Sicht Lara
Ich hatte große Angst, da ich nicht wusste was mit mir passieren wird. Wir stiegen in das Auto ein. Die ersten paar Minuten wahr es still. Er wirkte so als ob er überlegte wo er anfangen soll. Ich musste schnell wieder nach Hause damit ich den Jungs aus meiner Klasse die Hausaufgaben nach bringen kann. Außerdem musste ich auch noch die machen die ich verpasst habe.
Hr:,,Also.." räusperte er sich.
Hr:,,Wir kennen uns doch schon oder liege ich da falsch?"
Ich wusste nicht was ich sagen sollte und blieb einfach still.
Hr:,,Ich bin mir ziemlich sicher das du Lara Kuhn bist."
,,Ja das bin ich", sagte ich leise.
,,Ich wusste doch das du reden kannst" ,sagte er freundlich.
Hr:,,Du bist groß geworden"
Es war schon jemanden so vertrauten zu haben.
,,Ich bin ja auch älter geworden",meinte ich lachend.
Hr:,,Was ist den los? Warum hast du denn mit den Ärzten nicht geredet und ihnen gesagt wer du bist?"
Ich wurde wieder leise und in mich zurück gekehrt.
Hr:,,Hey? Alles gut. Du kennst mich doch du kannst mit mir reden."
,,Du weißt doch das ich Ärzte hasse",murmelte ich.
Hr:,,Also hat sich das auch noch nicht geändert."
Ich schüttelte den Kopf und meinte:,,Das wird sich auch nie ändern"
Er musste lachend. ,,Wie geht es Elena", fragte ich ihn. Elena ist seine Tochter die ich schon gut kannte. Er nahm sie oft mit auf die Arbeit. Sie war für mich wie eine Schwester. Doch als ihre Eltern sich getrennt haben und ihre Mutter nach München zog hing sie mit ihr mit. Seitdem habe ich nichts mehr von ihr gehört.
Hr:,,Ihr geht es gut. Sie wird bei mir jetzt sogar einziehen. Sie fühlt sich bei meiner Ex-Frau nicht mehr wohl und will wieder bei mir wohnen. Vielleicht könnt ihr euch ja wieder mal treffen."
Ich freute mich so sehr das sie wieder zurück kam. Ich würde es kaum erwarten sie wieder zu sehen. Sie fehlte mir sehr.
,,Das wäre mega", sagte ich fröhlich.
Herr Steiner lachte.
Hr:,,Wie geht es denn Nina und Max?"
,,Keine Ahnung ich habe schon seit Jahren nichts mehr von ihnen gehört", sagte ich traurig. Mir liefen dabei ein paar Tränen die Wange runter.
Hr:,,Wieso das denn. Zuhause alles in Ordnung?"
,,Ähm..Ja..Alles Gut.", meinte ich nervös.
Hr:,,Aber warum hast du dann Nina und Max solange nicht mehr gesehen?"
,,Ja also...",stotterte ich,,Tobias und Maria haben sich getrennt. Maria ist mit Nina und Max weg."
Hr:,,Oh. Das tut mir leid."
,,Sie fehlen mir",sagte ich leise.
Hr:,,Das glaub ich dir. Ich bring dich nachhause ok?"
Ich nickte und ahnte schon was auf mich zukam.
Hr:,,Wohnt ihr denn noch immer in dem Hause?"
Worauf ich sagte:,,Ne wir wohnen jetzt in der ****straße Nummer **."
Hr:,,Ok dann bring ich dich jetzt dahin. Wie läuft es den in der Schule?"
,,Gut", log ich in an.
Hr:,,Was ist den jetzt eigentlich genau passiert?"
,,Ich bin nur gestürzt halb so schlimm", sagte ich daraufhin. Ich merkte wieder wie ich nervös wurde. Ich fing wieder an schneller zu atmen. Ich versuchte mich wieder zu beruhigen doch es klappte nicht.
Hr:,,Alles ok?"
Ich gab ein leises ,,mhm" von mir. Ich bekam schlechter Luft und mir wurde schwindelig. Dann erinnerte ich mich an die Atemübung die Paula mit mir in der Notaufnahme machte. Durch die Nase und und durch den Mund aus, ein..und aus.. dachte ich mir.
Hr:,,Ist wirklich alles in Ordnung?"
,,Jaja ich bekomm nur einen Schnupfen. Alles gut", sagte ich um weitere fragen zu vermeiden.
Hr:,,So da wären wir."
Er hielt den Waagen an und schnallte sich ab.
Ich sah in verdutzt an.
Hr:,,Ich komm noch eben mit rein. Ich hab Tobias ja auch schon ewig nicht mehr gesehen."
,,Brauchst du nicht. Tobias ist bei der Arbeit", flunkerte ich erneut.
Hr:,,ok na dann."
Ich wollte gerade aussteigen als er mich aufhielt.
Hr:,,Hier hast du noch meine Nummer. Schreib mich an damit ich deine auch habe. Ich kann dir dann bescheid sagen wenn Elena wieder in der Stadt ist."
Ich nahm die Nummer die er auf ein Taschentuch schrieb dankend an und verabschiedete mich. Ich blieb noch draußen stehen um sicher zugehen das er auch wirklich weg fahrt. Ich winkte im noch hinterher und ging in das Stiegenhaus.
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Ein neues Leben
FanfictionDie 14-Jährige Lara hatte ihre Mutter schon früh verloren. Den Vater lernte sie auch nie kennen. Sie fühlte sich eigentlich bei ihren Pflegeeltern wohl doch das Verhältnis zwischen ihr und Tobias, den Pflegevater, wird immer schlimmer..
