53

10.1K 388 71
                                        

„Wieso wolltest du nicht noch ein wenig bei den Anderen sitzen bleiben?" Draco sah mich mit einem skeptischen, durchbohrenden Blick an.
„Hermine verhält sich heute irgendwie eigenartig und ach, keine Ahnung. Ich weiß auch nicht."
„Sie verhält sich eigenartig? Wie meinst du das?" Hakte er nach und wieder einmal empfand ich diese Frage als anders- Als komisch. Normalerweise fragte er nie nach, wenn es um einen von ihnen ging oder zumindest sehr selten. Nur wenn ich besorgt war. „Ich war heute Nachmittag mit ihr am See und wir haben viel über ihre Beziehung zu Ron und auch über unsere Beziehung geredet. Irgendwie hat sie einiges nachgefragt- Teils Sachen für die sie sich vorher noch nie wirklich interessiert hat. Außerdem hat sie sich unseren Jahrestag gemerkt. Und nicht nur sie. Auch Harry und Ron haben mich nahezu ausgequetscht. Schon irgendwie lustig."
„Was denn für Sachen?" Er ließ meine Anmerkung unbeachtet stehen und schien nervös zu werden.
„Mh. Zum Beispiel ob ich noch glücklich mit dir bin und ob ich denke, dass es für die Ewigkeit halten könnte. Ob ich mir eine Zukunft mit dir vorstelle."
„Und was hast du ihr geantwortet?"
Irritiert blieb ich stehen und sah ihn an; „Das, was ich dir Heute auch gesagt habe; Dass ich immer nur dich lieben und wollen werde. Wieso fragst du, wenn du die Antwort bereits kennst?"
Er sah mich einige Sekunden ratlos an, dann stammelte er „Naja- Wenn dich das Thema belastet, was es offensichtlich tut, dann willst du doch bestimmt darüber reden. Oder etwa nicht?"
„Sicher, dass es nur deswegen ist?"
„Weswegen denn sonst? Komm jetzt." Er nahm meine Hand und zog mich weiter „Du siehst wirklich ziemlich müde aus."

Wir kamen wenige Minuten später in unserem Raum an. Mittlerweile hatten wir ein eigenes, gemeinsames Zimmer. Endlich. Denn als wir Hogwarts neu errichteten, waren die Professoren damit einverstanden gewesen- In ihren Augen und nach ihrem Erachten waren wir schon lange genug ein Paar gewesen, um uns diesen Schritt zu ermöglichen. Außerdem war Draco kaum noch in seinem Zimmer gewesen, da er die meiste Zeit bei mir verbracht hatte. Schon lange Zeit vor dem Kampf. So hätten uns zwei Zimmer sowieso nichts gebracht. So konnte es jemand anders bekommen.

Erschöpft ging ich zum Kleiderschrank und holte meinen, vielleicht etwas zu knappen, Schlafanzug heraus um mich umzuziehen. Er bestand auf einer schwarzen, kurzen Spitzenhose mit dem dazugehörigem, etwas bauchfreien, Top. Ich war tatsächlich ziemlich müde, wie ich nach einem herzhaften Gähnen feststellen musste. Doch wovon?
Draco verschwand kurz im Bad um sich ebenfalls bettfertig zu machen. Als ich mich gerade ins Bett legen wollte sah ich eine kleine, rote Schachtel auf meinem Kopfkissen liegen. Vorsichtig betrachtete ich sie von weitem. Was war das? Was sollte das?
Kalte Hände legten sich um meine Taille. Ich spürte die wärme seines nackten, geliebten Oberkörpers an meinem Rücken. Sofort stockte mir der Atem.
„Mach es auf" hauchte er in mein Ohr und ich spürte seinen Atem auf meiner Haut. Es war intensiv.
Doch ich bewegte mich nicht, stattdessen antwortete ich ihm; „Wieso? Was ist das?"
„Sieh es als Vorab Geschenk."
Er ließ seine Hände von mir ab und ich nahm die Schachtel in meine Hand, um sie anschließend vorsichtig zu öffnen. Als ich den Deckel abgenommen hatte, sah ich eine silberne Kette darin liegen. Ein Anhänger schimmerte an ihr, der die Form eines Herzen hartes in dem ein D für Draco und ein D/B für meinen Namen eingraviert war. „Draco.." wisperte ich „Sie ist wunderschön."
Dann drehte ich mich zu ihm um, mit Gänsehaut an meinem ganzen Körper verteilt.
„Freust du dich, Prinzessin?"
„Natürlich! Wie könnte ich mich nicht freuen?" Eilig ging zu ihm und küsste ihn. Er lächelte als ich wieder einen Schritt von ihm zurückgegangen war. „Soll ich sie dir ummachen?"
Sofort nickte ich, brachte jedoch kein Wort über meine vollen Lippen- So sprachlos war ich. Er nahm die Kette aus der Schachtel und ich drehte mich um. Seine Hand berührte meine Haare und er strich sie langsam beiseite. Wenige Sekunden später hing die Kette um meinen Hals und ich führte meine Hand zum Anhänger. Sie war federleicht und wunderschön gewesen. Niemals hatte ich damit gerechnet.

(Mit euren Buchstaben dann haha )

Ich konnte spüren, wie Draco immer noch hinter mir stand

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.

Ich konnte spüren, wie Draco immer noch hinter mir stand. Sein Atem strich meinen Nacken, seine Hand legte sich wieder an meine Taille. Auf einmal vernahm ich, wie seine Lippen meinen Nacken bis zur Schulter hinunter küssten. Seine andere Hand fuhr währenddessen nach vorne unter mein Top. Automatisch glitt mein Kopf nach hinten gegen seine Brust und ich schloss meine Augen. Er drehte mich um und hob mich hoch um mich auf das Sofa zu tragen, was am anderen Ende des Zimmers stand. Dann setzte er sich hin und nahm mich auf seinen Schoß. Einen Moment lang sah Malfoy mich an und grinste sein ganz spezielles Grinsen, dann fing er an mich leidenschaftlich zu küssen. Es fühlte sich wahnsinnig gut an. Meine Hände krallten sich in seine Haare, wie von selbst. Seine eine Hand wanderte zu meinem Hintern, seine andere öffnete meinen Bh, der kurze Zeit später auf dem Boden lag. Etwas, worin er mittlerweile ziemlich geübt war. Und während ich so auf seinem Schoß war, rutschte ich langsam hin und her. Seine Erregung wuchs mit jeder vergehenden Sekunde.
„Oh fuck" presste er zwischen weiteren Küssen hervor „Das fühlt sich so gut an, Prinzessin."
Und diesmal war ich es, die seinen Hals küsste. Er stöhnte immer wieder auf, nur von meinen Berührungen und Bewegungen auf seinen Klamotten. Doch irgendwann hatte er genug und so zog er schließlich meinen Slip und seine Hose nach unten. Ohne jegliche Vorwarnung drang er in mich ein und ich musste mich an die Lehne des Sofas krallen, um mich laut loszuschreien.
„Prinzessin" atmete er „Komm schon. Nimm mich."
Es war neu für ihn gewesen, mich dominant sei zu lassen, doch es geschah in letzter Zeit immer öfter. Und so ging ich auf und ab während er mir tief in die Augen sah, immer wieder von einem Stöhnen unterbrochen. Seine Hand schlug immer wieder auf meinen Hintern. Gelegentlich berührten sich unsere Lippen für einen kurzen Moment lang.
„Genau so" wimmerte er „Oh fuck, D/N."

Draco Malfoy- Der Junge der mich mehr liebte, als er zugab Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt