Sicht Paula
[C:Charlotte, K:Katharina, L:Lara]
Charlotte und ich stürmten rein.
C:,,Was ist passiert?"
K:,,Sie ist ohnmächtig und hat eine Tachykardie."
C:,,Paula versuch du sie wieder zurück zu bekommen."
Ich machte mir große Sorgen. Ich vertraute aber Charlotte und Katharina. Mir auch bewusst das ich jetzt sowieso sonst nichts machen konnte.Ich ging zu Lara und strich ihr über die Wange.
,,Lara?Lara?Kannst du mich hören?", versuchte ich sie aufzuwecken. Es kam keine Reaktion von ihr und ich machte mir von Minute zu Minute wachste meine Angst um sie.
Es vergingen Minuten. Sie wurde einfach nicht wach. Ich gab ihr leichte Schläge gegen die Wange. Sie war nicht fest aber ich hoffte das sie dadurch wach wurde. Als ich merkte das sich ihre Augenlieder bewegte griff ich nach ihrer Hand.
,,Lara?Kannst du mich hören?",fragte ich sie erneut. Sie drückte meine Hand und ich merkte wie erleichtert ich war.
,,Kannst du mal versuchen die Augen zu öffnen",bat ich sie.
Es gelang ihr nach ein paar Versuchen und sie schaute mich an.
,,Sie ist wieder wach",sagte ich erleichtert zu Charlotte.
C:,,Ok. Endlich. Da bist du ja wieder." sie sah Lara ebenfalls erleichtert an.
C:,,Ich würd dich jetzt einmal gerne untersuchen ok?"
Lara sah mich verzweifelt an. Man merkte das sie nicht untersucht werden wollte und ich versuch gut auf sie einzureden:,, Wir müssen dich einmal untersuchen. Wir wollen doch nur das es dir besser geht."
Sie schüttelte den Kopf. Man merkte das sie Angst hatte. Ihre Augen waren glasig und sie sah überhaupt nicht gut aus.
,,Maus bitte. Wenn du willst untersuche ich dich auch",sagte ich und versuchte sie zu beruhigen. Sie überlegte und willigte endlich ein. Ich schaute Katharina an die von unserem Gespräch mitbekommen hatte. Sie schaute mich an, nickte und ging mit den anderen raus.
Sicht Lara
[P:Paula, K:Kathi]
Ich wollte mich nicht untersuchen lassen aber mir ging es allerdings so schlecht das mir klar war das ich untersucht werden musste. Ich war froh das Paula mich untersuchte und nicht jemand anders.
P:,,Ich messe erst mal Fieber um zu sehen ob das Fieber runter geht."
Ich war ziemlich schlapp und hatte schlimmer Kopfschmerzen.
P:,,40,1. Schon besser. Ich würde einmal gerne einen Bodycheck bei dir machen nur sicher zu gehen das alles ok ist."
Sie wollte gerade meinen Pullover hochziehen doch ich hielt in fest.
P:,,Alles ok. Es passiert nichts schlimmes."
Ich konnte meine Tränen nicht mehr zurück halten und fing an zu weinen.
P:,,Hey, Maus. Es wird alles gut."
Sie nahm mich in ihre Arme und beruhigte mich. Als sie merkte das es mir besser ging ließ sie mich wieder los.
P:,,Kann es sein, das die Hämatome du die beim letzen mal hattest noch immer da sind?"
Ich erschrak. Woher wusste sie von den denen? Ich schaute sie daraufhin sehr verwirrt an.
P:,,Das hast du wahrscheinlich nicht mitbekommen aber Julia beim letzten mal einen Bodycheck gemacht und hat einige Hämatome gesehen. Wir dachten das sie vom Sturz kamen aber das glaube ich mittlerweile nicht."
Ich konnte nicht glauben was Paula da sagte. Mir war klar das ich mich dagegen nicht wären kann und ließ meinen Pullover los.
P:,,Danke Maus."
Sie zog meinen Pullover hoch. Als sie die blauen Flecken sah, schaute sie schockiert. Sie fing sich schnell wieder und tastete meinen Bauch ab.
P:,,Das sieht ja schon mal gut aus. Wo hast du den jetzt genau schmerzen."
Ich hielt mir den Kopf und sie kam näher. Als sie meinen Kopf hoch hub zuckte ich vor schmerz zusammen.
P:,,Kannst du mal versuchen dein Kinn auf die Brust zudrücken?"
Es gelang mir nicht die Schmerzen waren so groß das mir ein paar Tränen die Wangen runter liefen. Paula holte tief Luft und schaute mich besorgt an.
P:,,Ich hab da einen Verdacht warum dir der Kopf so weh tut. Dazu musste ich aber noch eine Untersuchung machen. Ich würde gern aber noch jemand zur Unterstützung reinholen ok?"
Ich hatte etwas Angst doch ich vertraute ihr und nickte. Sie ging kurz raus und kam mit einer anderen Ärztin rein.
P:,,Das ist Katharina. Sie wird die Untersuchung durchführen. Die tut leider etwas weh aber du kannst meine Hand drücken falls du dolle Schmerzen hast ok?"
Ich nickte unsicher und wurde immer nervöser. Paula half mir hoch und ich setzte mich auf. Kathi zog meinen Pullover am Rücken hoch.
K:,,Das wird jetzt picksen und leider auch weh tun."
Ich spürte eine Nadel in meinen Rück. Es war echt schmerzhaft und ich drückte Paulas Hand zusammen.Ich war erleichtert als es endlich vorbei war.
K:,,Paula das sieht gar nicht gut aus."
P:,,Verdammt!"
Mir wurde plötzlich wieder schwindelig und alles drehte sich. Ich versuchte mich auf Paula zu fokussieren damit der Schwindel wieder weg geht. Paula merkte wohl das etwas nicht stimmte sie sagte noch etwas doch ich kippte nach vorne auf sie und bekam nichts mehr mit.
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Ein neues Leben
Fiksi PenggemarDie 14-Jährige Lara hatte ihre Mutter schon früh verloren. Den Vater lernte sie auch nie kennen. Sie fühlte sich eigentlich bei ihren Pflegeeltern wohl doch das Verhältnis zwischen ihr und Tobias, den Pflegevater, wird immer schlimmer..
