Sicht Charlotte
[F:Freddy]
Ich spürte wie jemand seine Hand um mich legte und wurde dadurch wach. Ich drehte mich um und sah Freddy. Es war unglaublich schön neben ihm auf zu wachen. Er setzte sich auf und lehnte sich über mich. Er sah mir in die Augen und küsste mich. Er wich jedoch wieder von mir ab und lächelte mich an.
F:,,Hunger?"
C:,,Und wie."
Er gab mir erneut einen Kuss und stand dann auf. Er zog sich seine Boxershort an und sah wieder zu mir.
F:,,Ich geh uns mal frühstücken machen."
Bevor er aus dem Raum ging drehte er sich noch zu seinem Schrank und holte zwei Jogginghose wie auch ein T-Shirt raus. Die eine zog er selbst an und die andere lag er mir mit dem Shirt auf das Bett.
F:,,Damit du was bequemes hast."
Er verließ den Raum und ich zog mich um. Ich versuchte noch meine zerzauste Haare etwas zu richten und ging dann ebenfalls raus. Der Tisch war schon gedeckt und Freddy machte gerade Rührei.
F:,,Kaffee?"
C:,,Gerne."
Er gab eine Kapsel in die Kaffeemaschine und ließ mir einen Kaffee runter.
Er stellte in mir hin, so wie auch das Rührei. Er setzte sich gegenüber von mir hin und wir frühstückten gemeinsam. Wir räumten anschließend gemeinsam weg und setzten uns wieder auf die Couch im Wohnzimmer. Wir entschlossen uns einen Film anzusehen, wobei wir ehrlicher Weise gesagt mehr mit uns selbst als mit dem Film beschäftigt waren. Nach einer Weile ließ er wieder von mir ab und sah mich an.
F:,,Was hältst du davon wenn du das restliche Wochenende bei mir bleibst."
Ich fing wieder an ihn zu küssen und gab ihm somit meine Antwort. Als wir merkten das der Film vorbei war, stand er wieder auf.
F:,,Ich werd mal duschen gehen."
C:,,Macht das. Ich sag mal zuhause Bescheid das ich erst Montag wieder nach Hause kommen werde."
Freddy ging ins Bad und ich das Schlafzimmer, um mein Handy zu holen.
Ich rief Miriam an, die auch zum Glück abhob.
M:,,Charlotte. Na endlich hör ich mal was von dir. Wir rätseln schon die ganze Zeit wo du bist. Wir müssen dringend reden."
C:,,Ja sorry. Ich hab mich spontan dazu entschlossen bei einer Freundin zu schlafen..."
Klar flunkerte ich sie an. Doch ich wollte noch nichts sagen, solange ich nicht zu 100% weiß was da zwischen mir und Freddy ist.
C:,,Wieso müssen wir reden? Ist was passiert?"
M:,,Es geht um Lara."
C:,,Gehts ihr denn nicht gut? Hatte sie wieder eine Panikattacke?"
M:,,Ich wünschte es wäre nur so. Sie hat einen Herzfehler, denn wir erst gestern bemerkt haben, da es aufgehört hat zu schlagen."
Ich konnte nicht glauben was mir Miriam da erzählte. Einen Herzfehler? Lara hat doch schon genug durchgemacht.
C:,,Wie? Ich meine was?..."
Ich brach nicht viel mehr raus, aber Miriam wusste was ich wissen wollte.
M:,,Ein minimal kleines Loch im Herzen. Eine OP wäre zu riskant. Es liegt ziemlich blöd. Tabea hat sich noch ein paar Meinungen eingeholt. Wir werden mit Medikamenten versuchen gegen die Symptome und diesen Aussetzern anzukommen. Sie muss regelmäßig zur Kontrolle, denn wird es größer beziehungsweise schlimmer, dann ist die OP ihre letzte Chance."
C:,,Wow. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Wie gehts ihr denn? Weiß sie schon Bescheid?"
M:,,Ja sie weiß schon Bescheid. Sie scheint es halbwegs gut aufgenommen zu haben. Ihr gehts sonst ganz gut. Sie wird heute noch verlegt."
C:,,Ok gut. Wenn was ist sagt mir sofort Bescheid. Dann komme ich."
M:,,Machen wir, wann willst du denn wieder hier sein?"
C:,,Ich werde erst Montag nach meiner Schicht wieder kommen. Ich hab das Wochenende frei und werde es hier verbringen."
M:,,Ok gut. Dann sehen wir uns wieder am Montag."
C:,,Ist gut tschüss."
Ich legte wieder auf. Es nahm mich ganz schön mit, was mir Miriam da erzählte. Ich sagte auf das Bett und musste das alles erstmal verarbeiten. Da stand auch schon Freddy vor mir. Er hatte nur sein Handtuch um seine Hüfte gebunden.
F:,,Hey Lotte!? Was ist los? Du bist ganz blass."
Er setzte sich nun neben mich und griff nach meiner Hand.
C:,,Lara...Sie...Sie hat einen Herzfehler."
F:,,Verdammt!"
Er nahm mich in den Arm und strich mir über denn Rücken. Nach einer Zeit ließ er mich wieder los.
F:,,Und was wird jetzt gemacht?"
Ich erzählte im alles. Er hörte mir aufmerksam zu. Als ich fertig mit erzählen war, nahm er mich wieder erneut in den Arm. Er schwieg einfach so. Irgendwie war ich froh darüber. Ich brauchte nicht mehr als seine Nähe zu spüren. Irgendwann löste ich mich wieder von ihn.
C:,,Du solltest dich anziehen gehen."
F:,,Gehts dir gut?"
C:,,Ja ehrlich."
Er stand nun auf und zog sich nun um. Ich ging inzwischen wieder ins Wohnzimmer. Kurze Zeit später kam er auch schon zu mir. Er setzte sich neben mich hin und drehte den Fernseher wieder auf. Ich lehnte mich mich meinen Kopf an seine Schulter. Er sah kurz zu mir rüber und gab mir einen Kuss. Er strich mir über die Haare und ich schlief nach einer Zeit ein.
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Ein neues Leben
FanfictionDie 14-Jährige Lara hatte ihre Mutter schon früh verloren. Den Vater lernte sie auch nie kennen. Sie fühlte sich eigentlich bei ihren Pflegeeltern wohl doch das Verhältnis zwischen ihr und Tobias, den Pflegevater, wird immer schlimmer..
