Es war kurz nach 10 als Lena hörte, wie Elyas das Schlafzimmer wieder aufschloss und zuerst ins Bad und dann in Richtung Küche ging, wo sie ein paar Spiegeleier mit Speck vorbereitete. Er kam in die Küche und griff nach einem Glas Orangensaft, welches Lena auf den Tisch gestellt hatte. Er setzte sich an den Tisch, rieb sich das Gesicht und sagte dann: „Morgen!" Seine Gesicht war ernst und seine Augen traurig. Sie erwiderte die Begrüssung und lächelte ihn an. Aber seine Gesichtsausdruck veränderte sich nicht und starrte dann auf die Spiegeleier, die sie ihm auf den Tisch stellte. „Sorry, wegen gestern, ich war nicht gut drauf!" sagte er, als er lustlos mit seiner Gabel im Ei rumstocherte. Sie schüttelte leicht den Kopf und meinte: „Kein Problem, ich habe es verdient! Und Anika hat mir auf dem ausziehbaren Sofa im Gästezimmer heute Nacht Gesellschaft geleistet." Elyas guckte noch immer auf seinen Teller, schwieg und ass sein Frühstück.
„Geht es dir gut?" fragte Elyas plötzlich. Lena runzelte die Stirn und antwortete: „Ähm ja, klar, alles in Ordnung. Warum fragst du?" Er spürte einen Stich in seinem Herzen und sprach leise: „Naja, das mit der Abtrei..bung, das ist doch eine Operation, oder? Ist alles gut verlaufen?" Sie lächelte leicht und sagte: „Darüber wollte ich mit dir gestern reden." Sie guckte ihn in seine dunklen wunderschönnen Augen und lächelte leicht. Dann sprach sie: „Ich... ich habe es nicht machen lassen. Ich konnte nicht!" Elyas riss die Augen auf, sein Kopf war plötzlichleer und er verstand kein Wort. Er guckte sie mit einem überraschten Gesichtsausdruck an und fragte: „Was? Warum? Ich meine, was heisst das?" Lena guckte beschämt nach unten: „Ich habe es noch nicht mal bis zu dem Gespräch mit der Psychologin geschafft. Ich bin rein in die Praxis und habe mich auf den Stuhl gesetzt und plötzlich wurde mir klar, dass ich das aus purem Egoismus mache. Mir wurde bewusst, dass ich einen tollen Freund habe, der sogar seinen Job riskieren würde um für das Kind da zu sein, dass du eine tolle Familie hast, die uns jederzeit helfen würde, dass ich etwas mache, was dich verletzen würde und wahrscheinlich unsere Beziehung beenden würde. Elyas, ich liebe dich und ich glaube, du könntest in der Tat ein ganz toller Vater sein. Nein, ich bin mir sicher, dass du ein toller Vater sein wirst. Und das mit meiner Karriere: Keine Ahnung, wir werden sehen. Irgendwie kann ich da wieder einsteigen." Elyas konnte es noch immer nicht glauben und schüttelte perplex seinen Kopf: „Soll das heissen, ich werde immernoch Vater?" Er stand auf und ging auf sie zu, während sie sagte: „Ja, Elyas, du wirst Papa!" Sein Herz machten einen Salto und in seinem Bauch flogen Millionen von Schmetterlingen umher. Eine wohlfühlende Wärme machte sich in ihm breit und er atmete tief ein und aus. Er nahm sie in seine Arme, drückte sie fest an sich um sie danach leidenschaftlich zu küssen. Tränen vor Freude stiegen in seinen Augen auf und er fragte: „Darf ich uns jetzt eine grosse Villa kaufen um genug Platz für uns alle zu haben?" Sie grinste: „Ja, darfst du. Und wenn du mich doch irgendwann mal fragen willst, ob ich dich heiraten will, würde ich bestimmt ‚ja' sagen, denn ich weiss, dass du der beste Partner der Welt bist und mit so einem würde ich mich sehr gerne binden." Elyas guckte sie überrascht an: „Habe ich dir das gestern erzählt?" Lena nickte leicht. „Oh Gott, ich muss aufhören, mich so zu betrinken. Ich kann mich nur noch an die Hälfte erinnern und daran gar nicht." Sie strich ihn durch seine dunklen Locken, guckte ihm in die Augen und meinte: „Jetzt, wo du Vater wirst, solltest du wirklich weniger trinken. Dein Kind soll doch lange was von dir haben! Ab und zu mal weggehen ist ja kein Problem, aber übertreibe es nicht immer so." Elyas nickte lächelnd und küsste sie noch einmal.
„Elyas, ich wollte dir noch etwas geben. Ich war gestern noch mal bei der Frauenärztin und habe ein Ultraschall machen lassen. Der ist unser Kleines, 7. Schwangerschaftswoche." sagte Lena, als sie mit einem schwarz-weissen Bildchen zu Elyas kam, der auf dem Sofa seine E-mails checkte. Er nahm das kleine Bild entgegen und guckte freudestrahlend darauf. Auch wenn er nichts erkennen konnte, spürte er vor Aufregung ein Kribbeln in seinem Bauch und sein Glück schien perfekt. „Wann sieht man, was es ist?" fragte er. Lena zuckte mit den Schultern: „Das dauert noch ein bisschen. Was hättest du denn gern?" Er guckte sie fast beschämt an und sagte: „Naja, eigentlich ist es ja egal, hauptsache es ist gesund. Aber eine Mini-Lena wäre toll, wir sind zu Hause ja nur Jungs." Sie guckte ihn liebevoll an: „Vielleicht geht dein Wunsch in Erfüllung!" Elyas legte das Macbok zur Seite und zog Lena auf seinen Schoss um sie gierig zu küssen und ihr das Obterteil auszuziehen. Er öffnete ihren BH, während sie ihm sein T-Shirt über den Kopf zog und seinen Hals mit Küssen übersähte. Sekunden später waren sie beide nackt und Elyas Zunge wanderte nach unten zu Lenas Bauch und Oberschenkeln und verwöhnte sie sanft, während sie leise stöhnte.
