Sicht Paula
Ich ging noch zu Mila, bevor ich nach Hause fuhr. Ich wollte wissen was Mila von der Sache hielt. Sie war sogar einverstanden, allerdings unter einigen Bedingungen. Die waren allerdings kein großes Problem, bis auf eines. Sie durfte nicht alleine sein. Genauer genommen musste immer eine Erwachsene Person bei ihr sein. Wobei ich glaube das es für sie in Ordnung sein wird. Nach unseren Gespräch fuhr ich nach Hause. Ich ging sofort ins Bett, da ich sehr müde war. Am nächsten Tag machte ich mich auf den Weg zu Elena. Sie schrieb mir gestern noch ob ich sie mit zu Lara nehmen könnte. Nachdem ich sie aufgegabelt hatte, machten wir uns auf den Weg. Während Elena schon zu Lara ging, blieb ich kurz bei Mila Büro stehen. Damit sie wirklich nach Hause für einen Tag konnte, musste ich noch ein Formular unterschreiben. Ich machte mich danach sofort auf den Weg auf Laras Zimmer.
P:,,Hey Süße."
L:,,Hallo Paula."
Sie grinste mich erwartungsvoll an, genauso wie Elena.
E:,,Und?"
Ich setzte mich zu den beiden und fing an zu erzählen.
P:,,Ok also gut. Du kannst für einen Tag hier raus."
Sofort wurde ich unterbrochen von Lara, die mir um den Hals fiel.
L:,,Danke.Danke.Danke."
Ich drückte sie kurz fest und ließ sie dann wieder los.
P:,,Es gibt natürlich ein paar Bedingung. Die sind alle kein Problem. Bis auf eine die dir vielleicht nicht so gefallen wird."
L:,,Die wäre?"
P:,,Es muss immer ein Erwachsener bei dir sein. Jemand aus der WG."
L:,,Ok...Na gut. Aber ich meine ich darf immerhin für einen Tag nach Hause."
Ich merkte das es ihr nicht ganz so gefiel. Trotzdem hatte ich das Gefühl das es für sie ok wäre.
P:,,Da wäre noch etwas."
L:,,Noch eine Bedingung?"
P:,,Nein. Du kannst auch eine Nacht zuhause schlafen wenn du willst."
L:,,Ehrlich?"
Ich nickte und erneut fiel sie mir um den Arm. Sie ließ nach kurzer Zeit wieder los und sah zu Elena. Sofort begannen sie zu Planen was sie alles machen könnten. Die Zeit verging ziemlich schnell. Ich blieb bei Elena bis Mila kam. Sie holte sie ab, da sie eine erneute Therapie Sitzung hatte.
Sicht Lara
Ich freute mich total darüber für einen Tag nach Hause zu können. Elena und ich planten alles genau. Auf jeden Fall wollten wir in die Stadt fahren. Shoppen und Eis essen gehen. Wir worden durch Mila unterbrochen. Ich hatte wieder eine Therapie Sitzung mit ihr. Elena und Paula begleiteten uns noch bis zu Milas Büro. Sie verabschiedeten sich noch von uns und machten sich auf den Weg nach Hause. Mila besprach noch ein paar Kleinigkeiten, die ich noch beachten musste. Dann ging es wieder einmal um meinen Vater. Je mehr ich darüber nach dachte, desto mehr fragen hatte ich. Warum hat ist er mit meiner Schwester weg? Warum kam ich zu Pflegeeltern und nicht zu ihm? Warum ließ er uns alleine? Wieso nur hat er sich nie bei uns gemeldet? Mir schwirrten noch tausend solcher Fragen durch den Kopf. Meine Mutter ist Tod, meine Schwester habe ich nie kennengelernt. Der einzige der mir all diese Fragen beantworten kann ist mein Vater. Deswegen dachte ich immer mehr nach ihn zu treffen. Ich habe keinen mehr aus meiner leiblichen Familie außer ihn. Mila meinte das es vielleicht auch ganz gut wäre in kennen zu lernen. Ich wurde seine Sicht dadurch vielleicht verstehen. Ich könnte erfahren wie Marleen so war. Ob sie genauso war wie ich. Das wäre wahnsinnig schön.
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Ein neues Leben
FanfictionDie 14-Jährige Lara hatte ihre Mutter schon früh verloren. Den Vater lernte sie auch nie kennen. Sie fühlte sich eigentlich bei ihren Pflegeeltern wohl doch das Verhältnis zwischen ihr und Tobias, den Pflegevater, wird immer schlimmer..
