43. Wieder in der Schule

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Sicht Lara
[M:Miriam, C:Charlotte, T:Tabea, K:Katharina, L:Lara, E:Elena]
Es vergingen 1 1/2 Wochen. Paulas Zustand hatte sich leider noch immer nicht gebessert und auch Tabea war noch immer komisch. Die Ferien war nun vorbei und ich ging ab heute wieder in die Schule. Ich wollte eigentlich schon vor den Ferien wieder in die Schule gehen, doch alles was passiert war, machte mir ganz schön zu schaffen. Immerhin hatten wir in der Zeit mein Zimmer renovieren können. Ich bekam neue Klamotten und heute würde ich endlich Elena wieder sehen. Ich freute mich riesig darauf. Es war jetzt schon eine Weile her und ich freute mich auf sie. Ich stand wie jeden anderen Schultag um 6:00 Uhr auf. Ich ging runter in die Küche wo auch schon Charlotte und Miriam saß.
L:,,Morgen."
C,M:,,Guten Morgen."
C:,,Da sieht aber heute jemand fröhlich aus."
L:,,Ich freue mich schon so auf die Schule. Schön langsam wird es mir hier doch zu langweilig."
M:,,Willst du damit sagen das wir langweilig sind?"
Miriam grinste mich an und stellte mir einen Teller auf den Tisch.
L:,,Sehr lustig."
Ich setzte mich hin und aß einen Apfel. Ich aß zwar mittlerweile schon wieder mehr, aber ich war noch nicht ganz daran gewöhnt. Als ich aufgegessen hatte, ging ich hoch ins Bad. Ich machte mich fertig und zog mich um. Packte meine Schulsachen und ging runter.
M:,,Fertig?"
L:,,Ja."
C:,,Gut dann können wir ja gleich los."
Charlotte und Miriam brachten mich zur Schule und fuhren anschließend in die Klinik. Auf dem Schulweg sah ich auch schon Elena und rannte auf sie zu. Wir umarmten uns und gingen gemeinsam in die Klasse.
E:,,Wie gehts dir?"
L:,,Ganz gut. Und dir?"
E:,,Auch. Wie ist es es denn so bei den Ärzten zuhause."
L:,,Es ist so schon dort. Ich hab ein riesiges Zimmer, was wir erst renoviert haben. Charlotte, Miriam, Tabea, Kathi und Paula sind unglaublich lieb zu mir. Willst du nicht heute vorbei kommen?"
E:,,Klar. Auf jeden Fall. Ich ruf Papa in der Pause an und geb in noch Bescheid."
Indem Moment läutete es und der Lehrer kam auch schon rein. Es war schön wieder hier zu sein. Erstaunlicher Weise konnte ich auch gut aufpassen. Was mir noch nie so gelang. Der Unterricht verging schnell und ich nachte mich nach dem Unterricht mit Elena auf den Weg nach Hause. Zuhause angekommen kam mir auch schon ein lecker Duft entgegen. Wir zogen unser Schuhe aus und hängten unser Jacken auf. Anschließend gingen wir in die Küche wo auch Kathi stand.
L:,,Hi Kathi."
K:,,Hallo Lara."
Sie sah mich etwas verwirrt an als sie vom Herd aufsah und Elena sah.
K:,,Wer ist denn das?"
L:,,Das ist Elena. Meine Beste Freundin.»
K:,,Ah. Hi Elena ich bin Kathi."
E:,,Hallo Kathi."
K:,,Willst du mit uns Essen?"
E:,,Gerne."
K:,,Gut dann ruf ich euch wenn das Essen fertig ist."
L:,,Ok. Wo ist denn Tabea?"
K:,,Im Wohnzimmer."
Ich ging mit Elena ins Wohnzimmer. Tabea saß auf der Couch und laß ein Buch. Sie schaute auf und lächelte uns an.
T:,,Hi. Wenn hast du denn da mitgebracht?"
L:,,Meine Beste Freundin Elena. Elena, das ist Tabea."
E:,,Hallo."
T:,,Hallo Elena. Schön dich kennenzulernen. Wie wars denn in der Schule?"
L:,,Ach wie immer."
Ich sah Elena an und wir mussten anfangen zu lachen.
L:,,Wir gehen hoch in mein Zimmer."
T:,,Gut macht das."
Ich zeigte Elena mein Zimmer und wir setzten uns auf mein Bett.
E:,,Ich beneide dich so für das Zimmer."
L:,,Es ist echt schön geworden."
E:,,Und wie. Du? Hattest du nicht vorhin in der Schule gesagt, das ihr hier zu sechst wohnt?"
L:,,Ja. Miriam und Charlotte sind in der Klinik und müssen arbeiten."
E:,,Und was was ist mit..? Wie hieß sie denn nochmal gleich. Paula! Oder?"
L:,,Ja Paula."
Meine Laune wurde schlechter. Ich wollte nicht wirklich darüber reden.
E:,,Wo ist die?"
L:,,Auch in der Klinik. Sie kann aber momentan nicht arbeiten."
E:,,Und was macht sie dann in der Klinik?"
L:,,Sie liegt auf der Intensivstation."
E:,,Oh Gott warum das denn?"
L:,,Sie hatte einen Unfall und..."
Es stiegen Tränen in meine Augen, aber ich wusste das ich Elena alles sagen konnte.
L:,,Tobias hat sie entführt und geschlagen. Ihre Verletzungen sind schlimm. Sie liegt im Koma und falls sie aufwacht, konnte sie vielleicht nicht sprechen."
E:,,Oh das tut mir leid. Wie gehts dir denn damit?"
L:,,Paula war die Person die ich hier als erstes kennenlernte. Ich vertraue ihr am meisten. Sie war die Notärztin, die sich damals um mich gekümmert hat."
E:,,Ach die. Das wird schon Lara."
L:,,Ich hoffe."
E:,,Bestimmt. Falls was ist, weißt du ja das du immer mit mir reden kannst."
L:,,Ich weiß und dafür bin ich dir auch unendlich dankbar. Wir unterhielten uns noch ein wenig, bis uns auch schon Kathi rief. Mittlerweile waren auch schon Charlotte und Miriam da. Ich stellt ihnen Elena vor. Nach dem Essen ging ich mit Elena wieder hoch und machten unsere Aufgaben. Am Abend ging Elena auch wieder nach Hause und ich setzte mich zu den anderen ins Wohnzimmer.
L:,,Wie gehts denn Paula."
M:,,Wie immer."
L:,,Hat sich denn noch immer nichts getan?"
M:,,Leider noch nicht."
C:,,Lasst uns nicht so negativ denken. Wollen wir einen Film anschauen."
K:,,Gerne."
T:,,Ich bin auch dabei. Auch ich nickte und Charlotte startete einen Film. Ich wurde immer müder und schlief schlussendlich ein.

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