lara? Schau mich doch bitte wenigstens mal an."
Nichts. Sie starrte weiter nur in die Luft.
H:,,Vielleicht solltet ihr mal nach Hause fahren. In eine gewohnte Umgebung. Sie sollte sich außerdem ausruhen. Sie sieht schwach aus."
T:,,Du hast Recht. Komm Lara. Du gehörst ins Bett."
Sie schaute mich noch immer nicht an. Hanna gab mir den Rücksack mit dem Lara kam. Ich griff Lara unter die Arme und ging mit ihr raus zu den anderen.
T:,,Wir warten im Auto."
C:,,Gut wir kommen gleich."
Ich nickte und ging mit Lara raus. Ich öffnete ihr die Tür und sie setze sich hin. Hanna gab mir die Decke mit und ich deckte sie wieder zu. Sie sah überhaupt nicht gut aus. Sie war blass und sah sehr müde aus. Ich stieg auf der anderen Seite und schaute zu Lara. Tränen liefen ihr langsam die Wangen runter. Was wollte sie nur von Tobias? Es ergab überhaupt keinen Sinn. Sie ließ sich plötzlich fallen und ich fing sie auf. Sie wimmerte und zitterte. Ich strich ihr über den Rücken und merkte wie sie sich langsam beruhigte. Ich wusste das es reden nicht besser machte. Ich bleib einfach still und hielt sie fest. Ich merkte wie sich ihr Körper entspannte und sah das ihre Augen zu fielen. Sie war eingeschlafen. Das war gut, sie brachte jetzt Ruhe. Da kamen auch schon Charlotte und Kathi.
C:,,Ist sie eingeschlafen?"
T:,,Ja. Lasst uns los fahren. Sie gehört ins Bett."
Vorsichtig setzte ich sei auf, in der Hoffnung das sie nicht aufwachte. Ich schnallte sie an, genauso wie mich und wir fuhren los.

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